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    Tierarzneimitteleinsatz in der Tierhaltung minimieren

    Nur soviel Arzneimittel für Tiere einsetzen, wie unbedingt erforderlich sein muss: Das ist die Forderung der der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer. Die Fortbildungsakademie für Tierärzte und Landwirte sieht dieses seit Jahren als einer der Hauptziele ihrer Fortbildungsaktivitäten.
    Bereits zum 25. Mal wurde für Veterinäre und Agrarier ein zweitägiger Intensivkurs zur „Verfeinerung der Tierbeobachtung“ und dem „Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen“ durchgeführt. Ziel dieser Fortbildung ist, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen so genannten „Schweinesignalen“ entsprechende Managementkonsequenzen zum Wohle des Tieres zu ziehen. Dies dient dem Tierschutz und dem nachhaltigen Verbraucherschutz, denn gesunde Schweine werden selten krank und bedürfen weniger tierärztliche Behandlungen, brauchen also weniger Arzneimittel, bzw. Antibiotika.
    Der niederländische Fachtierarzt für Schweine, Dr. Kees Scheepens, der dieses gemeinsame Konzept bereits seit Jahren erfolgreich mit der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) durchführt, möchte die Teilnehmer sensibilisieren, die „Zeichen“ der Tiere früh genug zu erkennen und zu interpretieren, damit es erst gar nicht zu tiergesundheitlichen Störungen kommt. „Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen“, so Dr. Kees Scheepens. Die Beurteilung der Fütterung spielt im Rahmen dieses Workshops auch eine große Rolle, denn es gilt auch hier, Fütterungsschwachstellen aufzudecken, entsprechend zu analysieren und zu optimieren. Neben den Checklisten, die zu der intensiven praktischen Schweinebetriebsanalyse gehören, fehlt z. B. auch nicht Litermaß, Stoppuhr, Nebel-, Ammoniak - & CO2-Messgeräte und vor allem das Fieberthermometer. Jede Auffälligkeit wird von den „Beobachtern“ dokumentiert und anschließend in der Gruppe der Teilnehmer, Tierärzte, Landwirte, Industrie, Berater, intensiv diskutiert. Dieses "Sammeln" der Beobachtungen des Schweineverhaltens und der nachfolgend daraus resultierenden Managementmaßnahmen auf den Höfen zur Verbesserung des Tierwohls hat zur Folge, dass die Tiere seltener erkranken und damit natürlich weniger Arzneimittel benötigen.
    Gerade die sehr praxisorientierten Fortbildungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) geben den Veterinären und Agrariern viele Anregungen für ihre tägliche Arbeit und Beratungen. Der Wissensaustausch und die Analysen der unterschiedlichen Berufsgruppen untereinander sind der Erfolg dieser Fortbildung, so Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt für Schweine, Ernst-Günther Hellwig. Man erhält eine Menge neuer Anregungen für das Arbeiten vor Ort und am Tier. Den Erfolg sieht man mit gesunden Tieren, die gerne für ihren Landwirt „arbeiten“.

    Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt. Im letzten Jahr haben über 6.000 Fachleute an den Fortbildungen der AVA teilgenommen.

    »Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten.«
    Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer
    Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA)
    Dorfstr. 5
    48612 Horstmar-Leer
    Tel.: 02551-7878
    Fax: 02551-834300
    Mail: info@ava1.de
    www.ava1.de

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