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    Strafen statt Reformen für die Krankenhäuser - KGSH zum Entwurf des Krankenhaus-Strukturgesetzes

    Kiel, 04. Mai 2015 - Die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein sind empört über den Referentenentwurf zum Krankenhaus-Strukturgesetz (KHSG), den das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 28.04.2015 vorgelegt hat.

    "Hilfen waren versprochen, Reglementierungen, Budgetkürzungen, sogar Sanktionen sollen kommen", zieht Petra Thobaben, Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) eine erste Bilanz und sagt: "Das ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die Tag für Tag, Nacht für Nacht, rund um die Uhr an ihr Limit gehen und für Patientinnen und Patienten da sind."

    "Das Papier greift keines der Probleme auf, mit denen die Krankenhäuser seit Jahren kämpfen. Nicht die zu niedrigen Fallpauschalen, nicht den Investitionsstau, nicht die systematische Unterfinanzierung von Personal- und Sachkostensteigerungen", kritisiert KGSH-Geschäftsführer Bernd Krämer. "Seit Jahren macht die Schleswig-Holsteinische Allianz für die Krankenhäuser auf die äußerst schwierige wirtschaftliche Situation der Kliniken aufmerksam. Offenbar hört in Berlin keiner zu", stellt Krämer verärgert fest.

    Deshalb setzen die Krankenhäuser auf die Unterstützung der Bevölkerung. Sie rufen alle Menschen in Schleswig-Holstein auf, ihre persönliche Frage zur Zukunft der stationären Versorgung im Land an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu richten. Informationsmaterial gibt es in den Krankenhäusern, jeder kann sich unter http://www.fragdochmaldengroehe.com auch online an der Aktion beteiligen.

    "Wenn Informationen und Fachwissen bei den Entscheidungsträgern im BMG nichts bewirken, können das vielleicht Wählerstimmen", unterstreichen Thobaben und Krämer ihren Appell und fordern "Wir brauchen eine Reform, die sich an den Bedürfnissen von Patienten und Kliniken orientiert, keine zusätzlichen bürokratischen Hemmnisse."

    Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne Bildmaterial zur Aktion "Frag doch mal den Gröhe" zur Verfügung. Senden Sie einfach eine entsprechende Mail an presse@kgsh.de.

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: mailto:presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

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