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    Wer darf an der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen mitarbeiten?

    Der „Runde Tisch“ der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen, so können wir auf der offiziellen Homepage der Initiatoren nachlesen, soll die wesentlichen Repräsentanten von Gesundheitswesen und Gesellschaft widerspiegeln (vgl. dazu >>> http://charta-zur-betreuung-sterbender.de/runder-tisch-zusammensetzung.h... <<<).

    In diesem Zusammenhang stehend wäre es interessant, zu erfahren, ob z.B. die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und der Humanistische Verband Deutschland (HVD) in den einzelnen Arbeitsgruppen vertreten sind, so dass diese als bedeutsame Bürgerrechtsbewegungen sich gleichsam mit ihren Positionen resp. Argumenten in den Chartaprozess einbringen können.

    Soweit ersichtlich, sind diese bei den ausgewiesenen teilnehmenden Institutionen nicht aufgelistet (vgl. dazu >>> http://charta-zur-betreuung-sterbender.de/runder-tisch-institutionen.htm... <<<).

    Hierin wird ein Versäumnis erblickt, zumal weiter nachgefragt werden soll, warum die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung (ebenfalls gesellschaftlich anerkannt) nicht in den Arbeitsgruppen vertreten ist?

    Eine Charta, die von ihrer Intention her das u.a. das Ziel verfolgt, einen ethischen und moralischen verpflichtenden „Standard“ (derzeit noch als Selbstverpflichtung) zu generieren, kann nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn sie in der offenen Kommunikationsgesellschaft einer breiten und voraussetzungslosen Diskussion zugeführt wird.

    In diesem Sinne sind die Initiatoren aufgefordert, ihre „Tore“ zu öffnen und zumindest im Rahmen der Evaluierungsphase weiteren gesellschaftlich relevanten Gruppen die Möglichkeit zu eröffnen, sich in den Prozess der Charta einzubringen.

    Dies ist u.a. deshalb zwingend erforderlich, weil so die einzelnen Arbeitsgruppen sich auch mit Positionen thematisch auseinanderzusetzen haben, deren Argumentationsstränge nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen sind.
    Gerade die Schnittstelle zwischen „Ethik“ und „Recht“ bedarf einer Sensibilisierung und da kann es nicht nur hilfreich, sondern vor allem auch geboten sein, dass die Vielfalt der verschiedenen Argumentationslionien zumindest in Erwägung gezogen werden, zumal wenn es solche sind, die sich insbesondere nach der Rechtsprechung des BVerfG geradezu aufdrängen.

    Lutz Barth

    IQB – Medizin- &. Pflegerecht - Lutz Barth
    Sieverner Str. 156, 27607 Langen
    Tel. 04743 / 322 97 39
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