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    Xundland mobilisiert Eigeninitiative der Gemeindebürger von Dietersburg für Nutzung der ehem. Grundschule Peterskirchen

    Über 100 Teilnehmer, darunter zahlreiche Bürger und Anwohner der niederbayerischen Gemeinde, Gemeinderäte sowie etwa 40 Anbieter aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt selbst aus dem ferneren Hengersberg, Simbach a. Inn und Vilsbiburg, fanden sich in der Turnhalle der ehem. Grundschule Peterskirchen ein.

    Gemeinsam eingeladen zu dem Informations- und Arbeitstreffen hatten die Gemeinde Dietersburg (Landkreis Rottal-Inn) und die Xundland-Netzwerker, um über die weitere Nutzung des ehem. Schulgebäudes nachzudenken. Ziel war es insbesondere die bisherigen Überlegungen und Pläne durch einen solchen Markttest zu ergänzen und möglichst durch ein bodenständiges Stimmungs- und Meinungsbild abzurunden.

    In einem kreativen „Open Space“ (bedeutet in Etwa: offener Raum sich einbringen und äußeren zu können, dabei zählt jedes ausgefüllte und protokollierte Kärtchen) hatten dazu die Teilnehmer, darunter die zahlreichen Anbieter zum Thema ganzheitliche Gesundheit einschl. der lokalen Sportvereine, die Möglichkeit ihre Vorstellungen und Ideen, ihre Erwartungen an ein Gebäude- und Betreibermanagement, ihre Bedingungen, aber auch ihre konkreten Angebote an Gesundheitsdienstleistungen oder Vorträgen und Seminaren darzustellen. Auch Alternativen, Befürchtungen und Wünsche sollten schriftlich an Pinnwänden dokumentiert werden.

    Der Hausherr, der 1. Bürgermeister Stefan Hanner, begrüßte neben den zahlreichen Bürgern und Gästen von außerhalb, auch aus anderen Kommunen und Oberösterreich, die Mitglieder vom Unternehmer-Netzwerk Xundland e.V. (UNX). Kurz schilderte Bürgermeister Hanner die vorangegangenen Gesprächskontakte zu den Netzwerkern. Ihm und dem Gemeinderat gehe es darum, Eckdaten zu erarbeiten, um im Rahmen der Dorferneuerung Peterskirchen auch für die ehemalige Schule ein Nutzungskonzept ableiten zu können. Dazu sind für die Vereine und Verbände zwei gut ausgestattete Funktionsräume gesetzt. Zum anderen versuche man durch eine gewerbliche Nutzung der anderen Räume durch Anbieter aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt mittelfristig eine Kostendeckung zu erreichen. Die im Vorfeld überlegte Nutzung für eine Tagesbetreuung wird auf Grund der zu geringen Nachfrage nicht weiter verfolgt.

    Mit den durch die Xundland-Akademie kostenlos zur Verfügung gestellten Ergebnissen der Veranstaltung wolle man anschließend ein tragfähiges Konzept ableiten können. Nach der Idee von Xundland-Chef Adrian W.T. Dostal, könnte ein entsprechend Marken-seitig passend ausgestaltetes Pilot-Vorhaben in die Gesundheitsregion Xundland Vils-Rott-Inn eingebunden werden. Dadurch könnten insbesondere Veranstaltungen von den entsprechenden Marketing-
    Aktivitäten der Netzwerker profitieren und vermarktet werden.

    An insgesamt zehn Stationen (Pinnwänden) konnten dann die Teilnehmer ihre Vorstellungen, Meinungen und als Anbieter auch Anmietungswünsche, konkrete Details für ein Konzept sowie Themen und Häufigkeiten von Vorträgen und Seminaren auf Moderationskarten darstellen. Aus letzteren ergeben sich erste Anhaltszahlen für die potentielle Auslastung der ehemaligen Schule. Dazu gingen auch vor und nach der Veranstaltung noch weitere Mitteilungen insbesondere zum Thema Internet und Handy-Erreichbarkeit von an der Teilnahme am Open Space verhinderten Anbietern ein. Gabriele Dostal und Regina-Maria Westenthanner von der Xundland-Akademie moderierten diese, für manchen Teilnehmer noch etwas ungewohnte Form eines Open Space. Häufig entstanden an den Pinnwänden moderierte Diskussionen in Kleingruppen. Die Ergebnisse dieses offenen Gedankenaustausches sowie der Ergänzungen im Nachgang werden nun als Stoffsammlung für ein noch abzuleitendes Konzept zusammengestellt und auch den Interessenten per E-Mail oder in Papierform von der Gemeinde Dietersburg zur Verfügung gestellt.

    Der Gemeinderat habe nun die Aufgabe, so Bürgermeister Hanner in seinen Schlussworten, aus den Ergebnissen ein tragfähiges Konzept (Businessplan) zu erarbeiten und letztlich in Beschlüsse umzusetzen. Die Gemeinde sieht sich seiner Meinung nach allein nicht in der Lage, eine effektive Nutzung der ehemaligen Schule zu gewährleisten. Er bedankte sich deshalb für die gemeinnützige Unterstützung durch die Xundland-Netzwerker.

    Beim Diskussionspunkt „Partner von Außen“, zeigte sich recht deutlich die hohe Einsatzbereitschaft und Eigeninitiative der Bürger von Peterskirchen. Der Open Space war hier offensichtlich das erste Ventil, diese auch in großer Runde einbringen zu können. Die grundsätzliche Frage, ob die Gemeinde eine Auslastung nicht besser in Eigenregie bewerkstelligen solle, wurde intensiv diskutiert. Der 2. Bürgermeister Peter Plattner, der die Veranstaltung im Wesentlichen gemeindeseitig organisiert hatte, machte deutlich, dass der Gemeinderat natürlich dafür sorgen wird, dass eine ortsangemessene Lösung gefunden wird.

    Netzwerk Co-Moderatorin und Leiterin der Xundland-Akademie, Regina-Maria Westenthanner brachte in der Nachbetrachtung folgendes Ergebnis zum Ausdruck: „Die konkrete Auswertung und Interpretation der Ergebnisse wird interessant werden. Für mich als Mitinitiatorin stehen ganz klar die Interessen unserer Netzwerker im Vordergrund. Der Ort, in dem ein Zentrum für Xundheit® entstehen wird, bedarf einer Offenheit und Wohlgesinnung gegenüber unseren Mitgliedern und sonstigen Anbietern. So etwas arbeitet man am besten gemeinsam heraus. Mein Gefühl sagt mir, dass die Gemeinde hier wirklich fähige und einsatzbereite Bürger hat, die gerne Mitverantwortung übernehmen. Aus meiner Zeit als Vorsitzende eines Fördervereins eines ehemaligen Klosters und einer (Bürger)Genossenschaft zum Betreiben eines Dorfladens weiß ich, dass ein solches Modell - professionell angegangen - hervorragend funktionieren kann. Ob im Moment überhaupt Platz besteht, in dieser Phase der Orientierung zusätzlich Anbieter von außen einzugliedern, wird sich noch zeigen. Der Open Space hat punktgenau diese Fragen aufgeworfen und bearbeitet. Insofern haben alle Teilnehmer auch dazu ein hervorragendes
    Ergebnis zustande gebracht.“

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