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    Vitos OKK implantiert „Maßanzug“ fürs Kniegelenk aus dem 3D-Drucker

    Jeder Mensch ist anders - nicht nur äußerlich. Auch ein Kniegelenk ist in Größe, Ausrichtung und Stellung von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Eine neue Generation von künstlichen Kniegelenken berücksichtigt genau diese Individualität. Es gibt zwar mittlerweile eine Vielzahl von Prothesenmodellen in den unterschiedlichsten Varianten. Aber bei der OP kann es dennoch notwendig werden, den Ober- oder Unterschenkelknochen dem Modell anzupassen, indem Knochen abgefräst werden muss. Die individualisierte Gelenkprothese wird nach den anatomischen Gegebenheiten des Patienten speziell für ihn angefertigt. Es gibt sie also nur einmal.

    Prof. Dr. Werner Siebert, Ärztlicher Direktor der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel, hat diesen „Maßanzug fürs Kniegelenk“ erstmals in Mittel- und Nordhessen eingesetzt und erklärt das Verfahren: „Nach der Computertomographie (CT) des Beins schicken wir die Daten zum Hersteller der Prothese nach Boston (USA). Er entwickelt ein dreidimensionales Modell in einem 3D-Drucker, anhand dessen das Kunstgelenk geplant wird. Nach der differenzierten Bildanalyse fertigt der Hersteller nun binnen einiger Wochen das individuelle Implantat aus einer Chrom-Kobalt-Legierung mit den dazu gehörigen Schnittschablonen für den Operateur. Durch diese Passgenauigkeit können wir das Kunstgelenk in einer kürzeren OP-Zeit minimal-invasiv einsetzen. Unsere Erfahrungen sind ausgesprochen gut. Patienten, die das Implantat erhielten, waren schnell schmerzfrei und mobil und die Prothese heilte sehr zügig ein.“

    Diese maßgefertigte Knieprothese hat viele Vorteile: Sie ahmt die natürliche Form des Oberschenkelknochens nach anstatt ihn mit einer standardisierten Prothese zu ersetzen. Das führt zu einer besseren Beugung und Streckung des Knies und es fühlt sich natürlicher an. Der Implantat-Teil für den Oberschenkelknochen ist zudem dünner als bei herkömmlichen Prothesen. So geht etwa 25 Prozent weniger Knochensubstanz verloren, was für eine eventuell später notwenige Wechsel-OP sehr günstig ist“, erklärt Prof. Dr. Werner Siebert.

    Da Patienten bei schwerer, schmerzhafter Arthrose meist eine Schonhaltung einnehmen, verändert sich durch den fortschreitenden Gelenkverschleiß auch die Beinachse. Bei der individuellen Herstellung des Kunstgelenks wird die „alte“ Beinachse nach CT-Aufnahmen von Hüftkopf, Knie und Sprunggelenk rekonstruiert, so dass eine gleichmäßige Belastung und lange Haltbarkeit der Prothese gewährleistet sind.

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