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    Update Glutenunverträglichkeiten auf dem DGIM-Kongress: Empfehlungen im Bereich Gluten haben sich revolutioniert

    Auf dem DGIM-Kongress in Mannheim sprachen Professor Dr. Wolfgang Holtmeier vom Krankenhaus Porz am Rhein, Professor Dr. Dr. Detlef Schuppan von der Universitätsmedizin Mainz sowie Professor Dr. Yurdagül Zopf vom Universitätsklinikum Erlangen auf einem Symposium von Dr. Schär zum Thema „Update Glutenunverträglichkeiten – Aktuelles zu Leitlinien, Pathogenese und Fallbeispiele“. Besonderes Novum ist die erstmalige Aufnahme der Weizen- und Glutensensitivität in die offizielle Leitlinie neben der Zöliakie und Weizenallergie. Diskutiert wurden die neuen Herausforderungen für Internisten sowie die Unterschiede in Klinik und Pathogenese.

    Das Thema Glutenunverträglichkeiten ist derzeit eines der Top-Themen in der Gastroenterologie. Neben der Zöliakie, bei der nach wie vor von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgegangen wird, gelangt zunehmend das neue Krankheitsbild der Gluten- bzw. Weizensensitivität in die Diskussion der Wissenschaftler. Die aktuelle S2k-Leitlinie beinhaltet dazu viele Änderungen und Neuerungen. Aus diesem Anlass heraus wurden auch auf dem 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der vom 18. bis zum 21. April 2015 in Mannheim stattfand, die neuesten Erkenntnisse rund um Glutenunverträglichkeiten vorgestellt. In einem Symposium zum Thema „Update Glutenunverträglichkeiten – Aktuelles zu Leitlinien, Pathogenese und Fallbeispiele“ referierten die Professoren Dr. med. Wolfgang Holtmeier vom Krankenhaus Porz am Rhein, Dr. Dr. Detlef Schuppan von der Universitätsmedizin Mainz sowie Dr. med. Yurdagül Zopf vom Universitätsklinikum Erlangen. Das Auditorium von mehr als 200 Medizinern folgte den Rednern mit großem Interesse.

    „Die aktuellen Empfehlungen im Bereich Gluten haben sich revolutioniert“, so Ernährungsmedizinerin Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf. Bisher sei viel über Zöliakie gesprochen worden und die Formen der Zöliakie konnten nun besser zusammengefasst und benannt werden. „Das elementar Neue der aktuellen Leitlinie ist die Aufnahme der Gluten- bzw. Weizensensitivität“, unterstreicht Zopf. Es sei das erste Mal, dass Wissenschaftler in einer Leitlinie das neue Erscheinungsbild der Glutensensitivität aufführten, genauer gesagt die Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität bzw. im Englischen die Non Celiac Gluten Sensitivity (NCGS). Dieses Erscheinungsbild betrifft Patienten, die Gluten bzw. Weizen nicht vertragen, bei denen aber keine Zöliakie oder Weizenallergie diagnostiziert werden kann. Wer also nach Ausschluss einer Zöliakie und Weizenallergie auf eine glutenfreie Ernährung mit einer Besserung oder einem Verschwinden der Symptome reagiert, der ist von einer Gluten-/Weizensensitivität betroffen.
    Prof. Dr. med. Wolfgang Holtmeier führte im Rahmen des Symposiums in das Phänomen der Gluten-/Weizensensitivität ein und beschrieb die Schwierigkeit der unspezifischen Symptome sowie mögliche Differenzialdiagnosen. Die genaue Pathogenese sowie die Häufigkeit sind noch unbekannt. Schätzungen gehen von einer Prävalenz von ein bis fünf Prozent aus. Ein Ausblick auf aktuelle Studien zeigte die Verknüpfung zum Reizdarmsyndrom, unter denen man einige Betroffene der Weizensensitivität vermute, sowie zu der Low-FODMAP-Diät als möglichen Therapieansatz neben der glutenfreien Ernährung. Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan gab einen Überblick über Nahrungsmittelintoleranzen und immunvermittelte Nahrungsmittelsensitivitäten, zu denen auch die glutenbedingten Erkrankungen Zöliakie, Weizenallergie und die NCGS gehören. Er beleuchtete vor allem die Rolle der Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs) in verschiedenen glutenhaltigen und glutenfreien Getreiden.

    Praktische Fallbeispiele von Patienten verschiedenen Alters erläuterte im Anschluss Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf. Die Herausforderungen für Internisten, Allgemeinmediziner und Gastroenterologen sind in ihren Augen die Vielzahl an möglichen Diätformen, die es in der Praxis leitliniengerecht zu befolgen gilt. Wichtig sei nach Ansicht von Zopf, dass Ärzte zuerst an eine Zöliakie denken und sie ausschließen – ebenso Allergien und andere organische Erkrankungen. Danach kann und sollte eine glutenfreie Ernährung über einen kurzen Zeitraum ausprobiert werden. Vor allem bei Patienten mit Reizdarmsyndrom kann ein solches Vorgehen sinnvoll sein, da es zwischen den beiden Erkrankungen durchaus Korrelationen gibt.

    Ein Video-Interview mit Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf zum Update Glutenunverträglichkeiten auf dem DGIM-Kongress gibt es kostenfrei unter: http://www.drschaer-institute.com/de/fachgebiete/glutensensitivity/clini...
    Eine Zusammenfassung der S2k-Leitlinie mit Link zum Original gibt es unter: http://www.drschaer-institute.com/de/news/neue-s2k-leitlinien-zu-zoeliak...

    Über Dr. Schär
    Die Unternehmensgruppe Dr. Schär mit Hauptsitz in Südtirol (Italien) engagiert sich seit mehr als 30 Jahren voller Überzeugung und Kompetenz im Bereich diätetischer Lebensmittel. Für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen bietet das Unternehmen glutenfreie Produkte unter der Marke Schär. Dr. Schär engagiert sich stark im Bereich Forschung und Entwicklung und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion um. Zudem ist das Unternehmen intensiv mit allen Fachgesellschaften und Verbänden weltweit im Gespräch, um die öffentliche Aufmerksamkeit etwa für Zöliakie und Gluten Sensitivity zu gewinnen und damit den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz in der Fachwelt und der Bevölkerung zu steigern.
    Seit 2012 erweitert das Unternehmen Dr. Schär seine Tätigkeit über den Bereich glutenfreier Diätprodukte hinaus und steigt mit dem Geschäftsbereich Dr. Schär Medical Nutrition in den Sektor diätetischer Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke ein. Die MCT-Öle und MCT-Margarine der Marke Ceres-MCT, die eiweißarmen Lebensmittel der Linie MEVALIA Low Protein sowie die Aminosäuremischungen und hypoallergene Säuglingsnahrung unter COMIDAMED sind auf Menschen mit seltenen angeborenen Stoffwechselstörungen, Lebensmittelallergien oder anderen Erkrankungen zugeschnitten, die eine besondere Ernährungstherapie erfordern.
    Die langjährige Kompetenz im Bereich der diätetischen Lebensmittel bündelt das Unternehmen in seinem 2011 gegründeten Dr. Schär Institute, das die Wissensplattform für Ernährungsfachkräfte, Allgemeinmediziner und Fachärzte ist und erste Anlaufstelle, wenn es um besondere Ernährungsanforderungen geht. Weitere Informationen zum Dr. Schär Institute und zum wissenschaftlichen Komitee von Dr. Schär finden Sie unter www.drschaer-institute.com.

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