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    Wo sind die Wearable Devices-Strategien?

    Niedergelassene Ärzte warten ab
    Spricht man mit niedergelassenen Ärzten über technische Entwicklungen und Innovationen in der Gesundheitswirtschaft, ist das Thema „Wearable Devices“ nicht fern. Die Meinung der Mediziner ist dabei tendenziell ablehnend. Als Argumente werden hierfür das bereits jetzt unüberschaubare Angebot, zweifelhafte Messmethoden und der Datenschutz genannt. Perspektivisch wollen die meisten Ärzte sich mit dem Thema gegenwärtig nicht beschäftigen und erst einmal abwarten, wie sich das Ganze entwickelt.

    Eine frühzeitige Beschäftigung mit dem Thema ist sinnvoll
    Doch das ist genau die falsche Strategie. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei den Health Wearables um keinen Trend, sondern bereits um eine manifeste, rasch an Bedeutung gewinnende Entwicklung handelt, ist es für Ärzte empfehlenswert, sich bereits jetzt mit den Geräten und ihren Möglichkeiten zu beschäftigen. Dabei geht es nicht darum, möglichst alle Devices und ihre Funktionen zu kennen, sondern seine Aufmerksamkeit z. B. auf einige wenige marktführende Geräte zu richten, zu prüfen, wie diese in die eigene Diagnostik- und Therapiearbeit eingebunden werden können und mit ihnen erste Erfahrungen zu sammeln. Nur so sind Mediziner professionell vorbereitet, wenn die entsprechenden Patienten-Fragen und Anforderungen vermehrt auf sie zukommen. Gleichzeitig eröffnen sich durch die Geräte bereits jetzt vielfältige Optionen des Patienten-Monitorings und damit der Patienten-Bindung und -Gewinnung. Hinzu kommt, dass die aktive Beschäftigung mit den Trackern die Marketingarbeit und die Image-Profilierung unterstützt.

    Ärzte-Verbände können noch pro-aktiv handeln
    Aber auch Ärzteverbände sind gut beraten, sich des Thema pro-aktiv anzunehmen, denn der Markt ist gegenwärtig in der Aufbauphase und damit gestaltbar. Nur jetzt können z. B. grundsätzliche ideelle Eckpfeiler gesetzt werden, die die Voraussetzungen und den den Einsatzrahmen der Wearables aus medizinischer Sicht definieren. Eine abwartende Haltung führt dazu, dass Fakten geschaffen werden und spätere Einwände oder Korrekturbemühungen kaum oder gar nicht mehr greifen.

    Auch die Geräte-Anbieter müssen sich entscheiden
    Gleichzeitig ist es für die Anbieter der Geräte ratsam, bei Entwicklung und Implementierung mit Ärzten zu kooperieren. Das Angebot ist zur Zeit durch zwei Geräte-Kategorien charakterisiert: die auf den Endverbraucher gerichteten Wellness-Devices und die komplexeren, auch für eine Arzt-Patienten-Beziehung geeigneten Healthcare Applications. Die Wellness-Geräte sind einfacher zu entwickeln, kostengünstiger zu produzieren und können auch schneller vermarktet werden, allerdings ist hier auch der Wettbewerb sehr intensiv und die Margen entsprechend geringer. Das eigentliche, gewinnbringende Geschäft liegt im Segment der Healthcare Applications. Wem es hier als Anbieter gelingt, die Anforderungen an die Geräte sowohl auf Anwender- als auch auf Arzt-Seite detailliert zu erfassen und zu kombinieren, kann eine herausragende Marktposition erlangen. Doch bislang sind die Geräte-Positionierungen noch nicht eindeutig, es wird versucht, sich auf allen Gebieten zu etablieren, doch das ist auf Dauer nicht möglich.

    Die Pharma-Industrie und Krankenkassen sollten mit im Boot sein
    Natürlich ist die Entwicklung auch für pharmazeutische Unternehmen von strategischer Bedeutung. Mit der Kombination von Medikamenten und angepassten Geräten (Drug & Device-Strategy) eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Ärzten und Patienten, aber auch transparentere Aussagen über Wirkungen und Nebenwirkungen.
    Nicht zuletzt sind bei den Krankenkassen strategische Konzepte zu entwickeln. Sie beziehen sich zum einen auf das Thema „Erstattungsfähigkeit“, aber auch auf die Option, mit Hilfe von Wearable Devices kasseneigene Monitorings durchzuführen.

    Quelle:

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