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    Qualität zählt: Kontaktlinsen im Alltag und Sport

    WIESBADEN 24. Mai 2012 – Augenärzte legen bei der Kontaktlinsenanpassung Wert auf Qualität und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen. Dr. med. Dieter Schnell, Kontaktlinsen anpassender Augenarzt und Leiter des Ressorts Sportophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA), erläutert beim Kontaktlinsenkongress des BVA in Wiesbaden, weshalb formstabile Kontaktlinsen besser für das Auge sind.

    „Aus mehreren Gründen ist die formstabile Kontaktlinse die weitaus bessere Wahl, sowohl im Alltag, als auch beim Sport“, erklärt Dr. Schnell: „Formstabile Kontaktlinsen haben eine 10- bis 20-fach größere Tränenaustauschrate als flexible Kontaktlinsen. Das führt zu einer besseren Versorgung der Hornhautschichten mit Sauerstoff sowie Nährstoffen und zu einem optimalen Abtransport von Stoffwechselprodukten wie beispielsweise CO2 und Milchsäure.“ Die formstabile Linse bedeckt des Weiteren wegen ihres geringen Durchmessers die Hornhaut nur teilweise, so dass immer noch ein Teil frei bleibt, der atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen kann. Der kleine Durchmesser trägt auch dazu bei, dass es kaum zur Irritation der für die Regeneration der obersten Zellschicht so wichtigen „limbalen Stammzellen“ kommt.

    „Fatale Entwicklung“

    Die formstabile Kontaktlinse ist – trotz einer mitunter etwas längeren Eingewöhnungszeit – aus medizinischer Sicht also die erste Wahl – sowohl im Alltag als auch im Sport (Ausnahmen gelten beim Wassersport und wenn Linsen nur sporadisch getragen werden). „Dessen ungeachtet streben weite Teile der Industrie eine quasi ,Hartlinsen-lose‘ Zukunft an“, kritisiert Dr. Schnell. „Manche Firmen haben alle Produkte aus ihrem Regal genommen, die auf Hartlinsen hinweisen, oder sind dabei, dies zu tun, eine unserer Meinung nach fatale Entwicklung, die vollkommen an der physiologischen Notwendigkeit vorbeigeht.“

    Aktuelle Statistiken weisen darauf hin, dass ein Teil der deutschen Kontaktlinsenanpasser dem Trend zu Billigkontaktlinsen folgt. Das Ressort Kontaktlinsen des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands und mit ihm viele augenärztliche Kontaktlinsenanpasser lehnen diese Ausrichtung ab. Langzeitstatistiken deuten darauf hin, dass die Träger formstabiler (früher „harter“) Kontaktlinsen erheblich länger Linsen tragen, als Träger flexibler (weicher) Linsen. Hinzu kommt, dass die vom Ressort Kontaktlinsen, speziell Frau Dr. med. Dorothea Kuhn, gesammelten Daten zu Kontaktlinsen-Komplikationen eindeutig belegen, dass wenig Sauerstoff-durchlässige flexible Linsen ein fünf- bis sechsfach größeres Gefahrenmoment für die Augen darstellen können als höher Sauerstoff-durchlässige (formstabile und flexible). Über die Verträglichkeit flexibler (weicher) Linsen auf Dauer entscheidet auch die fachgerechte Anpassung sowie die optimale Reinigung und Desinfektion durch den Träger.
    Probleme mit weichen Kontaktlinsen beim Sport
    Gerade im Sport, wo Kontaktlinsen besonders wichtig sind, gibt es mit flexiblen Linsen, auch mit höher gasdurchlässigen, erheblich mehr Probleme und Komplikationen als mit formstabilen, weiß Dr. Schnell: „Beim intensiven Sporttreiben können ein Sauerstoff-Defizit in den roten Blutkörperchen und ein Glukosemangel im Blut auch zu einer verminderten Energieversorgung der Hornhaut führen.“ (Abbildung 1) Wenn der Nachschub an wichtigen Stoffwechselkomponenten fehlt, trübt sich die Hornhaut ein, „und zwar vor allem unter weichen, wenig Sauerstoff-durchlässigen Linsen“, betont Dr. Schnell.

    Sein Fazit: „Augenärzte bieten optimale Qualität bei der Anpassung von Kontaktlinsen. Diese Qualität darf und muss etwas kosten. Die Kontaktlinsenträger profitieren langfristig davon – ganz gleich, ob sie Kontaktlinsen beim Sport oder auch darüber hinaus im Alltag tragen.“

    Verantwortlich i.S.d. Presserechts:
    Dr. med. Gerald Böhme, Leiter des BVA-Ressorts Kontaktlinsen
    Marktstr. 1, 71522 Backnang
    E-mail: gerald.boehme@gmx.de

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