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    Schlaganfällen vorbeugen und Signale rechtzeitig erkennen/ Tag des Schlaganfalls am 26. Oktober im Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Bereits heute erleiden in Deutschland jährlich mehr als 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Schlaganfälle bis zum Jahr 2050 um 68 Prozent steigen wird. Schlaganfälle gelten zudem als der häufigste Grund für andauernde Behinderung. Allerdings muss es nicht soweit kommen, denn ein Schlaganfall ist behandelbar. Einzige Voraussetzung: Die Symptome müssen rechtzeitig erkannt und Betroffene umgehend in eine Klinik mit einer speziellen Schlaganfallstation (Stroke Unit) gebracht werden. Worauf hier zu achten ist, wie Schlaganfällen vorgebeugt werden kann und welche Möglichkeiten der Therapie es gibt, erfahren Interessierte am Samstag, 26. Oktober 2013, beim Tag des Schlaganfalls im Klinikum Frankfurt Höchst. Der Info-Tag findet in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe statt und beginnt um 10 Uhr.

    Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm. Ärzte verschiedener Abteilungen des Klinikums informieren ab 10.30 Uhr über das Erkennen, das Diagnostizieren, das Behandeln und das Vorbeugen eines Schlaganfalls. Der Info-Tag wird ergänzt durch Info- und Aktionsstände der an der Schlaganfallversorgung beteiligten Bereiche des Klinikums, wie Logo- und Physiotherapeuten. Aber auch die Selbsthilfegruppe der Schlaganfall-betroffenen und gleichartig Behinderter (SSB) e.V. steht den Besuchern Rede und Antwort. Zudem stellt die Orthopädietechnik Rhein-Main spezielle Hilfsmittel vor, ein Rettungswagen der Malteser kann hautnah besichtigt werden, es gibt Führungen durch die Zentrale Notaufnahme und die Möglichkeit eine kostenfreie Doppleruntersuchung zu gewinnen.

    „Typische Symptome eines Schlaganfalls sind beispielsweise Sprachstörungen, verwaschene Sprache oder auch Lähmungserscheinungen. Treten diese Symptome akut auf, ist absolute Eile geboten“, betont Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Frankfurt Höchst und der Stroke Unit an den Main-Taunus-Kliniken Hofheim. Zu den Warnsignalen gehören ebenso Symptome einer Durchblutungsstörung des Herzens, aber auch vorübergehender Gefäßverschlüsse in Armen oder Beinen, die mit plötzlichem Anschwellen und starkem, stechenden Schmerz einhergehen.
    Die häufigste Form des Schlaganfalls ist der Gefäßverschluss im Kopf- und Halsbereich. Das heißt: Ein Gerinnsel schwimmt mit dem Blutstrom ins Gehirn und führt dort zum Verschluss. Sauerstoffunterversorgung ist die Folge. Diese zieht einen Funktionsmangel von Nervenzellen nach sich und löst die Symptome aus. „Die Eile, mit der ein Betroffener in die nächste Klinik gebracht werden sollte, begründet sich unter anderem damit, dass ein Gefäßverschluss innerhalb der ersten maximal viereinhalb Stunden mit Hilfe einer Thrombolyse-Therapie oder mittels eines Katheters wieder eröffnet werden kann“, so Prof. Steiner. Die Behandlung in einer „Stroke Unit“ (Schlaganfall-Einheit; interdisziplinäre Spezialabteilung zur Behandlung von Schlaganfall-Patienten), einer neurologischen oder neurochirurgischen Intensivstation verbessert die Überlebenschancen der Patienten signifikant. Prof. Steiner: „In unserem Neurovaskulären Zentrum arbeiten wir hierbei eng zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Kardiologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie und Gefäßchirurgie des Klinikums. Das erlaubt eine schnelle Diagnose der Ursachen und die Bestimmung der erforderlichen Therapie.“ Etwa 800 Patienten werden pro Jahr als Notfall mit Verdacht auf einen Schlaganfall in das Klinikum Frankfurt Höchst eingeliefert. Davon werden etwa 600 auf der Stroke Unit behandelt. Hier steht 365 Tage pro Jahr ein erfahrenes Stroke-Team zur Verfügung, das auch in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie zu interventionellen Eingriffen an den Hirngefäßen in der Lage ist. Die überregionale Stroke Unit ist eine spezielle Station mit acht Betten zur Überwachung und Behandlung von akuten Schlaganfällen. Die Patienten werden täglich 24 Stunden lang klinisch sowie über Monitore überwacht und durch besonders ausgebildete Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden mit hoher Fachkompetenz betreut.

    Auszug aus dem Programm:
    10.00 - 16.00 Uhr Infostände und Aktionen (Gebäude A und K, EG)
    Einen Rettungswagen hautnah erleben; Selbsthilfegruppen; Logo- und Physiotherapeuten; Orthopädietechnik Rhein-Main
    10.30 - 13.00 Uhr Vortragsreihe Schlaganfall (Personalcaféteria, Gebäude K, EG)

    Was ist der Schlaganfall?
    Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, Chefarzt der Klinik für Neurologie

    Notfall Schlaganfall: Erkennen und Handeln
    Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme

    Was macht der Neuroradiologe?
    PD Dr. med. Mirko Pham, geschäftsführender Oberarzt der Neruologischen Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg

    Was macht der Neurochirurg?
    Prof. Dr. med. Hans-Georg Höllerhage, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie

    Was macht der Gefäßchirurg?
    Guido Rouhani, Oberarzt des Gefäßzentrums der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

    Was macht der Kardiologe?
    Prof. Dr. med. Semi Sen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie)

    Wie funktioniert die Schlaganfallversorgung im Raum Höchst/Main-Taunus?
    Dr. med. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Main-Taunus-Klinikum Hofheim
    13.00 Uhr Auslosung der Gewinner der Doppleruntersuchungen (Personalcaféteria, Gebäude K, EG)

    13.30 - 16.00 Uhr Führungen durch die Zentrale Notaufnahme und Doppler-
    untersuchungen* (* gemäß Anmeldeliste)

    Über das Neurovaskuläre Zentrum
    Das Neurovaskuläre Zentrum des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, ist auf die Therapie und Beratung bei Schlaganfällen, Gefäßverengungen, Gefäßmissbildungen an Gefäßen des Gehirns oder des Rückenmarks sowie auf die Behandlung von Gefäßentzündungen spezialisiert. Weil die Diagnose und Therapie dieser Gefäßerkrankungen heute nur noch von einem Team von Spezialisten aus verschiedenen Fachdisziplinen umfassend und zuverlässig vorgenommen werden kann, arbeiten im Neurovaskulären Zentrum des Klinikums Frankfurt Höchst Ärzte der Neurologie, Radiologie und Neuroradiologie, Neurochirurgie, Chirurgie und der Zentralen Notaufnahme eng zusammen. Das Zentrum verfügt über alle personellen und apparativen Möglichkeiten, um neurovaskuläre Erkrankungen nach den aktuellen Standards zu behandeln.

    Zu den Schwerpunkten des Neurovaskulären Zentrums gehören neben der Akutversorgung von Schlaganfällen (Hirninfarkt und Hirnblutung), die Beratung bei Fragen zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Gefäßerkrankungen des Nervensystems sowie die Diagnostik und Behandlung bei Gefäßverengungen des Halses und Kopfes, Aneurysma, Gefäßmissbildungen (arteriovenöse Malformation), Fisteln, andere Gefäßtumoren und Komplikationen nach/bei Gefäßerkrankungen des Nervensystems.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@klinikumfrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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