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    Wenn Gluten krank macht: Diagnoseleitfaden für Mediziner zu Gluten Sensitivity veröffentlicht

    Ein Team aus internationalen Medizinern hat ein Papier zur Gluten-bedingten Funktionsstörung Gluten Sensitivity erarbeitet, das aktuell im BMC Medicine veröffentlicht wurde.

    Neben Zöliakie und Weizenallergie gibt es noch eine weitere Unverträglichkeitsreaktion auf Gluten, die weltweit zunehmend beobachtet wird. Die Rede ist von Gluten Sensitivity (Glutensensitivität). Im Rahmen einer internationalen Konferenz unter dem Co-Vorsitz von Professor Alessio Fasano, Direktor der University of Maryland School of Medicines’s Center for Celiac Research, wurde ein Leitfaden zu dieser Thematik erarbeitet. Das Konsenspapier fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen, um die Diagnose und Therapie der Gluten Sensitivity zu verbessern und wurde aktuell im peer-reviewed Online-Fachjournal BMC Medicine veröffentlicht.

    Die Gluten Sensitivity wurde von den internationalen Experten als eine „neue“ klinische Entität ermittelt, von der nach Schätzungen sechs Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Damit wäre diese Unverträglichkeit eine der häufigsten lebensmittelbedingten Krankheiten weltweit. Kennzeichnend für Gluten Sensitivity, die vor allem Erwachsene trifft, sind gastroenterologische Symptome wie Völlegefühl, Diarrhoe und Bauchschmerzen, aber auch solche, die nicht den Magen-Darm-Trakt betreffen, etwa Kopfschmerzen, Glieder- und Muskelschmerzen. Die Symptome treten im Allgemeinen wenige Tage (oder Stunden) nach Aufnahme von glutenhaltigen Nahrungsmitteln auf. Wenn man aber genau diese vom Speisezettel streicht, klingen die Beschwerden rasch wieder ab.

    „Bei Gluten Sensitivity stehen wir am gleichen Scheideweg wie für Zöliakie vor fast 20 Jahren“, sagt Fasano, Professor für Pädiatrie, Medizin und Physiologie. „Wir fangen gerade erst an zu verstehen, wie Gluten Sensitivity bestimmte Menschen beeinträchtigt und welche physiologischen Mechanismen dahinterstecken.“

    Gluten Sensitivity unterscheidet sich von der Zöliakie insbesondere dahingehend, dass keine Autoimmunreaktion involviert ist und dass es zu keinen Darmschädigungen durch die Aufnahme von Gliadin kommt. Vermutet wird, dass die negative Antwort auf die Gliadine durch das angeborene Immunsystem verursacht ist. 14 Experten aus sieben Ländern haben im Rahmen der vom Dr. Schär Institute organisierten Konsenskonferenz die Terminologie und die Klassifizierung der Gluten Sensitivity erarbeitet. Die Mediziner haben ihre Ergebnisse und Empfehlungen, die auch einen Diagnosealgorithmus enthalten, nun im BMC Medicine veröffentlicht (http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1741-7015-10-13.pdf).

    Carlo Catassi, Co-Direktor des CFCR und Professor für Pädiatrie an der Polytechnischen Universität der Region Marken in Ancona, Italien, war ebenfalls in die Erarbeitung des Konsenspapiers involviert. „Zum ersten Mal haben wir damit ein ausführliches Diagnoseschema für Gluten Sensitivity“, sagt Catassi. „Wichtig ist vor allem, dass für die korrekte Diagnose von Gluten Sensitivity zunächst Zöliakie und Weizenallergie mit den bekannten diagnostischen Methoden ausgeschlossen wurden.“

    Über Dr. Schär
    Die Unternehmensgruppe Dr. Schär mit Sitz in Südtirol (Italien) widmet sich seit 30 Jahren der Herausforderung, gesunde Ernährung und geschmackvolles Essen in Einklang zu bringen und führt Produkte unter den Marken Schär, DS - gluten free und Glutano. Dr. Schär engagiert sich im Bereich Forschung und Entwicklung und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion um. Zudem ist das Unternehmen intensiv mit allen Zöliakiegesellschaften und Verbänden weltweit im Gespräch, um die öffentliche Aufmerksamkeit für die Unverträglichkeit zu gewinnen und damit den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz in der Fachwelt und der Bevölkerung zu steigern. Diese langjährige Kompetenz bündelt das Unternehmen in seinem 2011 gegründeten Dr. Schär Institute, das ein professioneller Partner für Ernährungsfachkräfte, Allgemeinmediziner und Fachärzte ist.

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