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    Wirtschaftsmotor Krankenhaus: Arbeitgeber für Zehntausende - Parlamentarischer Abend der KGSH

    Kiel, 6. März 2014 - "In vielen Städten und Kreisen des Landes ist das Krankenhaus oder sind die Krankenhäuser größter Arbeitgeber und ein Stabilitätsanker für den lokalen Arbeitsmarkt", betonte die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), Landespastorin Petra Thobaben, in ihrer Begrüßung zum Parlamentarischen Abend des Verbandes am 6. März 2014 im Wissenschaftszentrum Kiel.

    "In Zahlen sind dies rund 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit gut 4 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Schleswig-Holstein. Hinzu kommen ca. 2.500 Ausbildungsplätze für Gesundheitsberufe. Darauf sind wir stolz und der hiermit verbundenen Verantwortung sind wir uns sehr bewußt", führte Thobaben weiter aus.

    "Denn noch mehr als andere Branchen wird das Gesundheitswesen künftig von Effekten betroffen sein, die unter dem Schlagwort des demographischen Wandels zusammengefaßt werden. Eine weiter steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen wird auf ein tendenziell sinkendes Angebot von qualifizierten Fachkräften stoßen", ergänzte Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH.

    Dabei müsse nach Einschätzung von Krämer auch berücksichtigt werden, daß sich das Krankenhauswesen historisch aus karitativen Einrichtungen oder aus solchen der kommunalen Daseinsfürsorge entwickelt habe und das Selbstverständnis von Ärzten und Pflegenden dadurch weiterhin geprägt sei. Dem gegenüber stehe die schwierige wirtschaftliche Situation der Kliniken, die die kaufmännisch Verantwortlichen zum Umgang mit knappen Ressourcen, zur ständigen Suche nach Wirtschaftlichkeitsreserven, zum Kampf um Marktanteile und zur Auseinandersetzung mit Kostenträgern zwinge.

    "Zwischen diesen Polen ein Gleichgewicht zu finden, ist die Herausforderung, der wir uns weiterhin zu stellen haben. Krankenhäuser müssen selbstverständlich wirtschaftlich arbeiten. Die Patienten, die kranken Menschen, die uns anvertraut werden, dürfen dabei aber nicht zum Kostenfaktor oder Deckungsbeitrag verkommen", waren sich Thobaben und Krämer einig.

    "Damit uns diese Balance gelingen kann, brauchen die Krankenhäuser jedoch faire Rahmenbedingungen. Notwendig ist vor allem eine nachhaltige Finanzierung von Personalkostensteigerungen. Eine Fortführung der bisherigen Arbeitsverdichtungen in den Abteilungen ist nicht mehr ohne massive Qualitätseinbußen möglich", forderte und mahnte Thobaben zugleich.

    Der zweite wichtige Baustein sei eine Finanzierung der Investitionskosten durch Fördermittel, die dem rechtlichen Anspruch aus dem Krankenhausfinanzierungsgesetz gerecht werde. "Wenn die Länder hierzu nicht in der Lage sein sollten, muß es zu einer gemeinsamen Lösung mit dem Bund kommen. Die jetzige Situation ist nicht mehr tragbar", nahmen Thobaben und Krämer abschließend die Politik in die Pflicht: "Gerade eine breite politische Mehrheit wie die Große Koalition in Berlin hat die Möglichkeit, die Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser nachhaltig zu verbessern. Wir erwarten, daß die Regierung diese Chance nutzt."

    Anlage: Einladung zum Parlamentarischen Abend der KGSH

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: mailto:presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel


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