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    Wespengift-Allergie: Kleiner Stich kann tödlich

    3,3 Millionen Deutsche potenziell gefährdet

    Wedel (11.07.2011) – Sommerzeit ist Wespenzeit. Angelockt durch das Eis im Schwimmbad, das gegrillte Fleisch im Garten oder das Picknick im Freien beginnen die leicht reizbaren Insekten ab Juni ihre Flug- und Stech-Attacken. Der Stich einer Wespe ist schmerzhaft. Für die rund 3,3 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Insektengiftallergie kann er sogar tödlich sein. Wirksamen Schutz dagegen bietet allein die Allergie-Impfung, die einzige Behandlungsmethode mit einer nahezu 100-prozentigen Erfolgsquote. Das bedeutet: Fast alle optimal therapierten Menschen sind bei einem weiteren Stich geschützt.
    Alljährlich sterben in Europa rund 200 Menschen an allergischen Reaktionen auf Bienen- oder Wespenstiche. Tausende landen in der Notfall-Ambulanz. Nur Aufklärung kann helfen, dieses Leid zu vermindern, denn das Wissen um die Allergie-Impfung, auch spezifische Immuntherapie (SIT) genannt, ist zu wenig bekannt. Prof. Dr. med. Bernhard Przybilla, Leiter der Allergie-Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität, München: "Bei Insektengiftallergie ist das Risiko für eine lebensbedrohliche Anaphylaxie besonders hoch – bei etwa 20 Prozent der Patienten kommt es zum Allergieschock oder zum Herz-Kreislaufstillstand. Kommen weitere Risiken hinzu, so erleiden sogar 80 Prozent solch schwere Symptome. Diese Patienten können durch die spezifische Immuntherapie vor erneuten Reaktionen geschützt werden. Ein großes Problem ist die Unterversorgung der Insektengiftallergie, höchstens zehn Prozent der Betroffenen erhalten eine leitliniengerechte Behandlung. Das ist bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung erschreckend."
    Die SIT führt zum Aufbau einer Toleranz gegenüber den krankmachenden Allergenen. Dabei wird das Insektengift unter die Haut gespritzt und der Körper so zunehmend an die Allergene gewöhnt. Das führt zu einer Abschwächung der allergischen Reaktion. „Damit greift die spezifische Immuntherapie unmittelbar in den Krankheitsprozess ein und unterdrückt nicht nur die Symptome bei einem Folgekontakt, sondern bekämpft unmittelbar die Ursache der allergischen Erkrankung“, so Professor Przybilla. So gefährlich eine Insektengiftallergie auch ist, so ist sie doch jene Allergieform, die beinahe vollständig geheilt werden kann; kaum eine andere lebensbedrohliche Krankheit kann so effektiv behandelt werden.
    Die Allergie-Impfung ist eine Langzeitbehandlung über mindestens drei bis fünf Jahre. Manche Patienten müssen länger, einige sogar lebenslang therapiert werden. In dieser Zeit erhält der Patient alle vier bis sechs Wochen eine Injektion. Die spezifische Immuntherapie kann bei Kindern und Erwachsenen durchgeführt werden.

    Wissenswerte Informationen rund um das Thema Insektengift-Allergie finden Interessierte unter: http://www.initiative-insektengift.at

    Informationen über ALK
    ALK ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur Therapie und Diagnose allergischer Erkrankungen. Die Allergen-Präparate zeichnen sich durch eine hohe Qualitätsstufe aus. Die Produktion bei der Muttergesellschaft ALK-Abelló A/S in Dänemark unterliegt den sehr strengen Anforderungen der amerikanischen Zulassungsbehörde, der Food and Drug Administration (FDA). In Deutschland werden die zugelassenen und notifizierten Produkte von ALK außerdem Charge für Charge vom Paul-Ehrlich-Institut auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft. Diese aufwändige Qualitätskontrolle bietet zusätzliche Sicherheit bei der kausalen Therapie von Allergiepatienten.
    http://www.alk-abello.de

    Rückfragen für die Presse:

    ALK-Abelló Arzneimittel GmbH
    Martina Schindler
    Feldstraße 170
    22880 Wedel
    Tel: 04103/7017-239
    E-Mail: martina.schindler@alk-abello.de

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