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    Schnelle Hilfe für Heuschnupfen-Patienten

    Allergien an der Ursache behandeln – auch während des Pollenfluges

    Wedel (18.06.2012) – Gräserpollen-Allergiker können auch zu Spitzenzeiten des Pollenfluges mit der ursächlichen Behandlung ihres Heuschnupfens beginnen. Diesen Schluss legt eine Anwendungsbeobachtung in Arzt-Praxen mit 662 Personen nahe, deren Ergebnisse im Rahmen der internationalen Fachtagung „European Academy of Allergy and Clinical Immunology“ (EACCI) am 18. Juni in Genf vorgestellt wurden. Die Ärzte hatten 660 Patienten in der Gräserpollensaison 2010 mit der bereits im Jahr 2006 erfolgreich zugelassenen Gräsertablette des Wedeler Arzneimittelherstellers ALK behandelt. Die Untersuchung zeigte, dass das Arzneimittel auch gut verträglich ist, wenn die Therapie bereits während der Pollensaison beginnt. Bisher hatten die Ärzte mit der ursächlichen Allergie-Therapie, die auch als spezifische Immuntherapie bezeichnet wird, vor oder nach der Zeit des Pollenfluges begonnen.

    Dr. med. Jan Alexander Schwab, Teilnehmer an der Anwendungsbeobachtung: „Ein Therapiestart zur jetzigen Hochzeit des Leidens könnte den Betroffenen einen großen Vorteil bieten. Denn auf Basis der aktuellen Datenlage könnten sie mit der Behandlung beginnen, wenn ihr Leidensdruck am höchsten ist. Sie müssten nicht mehr – wie bisher - bis zum Herbst oder Frühjahr auf die pollenfreie Jahreszeit warten.“ Nach seiner Ansicht dürfte die Motivation der Patienten mit der kausalen Therapie zu beginnen jetzt deutlich höher sein als nach dem Abklingen der Beschwerden in der pollenfreien Jahreszeit. „Viele Patienten vergessen ihren Vorsatz, sich kausal behandeln zu lassen, wenn die Beschwerden abgeklungen sind“, weiß der Mediziner aus Erfahrung.

    Die Gräserpollenallergie hat von Mai bis September Hochsaison: Rund neun Millionen Menschen in Deutschland leiden an tränenden Augen, Fließschnupfen und einer starken Einschränkung ihrer Lebensqualität.i Harmlos ist diese Krankheit nicht, denn unbehandelt bereitet sie den Boden für weitere Allergien. Zudem führt ein unbehandelter Heuschnupfen zu einem achtmal höheren Risiko, ein allergisches Asthma zu entwickeln. ii Dann verlagern sich die Beschwerden der oberen Atemwege auf die Bronchien, oft auch als Etagenwechsel bezeichnet. Dieses allergische Asthma kann sich schlimmstenfalls zu einem ganzjährigen Asthma bronchiale ausweiten. Nur mit Hilfe der spezifischen Immuntherapie, z. B. in Form der Gräsertabeltte, lässt sich die Ursache der Allergie behandeln und Folgeerkrankungen vermeiden. Die Gräsertablette funktioniert wie eine Impfung: Sie hilft dem Immunsystem der Betroffenen, sich schrittweise an die krankmachenden Pollenallergene zu gewöhnen. Das Behandlungsziel ist dabei, die Fehlreaktion des körpereigenen Abwehrsystems nach und nach umzulenken. Die Tablette muss täglich über den Zeitraum von drei Jahren eingenommen werden und kann bereits Kindern ab fünf Jahren gegeben werden. Die spezifische Immuntherapie ist bisher die einzige Möglichkeit, Allergien ursächlich zu behandeln. Sie ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die einzige Behandlungsform, die den Verlauf allergischer Erkrankungen positiv beeinflussen und in vielen Fällen Allergien sogar heilen kann.

    i http://www.verbraucher.org/verbraucher.php/cat/33/aid/130/title/Pollenal....
    ii Polosa R. et al., Greater risk of incident asthma cases in adults with Allergic Rhinitis and
    Effect of Allergen Immunotherapy: A Retrospective Cohort Study, Bio Med Central, 2005:
    1-11.

    ALK - Für ein Leben ohne Allergie
    ALK ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur Spezifischen Immuntherapie und zur Diagnose allergischer Erkrankungen. ALK arbeitet daran neue benutzerfreundliche Therapien zu entwickeln und die Versorgung verbessern. Mit der Einführung eines Adrenalin Autoinjektors bietet der Allergiespezialist nun auch ein Präparat zu Notfallbehandlung bei anaphylaktischem Schock an. Die Allergen-Präparate zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus. Die Produktion bei der Muttergesellschaft ALK-Abelló A/S in Dänemark unterliegt den sehr strengen Anforderungen der amerikanischen Zulassungsbehörde, der Food and Drug Administration (FDA). In Deutschland werden die zugelassenen und notifizierten Produkte von ALK außerdem Charge für Charge vom Paul-Ehrlich-Institut auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft. Diese aufwändige Qualitätskontrolle bietet zusätzliche Sicherheit bei der kausalen Therapie von Allergiepatienten.
    http://www.alk-abello.de

    Rückfragen für die Presse:
    ALK-Abelló Arzneimittel GmbH
    Martina Schindler
    Feldstraße 170
    22880 Wedel
    Tel: 04103/7017-239
    E-Mail: martina.schindler@alk-abello.de

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