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    Reduktion der Verwaltungsarbeiten in Arztpraxen: Auch die Selbstorganisation der Mediziner muss auf den Prüfstand

    Weniger Administration als Zielhorizont?
    In der Ausgabe vom 08.11.2015 titelt die Ärzte Zeitung „Entbürokratisierung in Praxen läuft schleppend an“. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die Verwaltungsarbeiten für niedergelassene Ärzte zu reduzieren, da sie dazu führen, dass sich Praxisinhaber knapp einen Arbeitstag in der Woche mit Formularen und der Beantwortung von Kassenanfragen beschäftigen müssen.
    Die andere Sicht
    Ohne Zweifel hat die Administration im Gesundheitswesen in den letzten Jahren deutlich zugenommen, wie auch in anderen Branchen. Doch gleichzeitig zeigen Organisationsanalysen in Arztpraxen auch, dass niedergelassene Ärzte sich grundsätzlich auf die administrative Komponente ihrer Arbeit teilweise nur unzureichend eingestellt haben:
    – Die meisten Mediziner haben noch nie eine persönliche Arbeitsanalyse durchgeführt und wissen gar nicht, wie viel Zeit sie für welche Aktivität aufwenden. Ihre tägliche Arbeit erfolgt eher akut-anfallsorientiert als systemtisch-zielorientiert, u. a. auch, weil es an einer Priorisierung der Tätigkeiten (ABC-Schema) fehlt.
    – Immer wieder zu beobachtende Verhaltensweisen sind das Ablegen und Aufschieben. Die aufgestaute Arbeit wird dann in Nachtschichten oder am Wochenende erledigt, so dass der Eindruck entsteht, nur noch zu arbeiten.
    – Praxisinhaber delegieren zu wenig und verschenken damit Freiräume, die für andere, nur von ihnen selbst durchführbare Tätigkeiten verfügbar wären.
    – Die Arbeitsprozesse in Praxen haben sich häufig intuitiv entwickelt, sind aber weit von einem Zusammenwirken als produktives System entfernt.?- Ebenso fehlt es an einer klaren Strukturierung des Dokumentenmanagements mit der Folge unökonomischer Suchzeiten und Verzögerungen bei der Bearbeitung von Vorgängen.
    Ärzte müssen aktiv werden
    Der Entbürokratisierungs-Prozess mit dem Ziel einer Entlastung niedergelassener Ärzte hat folglich zwei Ansatzpunkte. Die Reduktion der Anzahl von Formularen oder eine Vereinfachung ihrer Bearbeitung wird kaum zu spürbaren Veränderungen führen, wenn nicht auch die Ärzte ihre Arbeitsorganisation grundlegend verändern.

    Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/01/12/reduktion-der-verwaltungsarb...

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