medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Wearables, Activity Tracker und Apps in der Arzt-Patienten-Kommunikation: Präformierte Abwehrhaltung mit geringem Detailwissen

    Reduktion der Diskussions-Themen
    Die Einsatzmöglichkeiten von Wearables, Activity Trackern und Apps im Gesundheitswesen erweitern sich fast jeden Tag durch neue Geräte, Auswertungsoptionen und Applikationen. Der Vielfalt dieser Möglichkeiten steht jedoch eine starke Einengung der öffentlichen und Fach-Diskussion auf den Datenschutz-Aspekt gegenüber. Diese Betrachtung ist wichtig und der Handlungsrahmen muss verbindlich geklärt werden. Gleichzeitig dient die Daten-Thematik bei niedergelassenen Ärzten jedoch auch als Rechtfertigung, sich gegenwärtig nicht mit der Selbstvermessungs-Materie und ihren Auswirkungen auf die Praxisarbeit zu beschäftigen.
    Fehlende Kenntnis der Möglichkeiten
    Das zeigen die Ergebnisse von Gruppendiskussionen mit kardiologisch tätigen, an neuen Technologien grundsätzlich interessierten Ärzten. Thema waren hierbei die Bedingungen und Möglichkeiten einer durch Trecking-Tools unterstützten Arzt-Patienten-Kommunikation. Von fast allen Teilnehmern wurde gleich zu Beginn der Gespräche mit Nachdruck auf die bislang ungelöste Datenschutz-Problematik hingewiesen. Im Anschluss erfolgte eine Konkretisierung der Diskussion auf das Szenario eines Datenaustausches zwischen der einzelnen Praxis und den von ihr betreuten Patienten ohne Einschaltung Dritter. Auf die Frage, welche derzeit über die Tracking-Tools gelieferten Informationen z. B. für das Monitoring von Patienten mit Herzerkrankungen besonders wichtig wären, zeigte sich nun, dass kaum ein Teilnehmer die grundlegenden Möglichkeiten der Geräte und Apps kannte. Zwar waren einzelne Herstellerfirmen und Gerätebezeichnungen bekannt (an erster Stelle die UP-Geräte des Herstellers Jawbone sowie die Apple-Watch), über die ermittelbaren Daten und ihre Aufbereitung war jedoch kaum jemand informiert.
    Digitale Gesundheitskommunikation ist auch ohne Ärzte denkbar
    Auch die Resultate anderer Befragungen im ambulanten ärztlichen Bereich zeigen, dass insgesamt tendenziell eine stark ausgeprägte, präformierte Grund- bzw. Abwehrhaltung mit mangelndem Detailwissen vorherrscht. Diese Konstellation verhindert jedoch, dass überhaupt Handlungsoptionen ausgelotet und – parallel zur Klärung des Datenschutzes – Einsatzkonzepte entwickelt werden. Persistiert dieser Zustand fort, werden Patienten und Hersteller, aber auch Krankenkassen, die alle wesentlich experimentierfreudiger sind, die Ära der digitalen Gesundheitskommunikation wahrscheinlich ohne die Ärzte beginnen. Und erschwerend kommt – nach den Resultaten der Gruppendiskussionen – noch hinzu: ohne die Option, Digital-Kommunikation auch vollständig abrechnen zu können, wollte sich kein Arzt ernsthaft engagieren.

    Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/04/01/wearables-activity-tracker-u...

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet