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    Studie: Beteiligung an Sehtests rückläufig - Gerade beim Fußball spielt das Auge mit

    Berlin, 5.06.2012 (KGS). Damit die Fußball-EM für alle Beteiligten ein voller Erfolg wird, ist nicht nur fußballerisches Können gefragt, sondern auch scharfe Sicht. Das gilt sowohl für die Spieler auf dem Platz als auch für die Fans auf den Rängen. Die aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des Kuratorium Gutes Sehen (KGS) zeigt jedoch, dass bei vielen der letzte Sehtest Jahre zurück liegt. Folge: Jeder fünfte Profisportler geht mit einer unbemerkten Fehlsichtigkeit in den Wettkampf. Unter den Zuschauern sieht vermutlich jeder Dritte nicht optimal.

    Oft fällt der letzte Sehtest mit der Führerscheinprüfung zusammen. Das heißt, auch bei relativ jungen Spielern und Zuschauern kann es bereits zehn Jahre her sein, dass die Sehleistung getestet wurde. Laut aktueller Allensbach-Studie zum Sehbewusstsein der Deutschen ist die Beteiligung an Sehtests zwar langfristig gestiegen, in den letzten drei Jahren haben jedoch weniger Menschen einen Augentest gemacht als in den Jahren davor. Dabei zeigte sich, dass Fehlsichtige, die ohnehin eine Brille tragen, ihre Augen regelmäßig überprüfen lassen. Hier gaben 90 Prozent der Befragten an, in den letzten drei Jahren einen Sehtest gemacht zu haben. Bei den Nicht-Brillenträgern waren dies jedoch lediglich 38 Prozent. Im Vergleich zur letzten Erhebung 2008 ging ihr Anteil damit um zehn Prozent zurück.

    Auf Torjagd: Sehleistung beeinflusst die Performance
    Um im Spiel optimale Leistung zu bringen, werden Profi-Fußballer vorab vermessen, getestet und analysiert. Allerdings nur vom Hals an abwärts. Die Leistungsfähigkeit der Augen bleibt damit oft außen vor. Dabei kann die Sehkraft eines Spielers seine Performance maßgeblich beeinflussen. Besonders wichtig ist eine gute Sehschärfe. Denn wer gut sieht, behält auch in unübersichtlichen Situationen leichter den Überblick, kann Abstände besser einschätzen und präzisere Pässe spielen. Eine Korrektion des Kontrastsehens sorgt dafür, dass Bewegungen besser wahrgenommen werden und der Spieler schneller auf unerwartete Situationen reagieren kann. Gut korrigiert, erkennt er zudem sowohl die Ballrotation als auch die Spielfeldzeichnungen besser. Gerade bei wichtigen Turnieren wie der Europameisterschaft ist jeder Ball hart umkämpft – wer optimal sieht, hat hier ein geringeres Risiko, durch Zusammenstöße mit anderen Spielern, verletzt zu werden.

    Fazit: Wer Tore schießen oder Traumpässe spielen will oder diese vom Zuschauerrang, vor der Großleinwand oder dem heimischen Bildschirm bewundern möchte, tut gut daran, seine Augen regelmäßig checken zu lassen. Am besten jeweils pünktlich zu den Fußball-Großereignissen: Alle 2 Jahre.

    Drucktaugliches Bildmaterial zum kostenfreien Download unter www.sehen.de/newsroom

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