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    Resolution Förderkreis: „Neubau für den Maximalversorger Klinikum Frankfurt Höchst dringendst erforderlich“

    Frankfurt a.M., 10.12.2014. In die aktuellen Diskussionen um die Kosten des Klinikneubaus schaltet sich nun auch der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst ein. Margrit Weißbach, Vorsitzende und Stadtverordnete a.D., betont: „Der Neubau ist für den Standort des Maximalversorgers Klinikum Frankfurt Höchst dringendst erforderlich.“ Sie appellierte gemeinsam mit den Mitgliedern des Förderkreises, darunter auch Vertreter aus Unternehmen im Frankfurter Westen, an die Politik, die entscheidenden Fragen zügig und vor allem im Sinne der Patienten zu beantworten. „Als Maximalversorger ist Höchst nicht nur das Stammkrankenhaus für die über 120.000 Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Westen, sondern mit seinem überregionalen Versorgungsschwerpunkten auch unverzichtbar für die Region“, so Margrit Weißbach. Zu berücksichtigen seien vor allem die unmittelbare Nähe zum Industriepark Infraserv mit über 22.000 Mitarbeitern, zum Flughafen mit 58. Mio. Passagieren pro Jahr sowie zu den meistbefahrenen Bundesautobahnen in Deutschland A66, A3 und A5. Die Kliniken sind somit ein unverzichtbarer Standort im Rahmen des Katastrophenschutzes oder weiteren Großlagen in der Notfallversorgung. Im Vergleich zur hohen Krankenhausdichte in der Innenstadt sei der Frankfurter Westen gerade zu unterversorgt, so Margrit Weißbach.

    Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG: „Uns ist es sehr wichtig, das Klinikum Frankfurt Höchst mit seinem breiten Spektrum und seiner medizinischen Versorgung auf Spitzenniveau in der Nähe zu haben, wo es für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Falle eines Falles schnelle und kompetente Hilfe gibt. Eine gute medizinische Infrastruktur im Industriepark Höchst mit den Angeboten des Arbeitsmedizinischen Zentrums ergänzt um die hochqualifizierte Diagnostik und Therapie im Rahmen einer stationären Behandlung am Klinikum Höchst gewinnt immer mehr an Bedeutung zur Erhöhung der Standortattraktivität für die Ansiedlung potenzieller neuer Standortfirmen bzw. zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften. Gleichwohl ist uns aus Arbeitgebersicht ein straffes Kosten- und Prozessmanagement im deutschen Gesundheitswesen wichtig, um die Arbeitergeberbeiträge für die Krankenversicherung stabil zu halten.“

    Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
    Anfang des Jahres 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: „Den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten.“ Dazu gehört z.B. Erholungsräume im Klinikalltag für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. Seit Bestehen des Förderkreises wurden konkrete Projekte für das Klinikum im Wert von über 30.000 EURO umgesetzt. Mit dem Geld konnte u.a. die Aufstellung einer zusätzlichen Parkbank auf dem Weg in die Notaufnahme ermöglicht werden, die Patienten, die schlecht zu Fuß sind, eine „kleine Gehpause“ ermöglicht. Auf Kinder, die mit Verletzungen in die Notaufnahme kommen, warten Trösterbären bzw. wer tapfer eine Versorgung einer Platzwunde übersteht, bekommt sogar einen Bären in OP-Bekleidung. Zudem wurden moderne Kinderbetten für die Wochenstationen finanziert. Für die Kinderschutzgruppe wurde ein spezielles Fotokolposkop angeschafft. Mit diesem Gerät können u.a. Kinder, bei denen der Verdacht auf einen sexuellen Missbrauch vorliegt, sicher und kindgerecht untersucht werden und Befunde aussagekräftig dokumentiert werden. Auch eine Kinderspielecke im Foyer des Klinikums wurde eingerichtet. Die Geriatrische Tagesklinik wurde verschönert und mit therapieunterstützenden Elementen ausgestattet. Die Umsetzung weiterer Spendenprojekte ist in der Vorbereitung.

    Zur Wiedererkennung hat sich der Förderkreis ein Symbol gegeben, das es gegen eine kleine Spende als Ehrennadeln für „Freunde und Förderer“ gibt. Die bereits seit langem bestehenden Fördervereine der Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, der Kinderchirurgie sowie der Onkologie ergänzt der Förderkreis überall dort, wo es um das gesamte Klinikum geht. Zu den Gründern des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst zählen Margrit Weißbach (Stadtverordnete a.D., Vorsitzende des Förderkreises), Rosemarie Heilig (Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main), Jürgen Vormann (Vorsitzender der Geschäftsführung der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG), Manfred Ruhs (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst am Main eG), Friedmann Roessler (Ehemaliger Direktor des Lindner Congress Hotels Frankfurt), Dr. med. Martin Kern (Leiter Arbeitsmedizin der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Schatzmeister des Förderkreises), Dr. med. Harald Hake (Chefarzt des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), Prof. Dr. med. Klaus Haag (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie), Thomas Steinmüller (Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Höchst und stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises). Dr. Manuela Rottmann, ehemalige Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, unterstützte die Gründungsveranstaltung als Versammlungsleiterin. Mehr Informationen unter www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de.

    Geschäftsstelle:
    Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
    c/o Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Gotenstraße 6-8
    65929 Frankfurt am Main
    www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de
    E-Mail: foerderkreis@KlinikumFrankfurt.de
    Tel. 069 3106 3686

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