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    Studie: Gesundheitsregionen haben das Potential für einen Strukturwandel im Gesundheitsmarkt

    Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter Entscheidern des 1. und 2. Gesundheitsmarktes. Durch ihren Netzwerk- und Kooperationsansatz überwinden Gesundheitsregionen zahlreiche tradierte Grenzen und überwinden Denkverbote. Damit wirken sie für den Gesundheitsmarkt wie ein Think-tank für Unternehmen. Gleichzeitig bieten sie konkreten Nutzen für die Bürger, sichern und schaffen Arbeitsplätze und fördern das Innovationspotential des Gesundheitsmarktes insgesamt. Gerade in ländlichen Regionen sind sie damit ein hervorragendes Instrument für die Strukturentwicklung.

    An der Frühjahrsbefragung 2013 von healthpanel.de, der Online-Befragungsplattform der dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, beteiligten sich 541 Entscheider aus den Führungsebenen von Unternehmen im 1. und 2. Gesundheitsmarkt einschl. Kostenträger und relevanten Zulieferunternehmen. Jeder Dritte ist selbst Mitglied einer Gesundheitsregion, ein weiteres Drittel denkt konkret über eine Teilnahme nach. An den heute bereits bestehenden über 100 Gesundheitsregionen sind überschlägig über 6.000 Unternehmen beteiligt. Dies entspricht gut jedem 100. Akteur im Gesundheitsmarkt. Dazu kommen Akteure aus zahlreichen Gesundheitsstädten.

    Nach Meinung der befragten Entscheider ist vor allem der Variantenreichtum von Gesundheitsregionen / -städte ihre Stärke. Rein auf Wissenschaft und Forschung ausgerichtete Netzwerke von Akteuren im Gesundheitsmarkt, gesundheitstouristische Netzwerke, eine Gesundheitsregion oder -stadt zur besten Versorgung der Wohnbevölkerung oder eine Region / Stadt mit der Zielsetzung Prävention und Gesundheitsförderung machen sich auch aufgrund ihrer regionalen Begrenzung - Ausnahme naturgemäß die 20 gesundheitstouristischen Regionen - keine Konkurrenz.

    Gerade für kleine Unternehmen sind Gesundheitsregionen eine Chance. Im Netzwerk fallen die Grenzen zwischen Einzelunternehmern, Praxen, Kleinst- und Großunternehmen: jeder hat einen Nutzen, jeder bringt seine jeweilige Kompetenz auf Augenhöhe ein. Die Voraussetzung hierfür ist eindeutig: wichtig ist eine klare Organisation, eine deutliche Alleinstellung mit klarem Konzept und Nutzen für die Mitglieder und die avisierten Zielgruppen Wohnbevölkerung oder Gäste.

    Als wichtigste Initiatoren - aber nicht Betreiber - gelten Landkreise und Kommunen sowie die regionalen Tourismusorganisationen. Den politisch Agierenden geben die Befragten dabei einen recht konkreten Handlungs- und inhaltlichen Leitfaden mit auf den Weg.

    Der Geschäftsführer der dostal & partner gmbh, Adrian W.T. Dostal, bringt es auf den Punkt: „Es ist schade, dass gerade das Potential der Gesundheitsregionen noch nicht aktiver genutzt wird. Dabei sind Gesundheitsregionen eine pragmatische Lösung für viele Aufgaben der Gegenwart. Handlungsfelder wie demografischer Wandel, Gesundheitskonferenzen, längeres Arbeitsleben und Effizienz der Reparaturmedizin können damit ohne großen Investitionsbedarf angegangen werden. Dafür wünschen sich gerade kleinere und mittlere Unternehmen im Gesundheitsmarkt entsprechende Initiativen.“

    Die Studie „Gesundheitsregionen und -städte - Netzwerke und Kooperationen mit
    Potential. Ergebnisse einer empirischen Befragung von Entscheidern des Ersten und Zweiten Gesundheitsmarktes im Spannungsdreieck von Daseinsvorsorge, Gesundheitstourismus und Wirtschaftsförderung“ umfasst 212 Seiten und 125 Tabellen. Es informiert die Akteure, Teilnehmer und potentiellen Interessenten über alle wesentlichen Daten und Fakten. Die Studie ist unter www.dostal-partner.de ab sofort beziehbar. Hier findet sich auch eine ausführliche Leseprobe.

    Die dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, ist seit 1990 im 1. und 2. Gesundheitsmarkt tätig. Ziele sind die nachhaltige Marktpositionierung von Kostenträgern und Unternehmen durch konsequente Markenarbeit, strategische Ausrichtung, vertriebliche Aufstellung und Effizienz im Unternehmen. Mit laufenden hochwertigen empirischen Eigenstudien zu relevanten Themen und Märkten im Ersten und Zweiten Gesundheitsmarkt unterstreichen die Berater ihre Positionierung als Gesundheitsmarkt-Spezialisten.

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