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    Von der Rosinenpickerei zur Inkompetensation: Fehlverhalten von Chefs in Klinik und Praxis

    “Die Arbeiten sollten gleichmäßig aufgeteilt werden, nicht immer nur an die wenigen gleichen Mitarbeiterinnen!” Diese Aufforderung eines Medizinischen Fachangestellten aus einer Benchmarking-Praxisanalyse beschreibt eine Verhaltensweise , die in Arztpraxen und Krankenhäusern nicht selten ist. Dahinter steht ein Problem, um dass sich Praxisinhaber und Vorgesetzte in Kliniken viel zu wenig kümmern: die z. T. gravierenden Unterschiede bei Kompetenz, Fähigkeiten und Motivation zwischen den einzelnen Team-Mitgliedern. Die Abbildung zeigt das Beispiel einer Augenarztpraxis, in der mit Hilfe des ArzthelferinnenChecks das Leistungspotential der Medizinischen Fachangestellten untersucht wurde. Unterschiede dieser Art führen zu einer Rosinenpickerei der Vorgesetzten: sie kooperieren und kommunizieren in erster Linie mit denjenigen Mitarbeitern, bei denen die angesprochenen Eigenschaften am besten ausgeprägt sind. Hierdurch gerät der Arbeitsalltag in eine Schieflache: einige wenige Mitarbeiter sind stets über-, andere unterlastet. Dieses Missverhältnis wiederum führt zu Konflikten, die von den “beanspruchten” Mitarbeitern ausgehen: sie sehen im Zeitablauf immer weniger ein, warum sie für ihre Kollegen “Inkompetensation” betreiben sollen. Diese Spannungen erschweren die Arbeit und vor allem die Zusammenarbeit zusätzlich und schmälern auf Dauer die Praxis- bzw. Klinik-Leistungsqualität. Wird diese Negativentwicklung von den Vorgesetzten wahrgenommen, wächst der Anspruchs-Druck auf die “Auserwählten”. Die Lösung: Praxisinhaber und Krankenhaus-Vorgesetzte müssten durch Leistungs-Analysen und -Entwicklung für eine Ausbalancierung der Mitarbeiter-Potentiale sorgen, um auf diese Weise die Arbeitsqualität insgesamt zu optimieren, nicht nur zum Wohle des Personals, sondern auch zum Nutzen für Klinik und Praxis als Unternehmen.

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