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    Untersuchungen zum Antibiotikagebrauch in deutschen Tierhaltungen – VetCAB-Studie im Juli 2013 veröffentlicht

    Dass es seit Gründung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) ein oberstes Ziel von AVA-Fortbildungsveranstaltungen ist, den Antibiotikagebrauch in Tierhaltungen durch gezielte Präventivmaßnahmen zu reduzieren, können nicht nur die über 6.000 Fachleute bestätigen, die die Weiterbildungsangebote der Akademie im münsterländischen Horstmar-Leer 2012 besuchten. Der Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt Ernst-Günther Hellwig, sieht gerade die „gemeinsamen“ Fortbildungen mit Agrariern und Tiermedizinern als großen Erfolg, der in dieser Konstellation sicher einmalig in Europa ist.
    Es lässt sich schnell unreflektiert fordern, dass Tiere nicht mit Antibiotika behandelt werden sollen. Heißt dass, kranke Tiere sollen im wahrsten Sinne des Wortes tierschutzwidrig „verrecken“? Oder wünscht man sich, dass erkrankte Tiere eingeschläfert werden, damit sie – ohne Arzneimittelbehandlung- nicht leiden müssen? Oder sollen kranke Tiere noch der menschlichen Nahrungsmittelkette, aber ohne Behandlung, zugeführt werden?
    Es ist ein hohes politisches Ziel, den Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung zu senken. Diesbezüglich wurde kurz vor der parlamentarischen Sommerpause die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes verabschiedet, die zum 1.1.2014 in Kraft treten wird. Nutztierhalter orientieren sich zukünftig an der durchschnittlichen Anwendungshäufigkeit von Antibiotika. Bei einem höheren Antibiotikagebrauch als der Durchschnitt müssen sie mit dem Hoftierarzt und gegebenenfalls auch mit den Veterinärbehörden so genannte Minimierungsmaßnahmen einleiten, die insbesondere z. B. das Stall- und Hygienemanagement des Betriebes mit kontrollieren, um die allgemeine Tiergesundheit im Betrieb zu verbessern. Durch den Vergleich mit den besten Betrieben (hoher Tiergesundheitsstatus bei minimalem Arzneimitteleinsatz) soll die Häufigkeit des Antibiotikaeinsatzes reduziert werden, was letztendlich auch einen Beitrag zum gesundheitlichen Verbraucherschutz leistet. Damit hat der Staat einen genauen Überblick über den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung und kann entsprechende Maßnahmen auf den Betrieben anordnen, wenn ein übermäßiger Einsatz von Arzneimitteln erfolgt. Aus den langjährigen Erfahrungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) kann man davon ausgehen, dass besonders in „Kleinhaltungen“ (unzureichende Stallungen, schlechte Hygiene, fehlendes fachliches know how…) prozentual mehr Arzneimittel eingesetzt werden als in professionellen mit hohem Managementaufwand und Hygienestatus geführte Betriebe. Auch weisen die Statistiken aus, dass Schweinetierseuchen der letzten Jahre in der Regel in kleinen Betrieben zum Ausbruch kamen.
    Natürlich sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Antibiotikaeinsatz in Tierhaltungen in jeder Hinsicht wichtig und unterstützenswert. Die Ergebnisse solcher Arbeiten haben letztendlich das Ziel, den Arzneimitteleinsatz in der Tierproduktion zu reduzieren.

    Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, die Universität Leipzig und das Bundesinstituts für Risikobewertung führten kürzlich solche Untersuchungen durch und veröffentlichten am 09.07.2013 eine gemeinsame Presseinformation mit ersten Ergebnissen der VetCAb–Studie (Veterinary Consumption of Antibiotics) zum Antibiotikaeinsatz in den deutschen Tierhaltungen. Allerdings muss man sich auch Kritsch mit den ermittelten Zahlen auseinandersetzen. Der Agrarstatistiker Georg Keckl aus Hannover hat sich mit den bisher veröffentlichten Ergebnissen der Studie kritisch beschäftigt, und seine Anmerkungen auf der Homepage der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) veröffentlicht.
    Interessierte können über www.ava1.de seinen kritischen Kommentar lesen.

    Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2012 erneut weit über 6000 Personen in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.
    Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

    Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

    »Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. «
    Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

    Ernst-Günther Hellwig
    Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
    Dorfstraße 5 - D 48612 Horstmar-Leer
    fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
    info@ava1.de www.ava1.de

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