medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Pflanzenextrakte bei Grippe; Paradigmenwechsel in der Mikrobiologie

    (Berlin, 12. November 2014). Wunsch und Wirklichkeit bei Vorbeugung und Behandlung der Grippe klaffen immer weiter auseinander, wie gerade wieder eine weitere Cochrane-Analyse zur weitgehenden Wirkungslosigkeit antiviraler Präparate bei Influenza zeigte (1). Der kanadische Virologe Prof. Dr. James B. Hudson, Vancouver, hat weltweit wohl die meisten Erfahrungen zur antiviralen Wirkung von Heilpflanzen-Extrakten bei Grippe gesammelt. In einem Interview mit Heilpflanzen-Welt.de erklärt er anhand der grundsätzlichen Probleme mit chemisch definierten antiviralen Hemmstoffen (z. B. dem Neuraminidasehemmer Tamiflu) die neuen Chancen von Pflanzenextrakten. Neben ihren Fähigkeiten, bereits die Primärinfektion durch Influenzaviren zu blockieren (z. B. Cistus incanus Pandalis), zeigen sich auch therapeutisch relevante antientzündliche Effekte (z. B. Echinacea purpurea-Wurzel- und Krautextrakt). Und dies jeweils bei hoher Anwendungssicherheit und fehlender viraler Resistenzentwicklung. Die Bereitschaft zum Umdenken in der Influenzaforschung, wie sie von der Weltgesundheitsorganisation WHO seit Jahren gefordert wird, könnte durch einen Paradigmenwechsel in der Mikrobiologie in Gang kommen, über den Hudson anschließend berichtet: Der von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkte Vorgang wird ganz wesentlich durch modernste Einsichten des US-finanzierten Human Microbiome Project (HMP) über den „Superorganismus“ Mensch geprägt (dies beschreibt die Lebensgemeinschaft menschlicher Zellen mit den Billionen Bakterien im Organismus und in allen Zellen) (2).

    Mit dem Einzug ökologischer Denkweisen auch in die Medizin muss sich zwangsläufig, so Hudson, auch unser Verhältnis zu Bakterien oder Viren ändern. Nach diesem modernen Verständnis sind sie oftmals essentieller Bestandteil des menschlichen Organismus wie z. B. die Darm- oder Vaginalflora oder die Endosymbionten der Mitochondrien-„Zellkraftwerke“. Das auf Paul Ehrlich (1854-1915) zurückgehende Konzept der „Therapia sterilisans magna“, also die aggressive Eradikation aller als pathogen eingeschätzten Mikroben im Körper, gehört damit der Vergangenheit an. Genauso wie moderne antibiotische Eradikations-Strategien, die neben komplexen Nebenwirkungen vor allem zur zunehmenden Unwirksamkeit von Antibiotika und zu oft lebensbedrohlichen Resistenzen führen. Wie auch Vertreter der klassischen Naturheilkunde stellt Hudson fest, dass den Selbstheilungskräften des Menschen eine große Bedeutung bei Vorbeugung und Heilung von (Infektions-)Krankheiten zukommt (wobei dann z. B. „ganzheitliche“ Maßnahmen wie Stressreduktion eine erhebliche Rolle spielen).

    Quelle
    (1) Jefferson T, Jones MA, Doshi P, Del Mar CB, Hama R, Thompson MJ, Spencer EA, Onakpoya I, Mahtani KR, Nunan D, Howick J, Heneghan CJ: Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults and children. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Apr 10;4:CD008965. doi: 10.1002/14651858.CD008965.pub4.
    (2) National Institutes of Health: Human Microbiome Project (2007-2015).

    Weiterführende Informationen bei Heilpflanzen-Welt.de Interview mit Prof. Dr. James B. Hudson, Virologe, Vancouver/Kanada: Cochrane-Studie: „Ist das Versagen der Influenza-Therapie eine Chance für die Phytotherapie?“, November 2014 ( Volltext). Das Interview führte Rainer H. Bubenzer, Redakteur bei Heilpflanzen-Welt.de.

    Pressekontakt
    mMv - multi MED vision - Berliner Medizinredaktion
    Sigismundstraße 5
    10785 Berlin
    Telefon 030 - 806 136 - 79
    Telefax 030 - 806 136 - 80
    eMail mmv@berlin.de

    Zusatzinformation
    Naturprodukte Dr. Pandalis GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von biologisch-ökologisch produzierten Gesundheitsprodukten aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde. Die aktuelle apothekenexklusive Produktpalette umfasst die Naturkosmetika Cystus® Bio Salbe (PZN 33 82 114) und Cystus® Creme (PZN 06 24 574), die Tees Cystus® Bio Teekraut (PZN 15 15 485) und Urbitter® Bio Tee (Bitterpflanzentee, PZN 76 67 948), sowie eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln wie dem Bärlauch Frischblatt Granulat (reich an lebenswichtigen Schwefelsubstanzen in reduzierter(=aktiver) Form, PZN 49 26 148).

    Naturprodukte Dr. Pandalis GmbH & Co. KG
    Füchtenweg 3, D-49219 Glandorf
    eMail: info@pandalis.de
    Internet: www.pandalis.de

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet