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    Praktikumsplatz für MdB in einer deutschen Apotheke!

    Ein leibhaftiger Bundestagsabgeordneter in der Apotheke hinter dem Verkaufstisch. Dieses Angebot macht die Freie Apothekerschaft e.V., ein bundesweiter Verein selbständiger Apotheker, den gewählten Volksvertretern aller Parteien. Der Verein möchte den MdB‘s gerne die Gelegenheit geben, im Rahmen eines ein- oder zweitägigen „Praktikums“ den Alltag in einer deutschen Apotheke kennenzulernen.
    Die Freie Apothekerschaft sieht bei den Parlamentariern einen gewissen Nachholbedarf bei den Kenntnissen rund um das deutsche Gesundheitswesen und speziell die Versorgung mit Medikamenten. Viele Abgeordnete können mit dem Begriff „aut idem“ ebenso wenig anfangen wie mit den Inhalten von Rabattverträgen – und einige Bundestagsabgeordnete wissen bis heute nicht, ob auf Arzneimittel der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben oder der „reguläre“ Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gilt.
    Aktuell laufen Apothekerverbände bundesweit Sturm gegen die vorgeschlagene Erhöhung des Apothekerhonorars um 25 Cent pro abgegebene Arzneimittel-Packung (zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen). Klingt paradox, denn eigentlich sollten sich die Apotheken doch über eine Erhöhung der Honorare freuen. Schließlich ist das Apothekenhonorar seit 2004, also seit rund acht Jahren, gleich geblieben. In diesem Zeitraum sind hingegen sämtliche Kosten wie Mieten und Gehälter, Strom und Wasser zum Teil erheblich gestiegen. Die in Aussicht gestellten 25 Cent / Packung reichen bei weitem nicht aus, die gestiegenen Kosten zu decken.
    Parallel zur Kostensteigerung in den Apotheken hat sich die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln im Jahr 2011 erneut verbessert. Zu diesem positiven Ergebnis kommt die neue, siebte Ausgabe des
    Arzneimittel-Atlas. Trotz der verbesserten Versorgung sind die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) durch den erhöhten Zwangsrabatt, freiwillige Rabatte der Hersteller, Patentabläufe und den stärkeren Wettbewerb sogar gesunken.
    Künftig sind neue, intelligente Lösungen gefragt, um auch weiterhin vor dem Hintergrund der älter werdenden Gesellschaft allen Menschen einen Zugang zur bestmöglichen Arzneimittelversorgung zu gewähren. Dazu tragen die selbständigen Apotheken bundesweit mit einem Notdienst rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, bei.
    In den Apotheken ist in den vergangenen Jahren der bürokratische Aufwand durch gesetzliche Reglementierungen, speziell die so genannten Rabattverträge, extrem gestiegen. Dadurch hat sich auch der Erklärungsbedarf gegenüber den Versicherten und Kranken auf ein kaum mehr erträgliches Maß erhöht. Eine weitere Folge der Rabattverträge ist eine extrem unwirtschaftliche Lagerhaltung. All diese Punkte werden nicht vergütet. Statt dessen finanzieren die Apotheken verschreibungspflichtige Arzneimittel bis zu sechs Wochen vor, übernehmen – kostenlos – das Inkasso der Rezeptgebühren bei den Versicherten, leisten kostenlose Beratung zu den rezeptierten Arzneimitteln und leiten – ebenfalls kostenlos – sämtliche Daten über die von den Apothekern finanzierten Rechenzentren an die Gesetzlichen Krankenkassen weiter.

    Die Freie Apothekerschaft möchte den in den Bundestag gewählten Volksvertretern gerne die Gelegenheit geben, sich für ein oder zwei Tage den Alltag in einer deutschen Apotheke anzusehen und dort mitzuarbeiten. Dabei hätten diese Gelegenheit, die Auswirkungen der gesetzlichen Regelungen im Apothekenalltag „live“ zu erleben und sich mit den Kranken und Versicherten zu unterhalten.
    Der Verein hat allen Parlamentariern, die Interesse an einem solchen „Kurz-Praktikum“ (vielleicht noch innerhalb der Sommerpause) haben, vor einigen Tagen angeboten, einen „Praktikumsplatz“ in einer Apotheke in ihrer Nähe zu benennen. Dort könnten die Bundestagsabgeordneten dann kurzfristig mitarbeiten und den Apothekenalltag vor Ort erleben. Von Seiten der Parlamentarier wird die Initiative mit Interesse aufgenommen und überwiegend sehr gelobt. Vier Abgeordnete haben spontan zugesagt, allen konnte bereits innerhalb kürzester Zeit eine Praktikums-Apotheke vermittelt werden.

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