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    Voller Durchblick in der Schule: Augenärztliche Untersuchung schafft Klarheit

    DÜSSELDORF 15.08.2013 – In diesen Wochen gehen in ganz Deutschland mehr als 600.000 Kinder zum ersten Mal in die Schule. Zu einem reibungslosen Start in die Schullaufbahn trägt ein optimales Sehvermögen bei: „Mit klarer Sicht lernt es sich leichter“, stellt PD Dr. med. Dietlind Friedrich vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) fest. Eine augenärztliche Untersuchung schafft Klarheit darüber, ob mit den Augen der Erstklässler alles in Ordnung ist.

    „Etwa jedes fünfte Kind benötigt eine Brille, um einen Sehfehler auszugleichen“, weiß Dr. Friedrich, die Leiterin des Ressorts Strabologie/Neuroophthalmologie im BVA. Damit sich das Sehvermögen ungestört entwickeln kann, empfehlen Augenärzte allen Eltern, ihr Kind schon vor dem dritten Geburtstag einmal in einer Augenarztpraxis untersuchen zu lassen, auch wenn sie keinen Hinweis auf eine Sehschwäche bemerkt haben. Denn bleiben Schielen oder eine Fehlsichtigkeit im Kleinkindalter unbehandelt, droht eine Sehschwäche des betroffenen Auges, die später kaum noch ausgeglichen werden kann. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Vorsorgeuntersuchung inzwischen. Auch während der Schulzeit können Kontrollen sinnvoll sein. Denn eine Kurzsichtigkeit entwickelt sich nicht selten zwischen dem achten und 15. Lebensjahr.

    Besser lernen mit der richtigen Sehhilfe

    „Vor dem Schulstart sollte noch einmal beim Augenarzt überprüft werden, ob eine eventuell vorhandene Fehlsichtigkeit ausgeglichen werden muss“, rät Dr. Friedrich. Mit der richtigen Sehhilfe haben die Kinder von vorne herein bessere Chancen, dem Schulunterricht zu folgen. Andernfalls könnten Unkonzentriertheit oder Kopfschmerzen die Folge sein. Zusätzlich sollten die Eltern von Brillenträgern auch daran denken, eine spezielle Sportbrille zu besorgen, die im Sportunterricht nicht nur für sicheren Durchblick sorgt, sondern die Augen auch vor Verletzungen schützt.

    Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2013

    Wer einen Einblick gewinnen will, wie Augenärzte dazu beitragen, dass ihre Patienten in jedem Lebensalter von einem möglichst guten Sehvermögen profitieren, hat dazu bei der zwölften Woche des Sehens Gelegenheit, die vom 8. bis 15. Oktober 2013 stattfindet. Seit dem Jahr 2002 hebt die Woche des Sehens mit vielfältigen Aktionen bundesweit die Bedeutung guten Sehvermögens hervor und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern auf. Schirmherrin der Aktionswoche ist auch in diesem Jahr die Fernsehjournalistin Gundula Gause. Getragen wird die Aufklärungskampagne von dem Berufsverband der Augenärzte, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch. www.woche-des-sehens.de

    Weitere Informationen zum Thema Auge und Sehen inklusive Bild- und Statistikdatenbank: www.augeninfo.de/presse

    Herausgeber: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
    Pressekontakt:
    Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Pressereferat: Dr. med. Georg Eckert,
    Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. +49 (0) 2 11 / 4303700, Fax +49 (0) 2 11 / 4303720,
    presse@augeninfo.de, www.augeninfo.de

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