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    Tumorzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst erfolgreich durch Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie rezertifiziert

    Frankfurt a.M. Allein in Deutschland erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Weil das Risiko mit dem Alter zunimmt, gehen Experten vor dem Hintergrund des demographischen Wandels davon aus, dass die Zahl der Krebsneuerkrankungen bis zum Jahr 2050 auf jährlich fast 600.000 ansteigen wird. Die Diagnose Krebs ist für viele Betroffene erst einmal ein Schock und stellt sie vor enorme Herausforderungen – in der Familie, im Beruf, in der Gesellschaft. Wie hoch sind die Heilungschancen? Gibt es neue Therapien? Welche Unterstützungen finden die Angehörigen? Das Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) bietet gebündelte und fachübergreifende Kompetenz bei der Krebsbehandlung und wurde kürzlich durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) e.V. erfolgreich rezertifiziert.

    Mit der Re-Zertifizierung wird nicht nur der Status Quo eines bereits zertifizierten Zentrums überprüft. Im Vordergrund der Auditierung stehen die Weiterentwicklung und das kontinuierliche Verbessern der Behandlung- und Versorgungsstrukturen. Die Auditoren hoben insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen medizinischen Bereichen sowie zwischen den Berufsgruppen hervor. Begrüßt wurden zudem die Weiterentwicklung der Palliativstation und die sehr gute Aufstellung der Radiologie und Pathologie. „Der enge interdisziplinäre Austausch zwischen den medizinischen Fachrichtungen und die gemeinsame Festlegung einer patientenindividuellen Therapie durch das medizinische Expertengremium in der Tumorkonferenz bietet den Patienten die Sicherheit einer bestmöglichen Versorgung. Medizinische Zentren bündeln die hohe Kompetenz der einzelnen medizinischen Abteilungen, der Bereichspflege und spezialisierten Fachpflegekräfte (onkologische Fachpflege, Breast Care Nurses etc.) sowie der unterstützenden Versorgungseinheiten und strukturieren die Versorgungsprozesse im klinischen Alltag zum Wohl der Patienten. Die zu erfüllenden Qualitätskriterien der DGHO sichern hierbei eine Versorgung auf hohem Niveau. Ich danke allen Beteiligten, auch im Namen der Leitung des Tumorzentrums, für Ihr Engagement und die tagtäglich von Ihnen geleistete Arbeit, ohne die die Weiterentwicklung des Zentrums nicht möglich wäre“, so Timm Kemink, Koordinator des Tumorzentrums Frankfurt Höchst.

    Bereits seit 2011 ist das Tumorzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst nach den hohen Qualitätsanforderungen der DGHO zertifiziert. Grundvoraussetzung der Zertifizierung ist neben der fach- und sektorenübergreifenden engen Zusammenarbeit der Mediziner sowie spezieller Anforderungen an die Organisation auch die Einhaltung der vorgegebenen Mindestzahlen der behandelten Patienten. Die DGHO zertifiziert nur solche Zentren, die mindestens 700 Tumorpatienten pro Jahr nach internationalem Standard fachübergreifend behandeln und geht damit weit über die Anforderungen an Organzentren hinaus. Ziel der Zertifizierung solcher Zentren durch die DGHO ist es, eine hochwertige, qualitätsgesicherte und wirtschaftliche onkologische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, die nicht nur eine enge fachübergreifende Interaktion und Kooperation der verschiedenen Sektoren erfordert, sondern auch die Weiterentwicklung von Qualitätsstandards sowie die Einführung eines klinischen Krebsregisters. Im interdisziplinären Tumorzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (TFH) erfolgt die fachübergreifende Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung aller Krebsarten und deren Palliativbehandlung am Klinikum. Im Mittelpunkt des Tumorzentrums Frankfurt Höchst (TFH) unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Günther Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), steht die individualisierte Tumortherapie.

    Hierbei bilden die nachfolgenden Zentren weitere Spezialisierungen, die entweder direkt zum Tumorzentrum gehören wie das Brustzentrum (zertifiziert durch die EUSOMA und die DKG/DGS), das Gynäkologische Krebszentrum (zertifiziert durch die DKG), das Darmkrebszentrum (zertifiziert durch die DKG) und das Pankreaskarzinomzentrum (zertifiziert durch die DKG) oder als Kompetenzzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst mit ihrem Versorgungsangebot die Behandlung onkologischer Erkrankungen unterstützen. Hierzu gehören das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie (zertifiziert durch die DGAV) sowie das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (zertifiziert durch die DGAV).

    Tumorzentren erfüllen wichtige Aufgaben, indem sie Betroffene und ihre Angehörigen an die Hand nehmen und durch das komplexe Versorgungssystem leiten. „Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitiert der Patient z. B. von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach. D.h., bei uns wird jeder Patient, falls es seine Erkrankung erforderlich macht, von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt. Diese treffen sich regelmäßig in Tumorboards, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. Der Kranke erhält so die für ihn optimale Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung er betreut wird“, unterstreicht Prof. Derigs. Hierzu gehören am Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten/Gastroenterologen und Chirurgen, Neurochirurgen, HNO-Ärzten beispielsweise Radiologen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren die Erkrankung nachweisen, Pathologen, die die Diagnose anhand der entnommenen Gewebeproben sichern und neueste Prognosefaktoren am Gewebsschnitt darstellen. Der Zugang zu einer psychosozialen Betreuung durch Vertreter der Psychoonkologie, des Sozialdienstes, der Seelsorge und dem FamilienInformationsZentrum Krebs (FIZ Krebs), das Angebot von unterstützenden Therapieformen, wie z.B. Kunsttherapien, Sportangebote für Krebserkrankte, Ernährungsberatung etc. und die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen gehört ebenfalls zu den Vorteilen, die die Behandlung in einem Tumorzentrum den Betroffenen bietet. Sie haben auch die Möglichkeit, an klinischen Studien teilzunehmen und so Zugang zu Studienmedikamenten zu bekommen.

    Über das FamilienInformationsZentrum Krebs
    Das FamilienInformationsZentrum (FIZ) bietet ein besonderes Beratungsangebot für ambulante und stationäre Patienten, die an Krebs erkrankt sind. Auch für Angehörige, deren Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Krankheit leisten, wird eine bedürfnisorientierte Hilfestellung geleistet. Im Mittelpunkt stehen z.B. Fragen zum Umgang mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie/Bestrahlung, Gesprächsangebote zu individuellen Problemen des Alltags, die sich aus der Erkrankung und Therapie ergeben, die Begleitung zu klinikinternen Arztgesprächen oder die Unterstützung im Umgang mit Anträgen. Zum Team des FamilienInformationsZentrums gehören neben einer Pflegeexpertin für Brusterkrankungen auch Fachkrankenschwestern für Onkologie.

    Über die DGHO
    Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. ist eine Vereinigung von
    Wissenschaftlern und Ärzten, die auf die Erforschung, Diagnose und Behandlung von
    Blutkrankheiten und bösartigen soliden Tumoren spezialisiert sind. Die DGHO fördert den
    wissenschaftlichen Austausch auf diesem Gebiet durch nationale und internationale Kongresse und regt Forschungskooperationen an. Mitglieder der Gesellschaft initiierten und leiten die großen multizentrischen Studiengruppen zu malignen Lymphomen, Leukämien, aplastischen Anämien und Hodentumoren, durch deren Arbeit die Behandlung dieser Erkrankungen entscheidend verbessert werden konnte.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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