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    Volkskrankheit COPD: Etwa 7 Millionen Menschen in Deutschland lungenkrank

    • VENTILTHERAPIE FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT: INTERNATIONALE LUNGENEXPERTEN ZIEHEN BILANZ
    • STUDIE: VENTILTHERAPIE FÜR MEHRHEIT DER ERKRANKTEN GEEIGNET

    Berlin, 14. Juni 2013 – Neue Hoffnung für Millionen Patienten, die an einem Lungenemphysem erkrankt sind: Die minimal invasive Ventiltherapie von Pulmonx etabliert sich zunehmend in Deutschland und Europa. Diese erfolgreich erprobte Behandlungsform, bei der dem Patienten in einem etwa 30-minütigen Eingriff im Durchschnitt drei Einwegventile in die Luftwege der Lunge eingesetzt werden, trägt maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bei.

    Eine heute in Berlin diskutierte Studie belegt, dass die Ventiltherapie bei weitaus mehr Patienten anwendbar ist als bislang angenommen. Diese Bilanz zogen über 100 internationale Lungenexperten auf einer Fachkonferenz zum Thema Ventiltherapie (Endobronchialventil- / EBV-Therapie).

    Ein bewährtes Verfahren: Die meisten Ventile werden in Deutschland eingesetzt

    Im Rahmen der Konferenz wurden Erkenntnisse aus einer neuen Langzeitstudie vorgestellt, die Daten aus 138 Behandlungs- und Referenzzentren in Deutschland auswertet: Für die Mehrheit der Emphysem-Patienten ist eine Behandlung mit der Ventiltherapie möglich, so ein erstes Ergebnis. „Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die EBV-Therapie zwar sicher und wirksam, aber nur für einen Teil der Betroffenen geeignet wäre. Die neuen Daten zeigen uns nun, dass die Therapie im Grunde für die Mehrheit der Erkrankten möglich ist“, so Mikael Herrmann, Geschäftsführer Pulmonx Deutschland. Weltweit haben sich bereits mehr als 6.000 COPD-Patienten für eine Ventiltherapie entschieden. Über 65 Prozent davon in Deutschland, wo die EBV-Behandlung in 80 Behandlungszentren angeboten wird. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen werden.

    „Raucherlunge“ schränkt Bewegungsfreiheit ein

    Bei Patienten, die an einem Emphysem erkrankt sind, kann die Lunge die eingeatmete Luft nur sehr schwerlich wieder abgeben. Die Lunge wird überbläht – wie ein Luftballon, aus dem keine Luft entweichen kann. Die aufgeblähte Lunge drückt auf das darunter liegende Zwerchfell und der Erkrankte kann nicht mehr richtig atmen. Schon bei geringer körperlicher Belastung verspüren die Betroffenen Atemnot – im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit sogar bereits im Ruhezustand. Emphysem-Patienten sind folglich auf den häuslichen Bereich limitiert, da kaum mehr körperliche Belastung möglich ist – die Lebensqualität ist massiv eingeschränkt.

    Lungenemphyseme: nicht heilbar – aber behandelbar

    Umgangssprachlich wird das Lungenemphysem oft als „Raucherlunge“ bezeichnet, denn Hauptursache ist das inhalative Rauchen. „Der erste Schritt einer Therapie des Lungen-nemphysems ist daher stets ein dauerhafter konsequenter Nikotin¬verzicht. Dies ist auch die Voraussetzung für die Behandlung mit einer Ventiltherapie“, erläutert Prof. Felix Herth, Chefarzt der Pneumologie und stellvertretender ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum in Heidelberg. Herth gehört zu den weltweit führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Lungenheilkunde. „Die Ventiltherapie oder EBV-Therapie ist eine effektive, minimal invasive Methode, um der Lungenüberblähung zu vermindern – ohne die Risiken und Komplikationen einer Operation.“ Bei der EBV-Behandlung werden kleine Einwegventile in der Lunge so platziert, dass der Luftstrom aus den erkrankten Lungenbereichen geleitet wird. Auf diese Weise wird das Lungenvolumen reduziert und die Atmung des Patienten verbessert. Die Vorteile gegenüber alternativen Behandlungsmethoden liegen auf der Hand: Keine risikoreiche Operation, denn die Ventile werden über den Mund oder die Nase des Patienten eingesetzt. Die Ventile verbleiben in der Lunge – der Therapieerfolg ist dauerhaft.

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    Über Pulmonx

    Entwickelt wurde die EBV-Therapie von Pulmonx, einem Medizintechnik-Unternehmen mit Sitz in Neuchâtel (Schweiz). Pulmonx hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von minimal invasiven medizinischen Geräten und Technologien zur Diagnose und Behandlung von Lungenfunktionsstörungen spezialisiert und ist ein Pionier auf diesem Gebiet. Gemeinsam mit dem Chartis-System, mit dem die Eignung eines Patienten für die Ventil-Therapie überprüft wird, bildet die Zephyr®-EBV-Therapie (Ventil-Therapie) die erste effektive diagnostische und therapeutische Lösung für das Problem der durch Emphysem hervorgerufenen Hyperinflation (Lungenüberblähung). Beide Produkte wurden in zahlreichen Studien von Experten geprüft. Das Zephyr-EBV wurde für die Behandlung von etwa 6000 Patienten weltweit bereits verwendet.

    Weitere Informationen unter www.pulmonx.com und www.pulmonxvalves.com.

    Kontakt:
    Steve Ricottone
    Vize-Präsident Marketing

    +41 79 101 2065
    sricottone@pulmonx.com

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