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    Prof. Dr. Eric R. Kandel in Berlin

    Die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) und die International Psychoanalytic University Berlin (IPU) haben am Sonntag, 15. Dezember 2013, eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Professor Eric R. Kandel, einem der weltweit führenden Neurowissenschaftler, in Berlin veranstaltet.

    Professor Kandel, der im Jahre 2000 den Nobelpreis für seine Forschung über die Gedächtnisfunktionen erhalten hatte, sprach in dem voll besetzten historischen Hörsaal des Langenbeck-Virchow-Hauses über „Das Zeitalter der Erkenntnis: die Suche nach einem Verständnis des Unbewussten in Kunst, Geist und Gehirn seit dem Wien der Jahrhundertwende bis in die Gegenwart“.

    Kandel führte die Atmosphäre der Jahrhundertwende in Wien sehr lebendig vor Augen.In Literatur und bildender Kunst, wie auch in den Wissenschaften dämmerte zu dieser Zeit die Ahnung, dass menschliches Streben, Empfinden und Handeln wesentlich durch Motivationen, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind, geprägt ist.

    Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, formulierte dies für den Bereich gesunder und kranker seelischer Entwicklung aufgrund weniger klinischer Fälle. Nachdem die Psychoanalyse im zurückliegenden Jahrhundert wenig wissenschaftliche Fortschritte gemacht habe, so Kandel in seiner leidenschaftlichen Vorlesung, seien nun in den zurückliegenden Jahren Projekte entstanden, die von neurowissenschaftlicher Seite die wesentlichen Grundannahmen der Psychoanalyse bestätigen. Dies sei ursprünglich gar nicht so zu erwarten gewesen und sollte Psychoanalytiker umso mehr anspornen, wissenschaftliche Aktivitäten weiter voranzutreiben und viel mehr als in der Vergangenheit dafür zu investieren. Vor allem auch im Hinblick darauf, dass aus neurowissenschaftlicher Sicht vieles dafür spricht, dass Psychoanalytische Psychotherapie mit ihrem spezifischen Ansatz am Beziehungserleben und den beteiligten Emotionen den therapeutischen Ansatz verfolgt, der nachhaltige und dauerhafte Veränderungen des Erlebens und Verhaltens herbeizuführen vermag.

    Nach dem Vortrag diskutierten, moderiert von Prof. Martin Teising, Präsident der IPU, Experten mit Prof. Kandel, nämlich Prof. Gerhard Roth, ebenfalls führender Neurowissenschaftler aus Bremen, Prof. Anna Buchheim, Psychoanalytikerin und Neurowissenschaftlerin aus Innsbruck, Prof. Lilli Gast, Vizepräsidentin der IPU, Prof. Gerhard Bruns, Psychoanalytiker und Soziologe aus Bremen, sowie Dr. Bernhard Janta, Psychoanalytiker, Leiter der Klinik Wittgenstein und stellvertretender Vorsitzender der DGPT.

    Die sich anschließende, sehr rege Diskussion mit dem Auditorium setzte einen lebhaften Schlusspunkt unter eine überaus interessante Veranstaltung, die das derzeitige ansteigende Interesse an Neurowissenschaften und Psychoanalyse eindrucksvoll bestätigte.

    Ansprechpartner:
    Dr. Felix Hoffmann - Geschäftsführer DGPT
    Tel: 040/75 66 49 90
    e-mail: Felix.Hoffmann@dgpt.de

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