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    Sorge um Personalabbau trotz Leistungsfähigkeit der Kliniken - KGSH zu den Ergebnissen der Krankenhausstatistik

    Kiel, 30. September 2011 - "Auch im Jahr 2010 hat sich der Trend zu einer Steigerung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Kliniken in Schleswig-Holstein fortgesetzt. Dies belegen aktuelle offizielle Zahlen zur Krankenhausstatistik", bewertete heute Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) die nun vorgelegten Ergebnisse des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein.

    Nach der aktuellen Statistik für Schleswig-Holstein sank die durchschnittliche Verweildauer in den Krankenhäusern von 9,9 Tagen im Jahr 2000 auf einen neuen Tiefstand von 8,0 Tagen im Jahr 2010. "Der drastische Rückgang zeigt die Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit in den Kliniken durch Optimierung von Behandlungsabläufen und schonenderen Operationsmethoden", erklärte Krämer. Im gleichen Zeitraum wurden in den Krankenhäusern knapp 2 Prozent (10.535) mehr Patientinnen und Patienten behandelt. Als eine Auswirkung des demografischen Wandels stieg die Zahl der vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten auf rund 570 000 - 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

    "Erfreulicherweise konnte der Trend zur Verringerung der Beschäftigtenzahl gestoppt werden, wie die aktuellen Zahlen belegen", betont Krämer. Im Jahr 2009 waren mit rund 33.000 Beschäftigten wieder annähernd so viel Mitarbeiter in den Kliniken beschäftigt wie 10 Jahre zuvor. Nachdem die große Koalition die Finanzmittel der Krankenhäuser für Pflegepersonal mit einem Förderprogramm für die Jahre 2009 bis 2011 aufgestockt hat, wird die Zahl der Pflegekräfte wieder steigen. Sie hatte sich im Zeitraum 2000 bis 2008 um 1.040 Beschäftigte verringert.

    "Diese vor allem für die Patientinnen und Patienten in Schleswig-Holstein positive Entwicklung darf nicht durch Beschlüsse der jetzigen Bundesregierung gefährdet werden", forderte Krämer. Trotz einer Erholung der deutschen Wirtschaft hält die Bundesregierung an ihren 2010 gefaßten Sparplänen im Krankenhausbereich fest. "Um weiterhin eine wohnortnahe Patientenversorgung auf hohem Niveau sicherzustellen, benötigten die Kliniken qualifiziertes Personal", betonte er. Dieses müßten die Krankenhäuser jedoch auch bezahlen können.

    Hier sei vor allem die Bundesregierung in der Verantwortung. Denn mit der von ihr diktierten mageren Budgetsteigerung von gerade einmal 0,9 Prozent im Jahr 2011 und 1,48 im Jahr 2012 ließen sich wohl kaum steigende Tariflöhne finanzieren, wenn zugleich die Inflationsrate bei 2,6 Prozent liege. Die gravierenden finanziellen Probleme der Krankenhäuser werden sich im kommenden Jahr daher weiter verschärfen. - Statt zusätzlichem Personal drohe dann Personalabbau, warnte Krämer abschließend.

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

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