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    SPZ am Klinikum Frankfurt Höchst: Abteilung Bewegungsstörungen dank FAZ-Spendenaktion mit erweiterten Therapieangeboten

    Frankfurt a.M. Im Rahmen der Vorbereitungen der Neubaumaßnahmen des Klinikums Frankfurt Höchst ist der Großteil des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) unter Leitung von Chefärztin Dr. med. Mechthild Pies umgezogen. Die Abteilung für Bewegungsstörungen ist in den neugestalteten Räumlichkeiten im Erdgeschoss des umgebauten Gebäudes C untergebracht. Der Umzug in die neuen Räume ermöglicht insbesondere der Abteilung für Bewegungsstörungen nicht nur ein kindgerechteres Ambiente, sondern auch eine Vergrößerung um einen neuen Therapieraum für spastisch behinderte Kinder. Die Betreuung der Cerebralparese (CP) stellt traditionell einen wichtigen Schwerpunkt dar. Durch den Umzug rücken Ärzte und Therapeuten der Abteilung enger zusammen, was die Interdisziplinarität weiter fördert. Um die Einrichtung des neuen CP-Trainingsraumes mit den erforderlichen modernen Therapiegeräten zu ermöglichen, wurde im vergangenen Jahr eine Spendenaktion durch die Frankfurter Allgemeine Zeitung durchgeführt. Am Mittwoch wurden die neuen Räume und Therapieangebote im Rahmen einer Feierstunde und eines wissenschaftlichen Symposiums der Öffentlichkeit vorgestellt.

    „Wir sind der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ besonders dankbar, da die aktuellen Finanzierungsbedingungen für die Arbeit der Sozialpädiatrischen Zentren solche Förderungen nicht vorsehen“, unterstreicht Dr. Pies. „Nun können wir die Abteilung mit den neuesten Geräten zur Lokomotionstherapie ausrüsten und bieten unseren Patienten damit eine Erweiterung unseres therapeutischen Spektrums“, so Dr. Hustedt, Oberarzt und Leiter der Abteilung für Bewegungsstörungen.

    Das Therapieangebot ist relativ einmalig für ein Sozialpädiatrisches Zentrum und kann ansonsten lediglich durch große Rehabilitationskliniken geleistet werden. „Unser Ziel ist es, die Patienten möglichst früh, heimatnah und ambulant zu behandeln“, erläutert Dr. Hustedt. Neben einem gewichtsentlasteten Laufbandtraining werden Krafttraining und die Vibrationstherapie mit speziell auf behinderte Kinder adaptierten Geräten angeboten. Für die Behandlung an der oberen Extremität steht ein Armroboter-Training zur Verfügung, das aus der Schlaganfallforschung stammt. „Auf einige der Geräte sind wir besonders stolz“, erklärt Dr. Hustedt, „da es davon nur einige wenige bundesweit gibt.“ Behandelt werden vor allem Kinder mit spastischen Bewegungsstörungen, die sich in der Betreuung des SPZ befinden oder neu von den Kinderärzten hierher überwiesen werden.

    Zu den Therapieangeboten des Sozialpädiatrischen Zentrums gehören weiterhin die interdisziplinäre Betreuung von Kindern mit genetischen Syndromen, Anfallsleiden, die Therapie des Aufmerksamkeits-Defizit-/ Hyperaktivitätssyndrom (ADHS), allgemeine und spezifische Entwicklungsstörungen (z.B. bei sprachlicher, auditiver oder sensomotorischer Entwicklungsverzögerung bzw. Störung), die weitere diagnostische und therapeutische Betreuung von Kindern mit speziellen Risiken wie z.B Frühgeborenen. In der Spezialabteilung für Patienten mit Bewegungsstörungen werden im Rahmen des komplexen Therapieangebotes neben Hilfsmittelversorgungen, physio- und ergotheraeutischen Blocktherapien auch die Botulinumtoxinbehandlung angeboten. Diese Spezialabteilung für Bewegungsstörungen zählt zu einer der größten im gesamten Bundesgebiet und bietet eine enge Vernetzung mit weiteren Fachdisziplinen. Ein umfangreiches Therapieangebot im hauseigenen Schwimmbad ergänzt das Spektrum des SPZ. Gemeinsam mit den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinderorthopädie, Kinderurologie bildet es eines der größten Kinderzentren in Hessen.

    Über das Klinikum
    Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Frankfurt Höchst ist eine interdisziplinär arbeitende Einrichtung zur ambulanten Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die von Entwicklungsstörungen oder Behinderungen bedroht oder betroffen sind. Vom frühen Säuglingsalter an werden Kinder und Jugendliche mit Auffälligkeiten und Störungen aus allen Teilbereichen der Entwicklung betreut. Im multiprofessionellen Team arbeiten neurologisch tätige Kinderärzte, Psychologen, Heil- und Sozialpädagogen, Logo- und Motopäden, Physio- und Ergotherapeuten sowie Kinderkrankenschwestern und Arzthelferinnen eng zusammen. Es erfolgt eine umfangreiche Diagnostik und Einleitung einzel- oder gruppentherapeutischer und rehabilitativer Maßnahmen.

    Das SPZ Frankfurt Höchst ist in drei oberärztlich geleitete Abteilungen mit den Schwerpunkten Neuropädiatrie, Bewegungsstörungen und psychosoziale Auffälligkeiten aufgeteilt. So ist eine effektive Behandlung mit hoher fachlicher Kompetenz gewährleistet. In die Abteilung für Bewegungsstörungen ist eine Botulinumtoxin-sprechstunde integriert. In der Abteilung für Neuropädiatrie werden viele epilepsiekranke Kinder und Jugendliche betreut. Von zentraler Bedeutung sind die begleitende Elternberatung sowie die psychosoziale Integration. Daher bietet das SPZ diagnosebezogene Elternberatungsgruppen an und kooperiert mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten, Kindergärten, Schulen und Frühförderstellen am Heimatort der Patienten.

    Das SPZ am Klinikum Frankfurt Höchst existiert seit fast 20 Jahren und ist eines der größten SPZ bundesweit. Jährlich werden ca. 7.000 Behandlungsfälle betreut. Die Einrichtung ist seit Februar 2010 gemäß den Richtlinien der DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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