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    Wie sehr leidet die Psyche bei Lungenerkrankten mit?

    Wie sehr leidet die Psyche bei Lungenerkrankten mit?

    Wenn einem die Luft „wegbleibt“, löst dies Ängste aus. Deshalb führt unsere Klinik gemeinsam mit der Patientenorganisation „Lungenemphysem-COPD Deutschland“ und der Philipps-Universität Marburg eine große Internet-Umfrage durch.

    Im Mittelpunkt steht die Frage: Inwieweit nimmt die Seele Schaden, wenn das Atmen schwer fällt? Der mehrseitige Online-Fragebogen erfasst das psychische Befinden und die Lebensqualität von Menschen, die an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) erkrankt sind.

    Schon seit Jahren sieht unser Chefarzt Dr. Klaus Kenn die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD als mehrdimensionale Krankheit: Die Patienten leiden nicht nur unter Atemnot und einer zunehmend schwindenden körperlichen Leistungsfähigkeit. Vielen der Betroffenen fühlen sich auch psychisch stark beeinträchtigt, durchleben lange depressive Phasen, entwickeln Angst, die in vielen Fällen mit Panik kombiniert auftritt
    Bislang wird dieses Thema jedoch von der medizinischen Fachwelt noch sehr vernachlässigt – es gibt noch zu wenig aussagekräftige wissenschaftliche Daten, inwiefern sich die Lungenerkrankung COPD auch negativ auf die Psyche auswirkt.

    Da die Patientenorganisation „Lungenemphysem-COPD Deutschland“ schon mehrfach Umfragen erfolgreich durchgeführt und darauf zum Teil mehr als 5.000 Antworten erhalten hat, arbeitet Dr. Kenn mit dieser bundesweit bekannten und bestens vernetzten Patientenorganisation zusammen. „Ich erwarte, dass wir durch diese groß angelegte Umfrage Daten erhalten, die in dieser Art und in diesem Umfang weltweit einmalig sein werden“, erläutert der Mediziner, der bundesweit für seine innovativen Konzepte der pneumologischen Rehabilitation bekannt ist.

    Den umfangreichen Fragebogen mit weit über 100 Fragen hat Dr. Klaus Kenn gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Psychologie der Philipps-Universität Marburg zusammengestellt, mit deren Wissenschaftlern er schon mehrere Forschungsprojekte gemeinsam durchgeführt hat. Er schätzt deren Know how bei der Erforschung von psychischen Begleitproblemen bei der COPD und freut sich daher schon auf die Ergebnisse der etwa ein Jahr laufenden Umfrage. „Daraus wird ein tieferes Verständnis für diese Erkrankung mit ihren Begleiterscheinungen erwachsen, das uns wiederum zahlreiche Erkenntnisse liefern wird, um Diagnostik und Therapie für die Patienten verbessern zu können“, so Chefarzt Dr. Klaus Kenn.

    Hier gelangen Sie zu den Umfragen der Patientenorganisation „Lungenemphysem-COPD Deutschland“
    http://www.lungenemphysem-copd.de/pages/public/umfragen/index.php

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