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    Schwieriger Eingriff dank moderner 3D-Angiographie-Anlage erfolgreich durchgeführt

    Frankfurt a.M. Durchblutungsstörungen durch Gefäßverengungen verursachen vielfältige Krankheitssymptome. Radiologen des Klinikums Frankfurt Höchst führten kürzlich wiederholt einen komplexen interventionellen Eingriff bei einem Patienten in Kooperation mit der Gefäßchirurgie erfolgreich durch.

    Der 77Jährige litt an Appetitlosigkeit, Übelkeit bei der Nahrungsaufnahme und hatte im letzten Jahr stark an Gewicht verloren. Grund hierfür waren Bauchbeschwerden, die mit zwei gleichzeitig hochgradig eingeengten Darmarterien (Truncus coeliacus und Arteria mesenterica superior) in Zusammenhang gebracht wurden. Der Patient war deswegen früher bereits mit einem sogenannten Stent im Truncus behandelt worden, der in die Aorta hineinragt, sich jetzt aber wieder hochgradig eingeengt darstellte. Gleichzeitig war ein üblicher Zugangsweg über die Leistenarterien aufgrund von Verschlüssen und Gefäßaussackungen (Aneurysma) nicht möglich, wie die vorgeschaltete nicht-invasive CT-Angiographie zeigte. "Eine Operation kam bei unserem Patienten aufgrund seines angegriffenen Allgemeinzustands nicht in Frage", so Dr. med. Günay Kalender, Oberarzt in der Gefäßchirurgie, mit dem u.a. der Fall im Gefäßboard besprochen wurde. Daher blieb nur der Zugang über die linke Armarterie. Der lange Weg, die Atembeweglichkeit und die Notwendigkeit, den Stent präzise zu passieren sowie eine neue Stenose in der Arteria mesenterica unmittelbar vor einer varianten Gefäßversorgung des rechten Leberlappens machten den Eingriff zu einem sehr schwierigen Unternehmen. „Nur dank der guten Zusammenarbeit, insbesondere zwischen der Gefäßchirurgie und der Radiologie, sowie der Tatsache, dass wir dank unserer Neuroradiologie seit zwei Jahren über eine topmoderne biplanare Angiographie-Anlage verfügen, ließ uns diese schwierige minimal-invasive Behandlung zum Wohle des Patienten sicher durchführen“, berichtet Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie am Klinikum Frankfurt Höchst.

    Solche biplanaren Anlagen werden in der Radiologie nur an wenigen Kliniken in Deutschland eingesetzt. Sie kommen bei der bildlichen Darstellung (Angiographie) von komplexen Blutgefäß-Krankheiten zum Einsatz und dienen der Diagnose und Therapie von Gefäßverengungen, Tumoren und Verletzungen. Das Gerät liefert gestochen scharfe 3D-Bilder, auf denen z.B. Verengungen in kleinsten Blutgefäßen dargestellt werden können und so die Diagnostik- und Therapieangebote für die Patienten erweitert. Das gilt speziell für Tumor- oder Gefäßerkrankungen. Mit den neuen, präziseren Darstellungsmöglichkeiten leistet das Klinikum zudem einen Beitrag für mehr Patientensicherheit.

    Über das Gefäßzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst
    Erkrankungen der Gefäße, wie zum Beispiel Aortenaneurysmen, Krampfadern oder auch die „Schaufensterkrankheit“, können heute sehr erfolgreich behandelt werden. Dazu arbeiten am Gefäßzentrum Spezialisten Hand in Hand – für eine exakte Diagnose und die bestmögliche Therapie. Im Gefäßzentrum sind Spezialisten verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach vereint. Seit 2011 wird jeder Fall in einem interdisziplinären Gefäßboard erörtert.

    Über das Klinikum Frankfurt Höchst
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken, zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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