medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Wahl der Zahnersatz-Materialien entscheidet über Verträglichkeit

    Professor Niedermeier stellt bei KpZ-Infotag Störungen durch Metallverbindungen im Zahnersatz vor

    Allergien, Entzündungen der Mundschleimhaut, „metallischer“ Geschmack: Wenn unterschiedliche Metallverbindungen von Zahnersatz im Mund reagieren, leiden Patienten. Wie elektrische Spannungsfelder entstehen, was sie bewirken können und wie man dem vorbeugen kann, erfuhren Besucher des Infotages von Kuratorium perfekter Zahnersatz und Universität Köln am 16. November in der Universität Köln.

    In seinem Vortrag „Aufruhr im Mundraum – Wechselwirkungen von dentalen Werkstoffen“ gab Prof. Dr. Wilhelm Niedermeier von der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Köln den Besuchern des Infotages Einblicke in die Wechselwirkungen unterschiedlicher Metallverbindungen bei Zahnersatz.

    „Metallische Werkstoffe weisen mitunter erhebliche elektro-chemische Unterschiede auf. Werden bei einem Patienten unterschiedliche Legierungen im Mund verwendet, erzeugen diese elektrische Spannungsfelder in der Mundhöhle. Darauf reagieren die Metalle und verändern sich nachweislich, es kann zur Korrosion kommen“, so der Experte. Schmerzen, Brennen, Geschmacksstörungen: Zu welchen Gewebeschäden und allergischen Reaktionen Spannungsfelder im Mund führen können, veranschaulichte Niedermeier anhand von zahlreichen Patientenfällen.

    Der gemeinsame Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen empfiehlt prinzipiell nur dentale Legierungen bei ein und demselben Patienten zu verwenden, die sowohl alleine wie auch in ihrer Kombination mit anderen Werkstoffen keine korrosiven Erscheinungen erzeugen. So ließe sich Intoleranzerscheinungen durch unterschiedliche Metallverbindungen entgegenwirken. Um dieses Ziel umzusetzen, sei ein enger Austausch zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor nötig. Einer eigenen aktuellen Umfrage zufolge würden Dentallabore derzeit nur in circa 60-65 Prozent der Fälle über die restlichen eingesetzten Metallverbindungen informiert. Hierunter zähle auch Amalgam. „Durch eine enge Kooperation lässt sich sicherstellen, dass Zahntechniker bei der Fertigung von neuem Zahnersatz im Bilde darüber sind, welche Legierungen sich bereits im Mund des Patienten befinden.“

    Bewusste Kombination reduziert mögliche Komplikationen
    Einen Ausweg aus dem Dilemma von Beschwerden und Störungen, die durch den Einsatz von Dentallegierungen hervorgerufen werden können, sieht Professor Niedermeier in einer bewussten Auswahl, Kombination und Dokumentation von Dentallegierungen, die nicht korrosiv miteinander reagieren. Auch der Austausch von Metallen gegen nicht-metallische Werkstoffe sei eine Alternative. Während Kunststoff für viele Einsatzbereiche zu instabil sei, biete die moderne Hochleistungskeramik gute Möglichkeiten, beispielsweise Schneidezähne naturgetreu und körperverträglich zu versorgen.

    Hier solle auch der Patient aktiv werden und die Informationen, die er mit dem Zahnersatz erhält, aufbewahren. Das Medizinproduktegesetz sähe vor, dass das herstellende Dentallabor mit jedem Zahnersatz eine sogenannte Konformitätserklärung ausstelle – hierauf könne jeder Patient bestehen. Stehe eine neue prothetische Versorgung mit Metallbestandteilen an, könne der Patient seinen Zahnarzt jederzeit auf die eingesetzten Legierungen hinweisen oder auch im Falle eines Zahnarztwechsels die vorhandenen Unterlagen vorlegen.

    Kuratorium perfekter Zahnersatz
    Pressestelle Marburg
    Judith Rudolf-Kohlhauer
    Alfred-Wegener-Str. 6
    35039 Marburg
    0 64 21 / 4 07 95 - 40
    0 64 21 / 4 07 95 - 79
    pressestelle(at)kuratorium-perfekter-zahnersatz.de
    http://www.zahnersatz-spezial.de

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet