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    Wider den Papierkram: Medical-Valley-Gründerpreisträger überzeugt mit mobiler elektronischer Patientenkurve

    Preisträger Advanova etabliert sich mit mobiler elektronischer Patientenkurve „VMobil“ – Software verspricht Kosteneinsparungen von 15.000 Euro pro Jahr und Station – Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen setzt Software im Routinebetrieb bereits ein – Medical-Valley-Gründerpreis fördert junge Visionäre der Gesundheitswirtschaft

    ERLANGEN – Zukunftsweisende Medizintechnik-Produkte sind in Zeiten gesellschaftlicher Überalterung und steigender gesundheitlicher Bedürfnisse unabdingbar. Die Qualität der stationären Therapie zu verbessern und gleichzeitig die Kosten für das Gesundheitssystem zu senken, das ist das Ziel der Advanova GmbH. Mit ihrer mobilen elektronischen Patientenkurve „VMobil“ positioniert sich das Spin-off-Unternehmen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ganz im Sinne des Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN). In diesem Jahr verlieh der Spitzencluster den jungen Existenzgründern neben anderen Nachwuchs-Visionären aus der Branche den ersten Medical-Valley-Gründerpreis. Advanovas Idee, die papiergebundene Fieberkurve bei der Visite im Krankenhaus mithilfe einer Software zu digitalisieren und auf tragbaren Endgeräten darzustellen, überzeugte. „Beeindruckt hat uns, dass ‚VMobil’ signifikante zeitliche und finanzielle Einsparungen in Krankenhäusern möglich macht und dabei gleichzeitig die Qualität der Behandlung verbessert“, begründet Prof. Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender des Medical Valley EMN e.V., die Entscheidung der Jury.

    Einsparungen von 15.000 Euro im Jahr möglich
    Die einfache und doch bahnbrechende Idee hinter „VMobil“: Unhandliche, unübersichtliche und unleserliche Papiermappen bei der Visite werden digitalisiert. Ein tragbarer Tablet-PC mit Stiftbedienung ersetzt die bislang papiergebundene Patientenkurve und macht wichtige Vitaldaten wie Blutdruck, Puls- und Temperaturwerte, Medikation und Behandlungsstatus des Patienten elektronisch nachvollziehbar und direkt am Patientenbett dokumentierbar – bedienerfreundlich und platzsparend. Das gebündelte Dokumentations- und Informationsverfahren garantiert dabei eine effizientere und zudem kostengünstigere Gesundheitsversorgung. Denn: Durch die digitalisierte Darstellung sind Anweisungen zu Behandlung und Medikation für jeden klar leserlich. Das beugt Missverständnissen vor. Außerdem lassen sich die Daten nahtlos in das bereits existierende EDV-System eines jeden Krankenhauses einspeisen. „Unsere Software erspart dem Arzt und den Pflegekräften Zeit vor und nach der Visite. Es bleibt wieder mehr Zeit für den direkten Patientenkontakt. Zudem wird mit der neuen Technik beispielsweise Papiermaterial eingespart – und somit auch Kosten“, so Bastian Bleisinger, kaufmännischer Leiter von Advanova. Pro Station mit etwa 25 Betten veranschlagt das Unternehmen jährlich Einsparungen von 15.000 Euro.
    Durch spezielle Funktionen wie zum Beispiel Dosierungsvorschläge steuert das Programm überdies den effizienteren Einsatz von Medikamenten und unterstützt dabei vor allem jüngere Ärzte in ihrer täglichen Arbeit. „VMobil“ darf jedoch nicht als eigenständige Therapie- und Diagnose-Software verstanden werden: „Die spezifischen Daten werden von Ärzten eingepflegt und von ‚VMobil’ lediglich repräsentiert. Die Software empfiehlt Dosierungen nach vorher festgelegten Parametern, ersetzt aber nicht die ärztliche Behandlungsfreiheit“, so Bleisinger. Die rechtliche Verantwortung bei der Medikamentenverordnung trägt nach wie vor der Arzt.

    „VMobil“ bereits im Einsatz
    Seit 2005 existiert das Konzept zu „VMobil“, das im Rahmen einer Diplomarbeit der Unternehmensgründer entwickelt wurde. Die onkologische Station der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen erprobt die mobile elektronische Patientenkurve bereits seit 2008 erfolgreich im täglichen Krankenhausgeschehen. Im letzten Jahr folgten weitere Stationen der Frauenklinik, auch die Kinderklinik arbeitet mittlerweile mit der elektronischen Patientenkurve. Die Nutzung der neuen Software wird jedoch kein Alleinstellungsmerkmal des Uni-Klinikums Erlangen bleiben. Erklärtes Ziel von Advanova ist es, die Software auch in anderen Kliniken in Deutschland nutzbar zu machen. Ein wichtiger Faktor ist die Individualisierbarkeit des Programms. Die Oberflächenstruktur und Funktionsweise lässt sich an die Bedürfnisse der jeweiligen Kliniken anpassen und funktioniert auf Windows- und demnächst auch auf Android-basierten Endgeräten aller Art. „Wir bieten keine mangelhafte Bananensoftware, die erst beim Kunden reift, sondern eine, die genau so eingesetzt werden kann“, verdeutlicht Bleisinger. Um die richtige Anwendung von „VMobil“ zu gewährleisten, bietet Advanova Schulungen an, die sowohl Pflegekräfte als auch Mediziner auf das neue System und die dazugehörigen Endgeräte wie Tablet-PCs einstellen.

    Ab sofort in Gründeratmosphäre
    Mittlerweile hat sich Advanova in den Räumlichkeiten des Medical Valley Centers in Erlangen niedergelassen. In dem Innovationszentrum profitiert das Spin-off von einer gut ausgebauten Infrastruktur für junge Unternehmensgründer. Bastian Bleisinger: „Das Medical Valley EMN ist für uns sehr interessant, auch wenn wir uns in einem Randgebiet der Medizintechnik bewegen. Medizinische Informatik ist nicht das klassische Thema, mit dem man sehr schnell viele Verbündete und Begeisterte findet. Aber wir suchen immer den Kontakt zu Klinikpersonal, potenziellen Vertriebspartnern und anderen ansässigen Krankenhaussoftware-Entwicklern.“ Advanovas Pionierarbeit erkannten unlängst auch die Förderer des Bayerischen Gründerpreises sowie des in Nürnberg ansässigen Netzwerk Nordbayern. Das Unternehmen zählt landesweit zu den großen Gewinnern der diesjährigen Preisverleihungen der beiden Wettbewerbe.

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