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    Tamiflu-Abgesang verbessert Chancen für Heilpflanzen

    Berlin (14. April 2014). Viele Milliarden Gewinne haben Antigrippemittel aus der Neuraminidase-Hemmergruppe, z. B. Tamiflu (Oseltamivir) oder Relenza (Zanamivir), ihren Herstellern (Roche, GlaxoSmithKline) und Lizenzinhabern (z. B. Gilead Sciences) mittlerweile eingebracht. Gesundheitlich führen die Präparate vor allem zu Nebenwirkungen. Für die immer behauptete „Unterbrechung der viralen Übertragung“ oder die „Verringerung von Grippe-Komplikationen“ gibt es auch nach der neuesten, knapp 560 Seiten umfassenden Meta-Analyse der Cochrane Collaboration keinerlei Hinweise. Selbst nicht bei Einbeziehung der von den Herstellern lange unterdrückten Studiendaten. Auch echte andere medizinische Vorteile gibt es nicht.

    Das aktuelle Medienecho bemängelt derzeit die milliardenschweren Fehlausgaben von Steuergeldern für die Einlagerung der Präparate als Element staatlicher Influenza-Pandemiepläne. Auch die Hersteller werden ob ihrer jahrelangen Datenunterdrückung zart gerügt, was deshalb die Aktienkurse kaum verändert. Die eigentliche Frage aber, wer denn in diesem Wertschöpfungsgeflecht für das komplexe System aus Lug und Trug und Korruption verantwortlich war und ist, bleibt völlig unbeantwortet. Selbst die beratenden Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO, viele von ihnen waren von Neuraminidase-Herstellern finanziell „gestärkt“ wie investigative Journalisten berichteten, haben für ihre weltweit verkaufsfördernden, wissenschaftlich aber falschen Positiv-Bewertungen keine Nachteile erfahren. Genauso wenig wie Minister oder Angehörige der Ministerialbürokratien, die über Jahre leichtfertig Steuermilliarden verschleudert haben.

    Auch der eigentliche Motor des Geschehens – die zumeist unbekannten Aktionäre der beteiligten Unternehmen – werden kaum kritisiert oder gar zu Rechenschaft gezogen (z. B. für das Leid, das Neuraminidase-Hemmer vielen Patienten gebracht haben).

    Dort wo alleinige Wertschöpfung und Profitmaximierung das Handeln in der Medizin dominieren, bleibt für wirksame und angemessene Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von problematischen Infektionskrankheiten wie der Influenza (echte Grippe) kaum ein Platz mehr. Das jetzt eingeläutete finale Ende der Neuraminidasehemmer bietet jedoch neue Chancen für wirksame Strategien, die den von Influenzapandemien oder anderen Infektionsgefahren bedrohten Menschen tatsächlich helfen können. Beispiel: Schon seit Jahren machen führende Influenza- und Heilpflanzen-Experten darauf aufmerksam, dass etliche Heilpflanzen signifikante prophylaktische und therapeutische Effekte bei Influenza haben (z. B. Ludwig S, 2008; Hudson JN, 2009). Am besten untersucht ist dabei der Extrakt einer speziellen Varietät der graubehaarten Zistrose – Cystus052 –, der bei Anwendung als Halspastille die virale Infektionsrate senkt, die Virus-Ausbreitung im Mund- Rachenraum hemmt und die Krankheitsdauer verkürzt ohne dabei zu viralen Resistenzen oder anderen Nebenwirkungen zu führen.

    Hinweis: Die neue Cochrane-Analyse führt die wenigen beschwerdelindernden Effekte von Tamiflu auf dessen leicht fiebersenkende („anti-pyretische“) Wirkung zurück. Dumm nur, dass ausgerechnet Fiebersenkung bei Infektionskrankheiten die Ausbreitung und die Sterberate erheblich steigert, auch bei Influenza (Earn DJ et al., 2014).

    Quellen
    * Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Hama R, Thompson MJ, Spencer EA, Onakpoya I, Mahtani KR, Nunan D, Howick J, Heneghan CJ: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Apr 10;4:CD008965.
    * Earn DJ, Andrews PW, Bolker BM: Population-level effects of suppressing fever. Proc Biol Sci. 2014 Jan 22;281 1778):20132570.
    * Kalus U, Grigorov A, Kadecki O, Jansen JP, Kiesewetter H, Radtke H: Cistus incanus (CYSTUS052) for treating patients with infection of the upper respiratory tract. A prospective, randomised, placebo-controlled clinical study. Antiviral Res. 2009 Dec;84(3):267.71.
    * Hudson JB: The use of herbal extracts in the control of influenza. Journal of Medical Plants Research. 2009 Dec;3 (13):1189-95.
    * Ehrhardt C, Hrincius ER, Korte V, Mazur I, Droebner K, Poetter A, Dreschers S, Schmolke M, Planz O, Ludwig S: A polyphenol rich plant extract, CYSTUS052, exerts anti influenza virus activity in cell culture without toxic side effects or the tendency to induce viral resistance. Antiviral Res. 2007 Oct;76(1):38-47.

    Weiterführende Informationen bei Heilpflanzen-Welt.de
    * Ludwig S, Bubenzer RH: Medikamente gegen die Virusgrippe – eine Bestandsaufnahme. Heilpflanzen-Welt.de, Berlin, Mai 2008 (http://www.heilpflanzen-welt.de/2008-05-Medikamente-gegen-die-Virusgripp...).
    * Heilpflanzen gegen Influenza: Antiviral wirksam, ohne Toxizität oder Resistenzen. Bericht von „25th International Conference on Antiviral Research (ICAR)“, Sapporo, 2012 (http://www.heilpflanzen-welt.de/2012-105-10-Heilpflanzen-gegen-Influenza...).

    Zusatzinformation
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