medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Weidener und Regensburger Rettungskräfte erwerben Zusatzqualifikation

    In deutschen Krankenhäusern werden jährlich rund zwei Millionen Intensivpatienten behandelt. Um Schwerkranke in die für sie geeignete Klinik zu transportieren, kommt ein Hubschrauber oder ein Intensivtransportwagen zum Einsatz. Dies stellt hohe Anforderungen an die Besatzungen. Daher veranstaltet die DRF Luftrettung regelmäßig Spezialkurse für Intensivtransport nach den Vorgaben der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin). Zuletzt hat der Kurs für die Weidener und Regensburger Besatzung vom 20. bis 22. April in Kooperation mit der Universitätsklinik Regensburg stattgefunden. Für die Weidener Luftretter war dies eine Premiere, denn die Station besteht erst seit einem Jahr.

    Bei den Spezialkursen Intensivtransport geben Ärzte und Rettungsfachkräfte aus der Praxis ihr Wissen an ihre Kollegen weiter. Das breite Themenspektrum ist in den Richtlinien der DIVI festgelegt und deckt alle Aspekte des Intensivtransports ab. Besonders wichtig für die Luftretter sind die Transportbesonderheiten im Hubschrauber, z.B. bei Patienten mit Verbrennungen, schweren Kopfverletzungen oder Herzerkrankungen. Die Referenten geben wichtige Tipps, z.B: Was gibt es bei der Patientenübergabe in der Klinik zu beachten? Auf was sollte bei Transporten von Neugeborenen im Inkubator (Brutkasten) geachtet werden?

    Beim jüngsten DIVI-Kurs konnten die insgesamt 30 Ärzte und elf Rettungsassistenten an fünf Praxisstationen anhand hochmoderner Simula-torpuppen für den Ernstfall üben. Neben einem Intensivtransportwagen des Bayerischen Roten Kreuz diente der Regensburger Hubschrauber der DRF Luftrettung als Anschauungsobjekt. Dabei lernten die Teilnehmer Besonderheiten und Fallstricke des Intensivtransports kennen: „Das Ein- und Ausladen der Patienten ist im Hubschrauber besonders schwierig, weil der Platz begrenzt ist. Unter anderem muss man aufpassen, dass sich keine medizinischen Zugangsschläuche lösen oder abknicken“, berichtet Stefan Neppl, Fachbereichsleiter Medizin der HDM Luftrettung. Die DRF Luftrettung möchte mit ihren DIVI-Kursen für Besonderheiten beim Boden- und Lufttransport sensibilisieren. „Die Teilnehmer erhalten mehr Routine und lernen besser mit unvorhergesehenen Situationen umzugehen. Sie brauchen keine Angst haben, falsch zu handeln – gerade durch die Praxisübungen gewinnen sie Sicherheit“, so Neppl.

    Die nächsten DIVI-Kurse der DRF Luftrettung finden vom 21. bis 23. September 2012 in Dortmund und vom 28. bis 30. September 2012 in Rheinmünster statt. Die nächste Fortbildung in München ist für Herbst 2012 geplant. Weitere Informationen zum Kursangebot der DRF Luftrettung und Anmeldung auf der Website www.drf-luftrettung-fortbildung.de in der Rubrik „Aktuelles Kursangebot“.

    Hintergründe zur Weidener und Regensburger Besatzung
    Die Weidener Station der DRF Luftrettung besteht seit dem 1. April 2011. Seitdem hat der Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 80“ bereits über 1.000 Einsätze geleistet. Er wird vorrangig für Notfalleinsätze in Nordbayern eingesetzt. Zusätzlich ist „Christoph 80“ mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die nötig sind, um Intensivpatienten optimal zu versorgen. Für die Anforderungen dieser speziellen Transporte wurde die Besatzung im Rahmen des DIVI-Kurses geschult.
    Am Universitätsklinikum Regensburg ist ebenso ein Hubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. Er ist 24 Stunden täglich einsatzbereit und mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten (HEMS Crew Member) besetzt. „Christoph Regensburg“ wird Tag und Nacht für Intensivtransporte und zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt.

    Die DRF Luftrettung
    Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus werden weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen durchgeführt. Im Jahr 2011 leistete die DRF Luftrettung 38.366 Einsätze. Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de.

    Folgen Sie der DRF Luftrettung auch auf Twitter: www.twitter.com/luftrettung.

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet