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    Risiken von Bauchaortenaneurysmen rechtzeitig erkennen: BAA-Screeningtag am 5. Mai im Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Die Erkrankung kommt häufig unbemerkt. Fast jeder zehnte Mensch über 65 Jahre hat eine solche Erweiterung der Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma, BAA), ohne es zu wissen. Durch eine einfache Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall kann diese Erweiterung jedoch frühzeitig erkannt werden. Das Klinik für Chirurgie unter Leitung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach am Klinikum Frankfurt Höchst beteiligt sich deshalb am nationalen BAA-Screening-Tag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin mit einer Informations-veranstaltung und einem kostenfreien Screening.

    Interessierte Gäste sind am Samstag, 5. Mai 2012, in den Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums Frankfurt Höchst eingeladen. Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach wird den Screeningtag am Klinikum Frankfurt eröffnen. Von 10 Uhr bis 11:30 Uhr informieren Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter und die Oberärzte Dr. med. Günay Kalender, Dr. med. Milan Lisy und Guido Rouhani in Vorträgen über Ursachen, Beschwerden, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Aorten-aneurysmen sowie über die Geschichte der Endo-vaskulären Aneurysma Reparatur (EVAR). Von 11 Uhr bis 13 Uhr wird den Teilnehmern ein kostenfreies BAA-Screening mit Ultraschall angeboten. Das Screening ist eine schmerzlose und strahlenfreie Untersuchung, zu der auch Fragen nach möglichen Risiken und erblichen Veranlagungen in der Familie gestellt werden. Ab einem Durchmesser des Aneurysmas von fünf Zentimetern steigt die Gefahr des Platzens durch einen Gefäßwandeinriss erheblich an.

    „Eine Erweiterung der Bauchschlagader wird von den Patienten in der Regel nicht bemerkt, weil die Betroffenen oft keine Beschwerden haben. Durch die Größenzunahme können aber beispielsweise Rückenbeschwerden entstehen“, erklärt der Facharzt für Chirurgie und Spezialist für schonende, endovaskuläre Operationen Guido Rouhani. Bauchoartenaneurysmen sind gefährlich, weil solche Erweiterungen plötzlich platzen und zu einer inneren Verblutung führen können. Häufig kommt dann jede medizinische Hilfe zu spät. Übrigens: Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle und viele andere Menschen sind am Aufreißen einer erweiterten Bauchschlagader (BAA) gestorben.

    Wenn eine Erweiterung der Bauchschlagader vorliegt, sollte ein in der Behandlung von Bauchaortenaneurysmen ausgebildeter und erfahrener Arzt das Risiko für ein Platzen der Bauch-schlagader beurteilen. Bei kleineren Aneurysmen ohne besondere Risiken für ein „vorzeitiges“ Platzen ist eine regelmäßige Kontrolle des Bauchaortenaneurysma und die (medikamentöse) Behandlung von Risikofaktoren für ein weiteres Wachstum ausreichend. Bei einer Größe von über fünf Zentimetern bei Männern und über 4,5 Zentimetern bei Frauen, bei schnellem Wachstum, Beschwerden oder bestimmten Sonderformen der Erweiterung sollte eine Operation durchgeführt werden, um die Betroffenen vor einem lebensbedrohlichen Aufreißen der Bauchschlagader zu schützen. Hierbei kommen zwei verschiedene Operationsverfahren zur Anwendung:

    Die Stentprothesenimplantation: Bei diesem minimal-invasiven Verfahren wird von der Leistenschlagader aus eine Stentprothese in die erweiterte Bauchschlagader eingeführt und die Schlagader von innen „geschient“. Ein größerer Schnitt oder die Eröffnung der Bauchhöhle ist bei diesem schonenden Vorgehen nicht erforderlich.

    Die konventionelle oder offene Operation: Hierbei wird die Bauchschlagader operativ freigelegt und im erweiterten Abschnitt durch eine Gefäßprothese ersetzt. Die Operation kann durch eine Eröffnung der Bauchhöhle oder über einen Flankenschnitt erfolgen.

    Um die lebensbedrohliche Situation des Aufreißens einer ausgeweiteten Bauchschlagader zu verhindern, ist die rechtzeitige Ausschaltung erforderlich.

    Das sogenannte endovaskuläre Verfahren wurde 1994 europaweit zum ersten Mal erfolgreich durch Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter, heute Leiter des Gefäßzentrums am Klinikum Frankfurt, durchgeführt. Mit mehr als 1.500 Implantationen seither verfügt die Klinik für Chirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst über große Erfahrungen für diese spezielle Operationsmethode, bei deren Etablierung und Weiterentwicklung das Team um Prof. Stelter Pionierleistungen erbrachte und weltweit Anerkennung fand.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (rund 1000 Betten inkl. tagesklinische Plätze), zwei Zentral-instituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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