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    Pharmakogenetik bestätigt Evolutionskonzept der Urheimischen Medizin

    Glandorf (10.12.2012). Dies ist bekannt: In manchen Weltregionen vertragen die Menschen genetisch bedingt kaum Laktose (Milchprodukte) oder Alkohol, in anderen haben sie Probleme mit Getreidekleber (Gluten, "Zöliakie"). Die genetische Variabilität der Individuen ist Konsequenz eines evolutionär bedingten Polymorphismus (Selektion, Gendrift, Genshift), der sich infolge langanhaltender Migrationsbewegungen auch in geographischen Räumen differenziert (1). Daß diese erbliche Variabilität wesentlich auch die Gesundheit der Menschen determiniert, ist eines der zentralen Konzepte der Urheimischen Medizin (2). Bereits einzelne Polymorphismen, zum Beispiel des Cytochrom-P450-Isoenzyms 2D6 (CYP2D6), haben dabei tiefgreifende Konsequenzen für Krankheitsanfälligkeit, Arzneimittel-Wirkung oder Reaktion auf Schadstoffbelastung, wie kürzlich in der Deutschen Apothekerzeitung berichtet wurde (3). Bei vor allem kindlichen Patienten kann beispielsweise eine sehr hohe CYP2D6-Aktivität zur besonders raschen Metabolisierung des als Hustenstillers erhältlichen Codeins zu Morphin und damit zu lebensgefährlichen Nebenwirkungen führen, warnte gerade das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) (4). Diese hohe Aktivität findet sich bei Kaukasiern in einer Häufigkeit von bis zu 6,5%, bei Menschen afrikanischer Abstammung jedoch mit einer Prävalenz von bis zu 29% (5). Die Berücksichtigung genetischer Polymorphismen in der Medizin steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Der Begründer der Urheimischen Medizin, Dr. Georgios Pandalis, Glandorf, fordert deshalb konsequente wissenschaftliche Forschungen in diesem für viele Patienten praxisrelevanten Bereich der modernen Medizin. Erst eine (Gesundheits-)Ernährung, die beispielsweise regional unterschiedliche Lebensmittelverträglichkeiten berücksichtigt oder eine Pharmakotherapie, die regionale Vertrautheit mit traditionell eingesetzten Wirkstoffen beachtet, kann den großen medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts - der Bewältigung der typischen Zivilisationskrankheiten - gerecht werden, sagte Pandalis anläßlich einer Fachfortbildung für Naturmediziner (6).

    Zusatzinformation: Die Wirkung von Arzneimitteln kann sich von Mensch zu Mensch - trotz gleicher Dosierung - erheblich unterscheiden. Dies liegt zum einen an der individuell unterschiedlichen Ausprägung persönlicher Merkmale, zum Beispiel Konstitution, Alter, Geschlecht oder Erkrankung. Zum anderen können individuelle Variationen von vererbbaren Eigenschaften die Medikamenten-Wirkung stark beeinflussen, zum Beispiel "genetische Polymorphismen". Dabei unterscheidet sich ein durch ein bestimmtes Gen produziertes Protein in Form oder Funktion. Beispielsweise kann ein und dasselbe arzneimittel-abbauende Leberenzym in unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen. Bei einem Menschen wird dann ein bestimmtes Arzneimittel beschleunigt, bei einem anderen normal oder bei einem dritten verlangsamt abgebaut. Andere individuell unterschiedlich ausgeprägte Proteine sind an Aufnahme, Transport oder Verteilung von Arzneistoffen beteiligt. All solche Unterschiede können erhebliche Auswirkungen auf die Arzneimittel-Therapie haben (mögliche Folgen: verringerte Wirksamkeit, vermehrte Nebenwirkungen). Viele Millionen genetischer Polymorphismen sind mittlerweile bekannt. Sie sind ein Abbild der genetischen Vielfalt der Menschheit, wie sie seit Urzeiten entstanden ist. Mit der Erforschung der die Arzneimittelwirkung beeinflussenden genetischen Varianten beschäftigt sich die Pharmakogenetik, ein Teilgebiet der Arzneimittelforschung (Pharmakologie).

    (1) Tishkoff SA, Williams SM: Genetic analysis of African populations: human evolution and complex disease. Nat Rev Genet. 2002 Aug;3(8):611-21.?
    (2) Pandalis G: (Ur-)Heimische Kräuter in unserer Ernährung und Medizin. EHK/Erfahrungsheilkunde. 2008 Mai;57(5):286-9.
    (3) Reinecke K, Böhm R, Haen E, Cascorbi I, Herdegen T: Arzneimittel und CYP2D6. DAZ. 2012 Nov 11;152(47):60-6.
    ?(4) Risikoinformationen: Codein: Genetischer Polymorphismus - Todesfälle bei Kindern. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn/Berlin, 30.8.2012.?
    (5) MedWatch: FDA Drug Safety Communication: Codeine use in certain children after tonsillectomy and/or adenoidectomy may lead to rare, but life-threatening adverse events or death. U.S. Food and Drug Administration (FDA), Silver Spring, MD, USA, 15.8.2012.?
    (6) Pandalis G: Pharmakogenetik bestätigt Evolutionskonzept der Urheimischen Medizin. Referat bei der Fachfortbildung "Urheimische Medizin für Ärzte und Heilpraktiker". Glandorf, November 2012.

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    Dr. Pandalis Urheimische Medizin GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von biologisch-ökologisch produzierten Arzneimitteln und Medizinprodukten aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde. Die aktuelle apothekenexklusive Produktpalette umfasst die Medizinprodukte Cystus 052® Sud (Schwermetallbelastung, PZN 16 72 701), Urbitter® Granulat (bauchbetontes Übergewicht, Blähungen, Verstopfung, Völlegefühl u. a., PZN 15 51 707), Teuto® Sog Auflage (Gelenkschwellungen nach Sport- oder anderen traumatischen Verletzungen u. a., PZN 16 72 730) und Teuto® Wärme Auflage (Beschwerden des degenerativen rheumatischen Formenkreises, Migräne u. a., PZN 16 72 747), das Arzneimittel Lefteria® (Unterstützung der Herz-Kreislauffunktion, PZN 16 72 782), Cystus 052® Bio Halspastillen ('Wohltuend für Hals und Rachen', PZN 65 73 346, PZN 65 73 323), Cystus052® Bio Halspastillen Honig-Orange (PZN 9531064) sowie Cystus052® Bio Halspastillen Honig-Vanille (PZN 9531006).

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