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    Spendenaktion des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst ermöglicht Anschaffung eines Fotokolposkops

    Frankfurt a.M. Dank vieler großzügiger Spender konnte der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. ein Fotokolposkop für die Kinderschutzgruppe kaufen. Mit diesem Gerät können u.a. Kinder, bei denen der Verdacht auf einen sexuellen Missbrauch vorliegt, sicher und kindgerecht untersucht werden und Befunde aussagekräftig dokumentiert werden. Am 10. Oktober wurde das Untersuchungsgerät den Sponsoren vorgestellt. Insgesamt kamen über 23.000 Euro Spendengelder zusammen. Das Fotokolposkop kostete 15.000 Euro. Durch den unerwartet günstigeren Anschaffungspreis bleibt nun noch Geld, um die Untersuchungsräume im Elternzentrum auszugestalten und Spielzeug für die kleinen Patienten zu erwerben.

    Margrit Weißbach, Vorsitzende des Förderkreises, bedankte sich bei den zahlreichen Spendern, darunter dem Rotary Club Kelkheim, der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, der Mainova AG, der Volksbank Höchst am Main eG, der Jahrhunderthalle Frankfurt, den zahlreichen privaten Sponsoren sowie dem Lindner Congress Hotel Frankfurt am Main, das kurzfristig 50 Stühle für die Erneuerung der Bestuhlung im gesamten Elternzentrum zur Verfügung gestellt hatte. Bei der anschließenden Besichtigung des Untersuchungsraums mit dem Fotokolposkop konnten sich die Sponsoren ein eigenes Bild von dem Gerät machen. Mit dem Untersuchungsgerät können Indizien für einen sexuellen Missbrauch viel besser als mit bloßem Auge erkannt und dokumentiert werden, was für eine Rechtsverfolgung sehr wichtig sein kann.

    In Deutschland kommt es immer wieder zu Todesfällen von Kindern durch körperliche Misshandlung, zu sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung im Elternhaus. Bei Verdachtsfällen ist es wichtig, einen kompetenten Ansprechpartner zur Verfügung zu haben. Die Kinderschutzgruppe am Klinikum Frankfurt Höchst ist bei einem solchen Verdacht für Ärzte, Kliniken und Mitarbeiter aus der Jugendhilfe rund um die Uhr ansprechbar.

    “Nun sind wir auf dem Gebiet der Diagnostik eines sexuellen Missbrauchs perfekt ausgestattet und können noch mehr wichtige Hilfestellungen für die Betroffenen geben”, bedanken sich Prof. Dr. med. Volker Möbus, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, sowie Dr. med. Ivonne Bedei, Oberärztin und Leiterin der Kinder- und Jugendgynäkologie des Klinikums Frankfurt Höchst, im Namen der Kinderschutzgruppe für diese großzügige Schenkung.

    Über die Kinderschutzgruppe
    In enger Kooperation zwischen Pädiatrie, Kinder- und Jugendgynäkologie, Kinderchirurgie, dem Sozialpädiatrischen Zentrum und Sozialdienst steht das interdisziplinäre Team der Kinderschutzgruppe bei Verdacht auf Kindesmisshandlung, Vernachlässigung oder sexueller Gewalt an Kindern rund um die Uhr zur Verfügung. Die Kinderschutzgruppe ist Mitglied in der Fachgruppe Kinderschutz Frankfurt am Main als Untergruppe der AG „Rechte der Kinder“, einer AG nach § 78 KJHG, die als professionelles interdisziplinäres Forum zum Ziel hat, geplante Maßnahmen im Kinderschutz zu koordinieren und zu verbessern. Zudem ist sie Gründungsmitglied der deutschen Arbeitsgemeinschaft „Kinderschutz in der Medizin“. Das Team der Kinderschutzgruppe ist Ansprechpartner für Ärzte und Krankenhäuser, Jugendämter und Opferschutzeinrichtungen, Strafverfolgungsbehörden, besorgte Eltern, Verwandte, Lehrer, Erzieher.

    Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
    Anfang des vergangenen Jahres gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: „Den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten.“ Dazu gehört z.B. Erholungsräume im Klinikalltag für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. Seit Bestehen des Förderkreises wurden konkrete Projekte für das Klinikum im Wert von über 30.000 EURO umgesetzt. Mit dem Geld konnte u.a. die Aufstellung einer zusätzlichen Parkbank auf dem Weg in die Notaufnahme ermöglicht werden, die Patienten, die schlecht zu Fuß sind, eine „kleine Gehpause“ ermöglicht. Auf Kinder, die mit Verletzungen in die Notaufnahme kommen, warten Trösterbären bzw. wer tapfer eine Versorgung einer Platzwunde übersteht, bekommt sogar einen Bären in OP-Bekleidung. Zudem wurden moderne Kinderbetten für die Wochenstationen finanziert, so dass nur noch modernste Bettchen im Einsatz sind. Auch eine Kinderspielecke im Foyer des Klinikums wurde eingerichtet. Die Umsetzung weiterer Spendenprojekte ist in der Vorbereitung.

    Zur Wiedererkennung hat sich der Förderkreis ein Symbol gegeben, das es gegen eine kleine Spende als Ehrennadeln für „Freunde und Förderer“ gibt. Die bereits seit langem bestehenden Fördervereine der Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, der Kinderchirurgie sowie der Onkologie ergänzt der Förderkreis überall dort, wo es um das gesamte Klinikum geht. Zu den Gründern des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst zählen Margrit Weißbach (Stadtverordnete a.D., Vorsitzende des Förderkreises), Rosemarie Heilig (Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main), Jürgen Vormann (Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG), Manfred Ruhs (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst am Main eG), Friedmann Roessler (Ehemaliger Direktor des Lindner Congress Hotels Frankfurt), Dr. med. Martin Kern (Leiter Arbeitsmedizin der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Schatzmeister des Förderkreises), Dr. med. Harald Hake (Chefarzt des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), Prof. Dr. med. Klaus Haag (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie), Thomas Steinmüller (Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Höchst und stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises). Dr. Manuela Rottmann, ehemalige Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, unterstützte die Gründungsveranstaltung als Versammlungsleiterin.

    Spendenkonto:
    Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
    Volksbank Höchst a.M. eG
    Kontonummer: 9422307
    Bankleitzahl: 50190300
    BIC (SWIFT Code): GENO DE 51 FHC
    www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
    Geschäftsstelle
    Petra Fleischer
    Tel. 060 3106 3818
    E-Mail: foerderkreis@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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