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    Petition für Zweitmeinungspflicht

    Die Finanzierungskämpfe der Krankenhäuser werden aktuell auf Kosten der Patienten ausgetragen. Zahlreiche Operationen werden aus rein finanziellen Gründen durchgeführt. Laut Medexo GmbH und Vorsicht Operation kann eine Zweitmeinungspflicht zum Umdenken führen. Die Fachleute fordern Impulse dazu aus der Gesundheitspolitik.

    Die Medexo GmbH und Vorsicht Operation fordern die Einführung einer verpflichtenden Zweitmeinung vor planbaren Operationen, um eine Qualitätskontrolle bei Operationen und eine verbesserte Patientenversorgung zu sichern. „Eine solche Maßnahme kann die Anzahl der Operationen in Deutschland deutlich senken, da nur noch dann operiert wird, wenn es wirklich nötig ist“, äußert sich Dr. Jan-Christoph Loh, Medexo GmbH.

    Die Zahl der Operationen in Deutschland ist seit der Umstellung des Krankenhaus-Verrechnungssystems von 2005/2006 bis 2010 um 20 Prozent gestiegen. Und es wird mehr und mehr operiert: 2011 wurden knapp 15,4 Millionen Operationen durchgeführt, überschlagen auf 2013 lässt sich mit circa 16,3 Millionen Operationen rechnen. Viele dieser Operationen haben rein finanzielle Gründe.

    Krankenkassen und Bundesregierung gehen in ihren Studien zur Gesundheitspolitik davon aus, dass das DRG-Fallpauschalensystem finanzielle Anreize schafft, aufgrund derer Krankenhäuser und Ärzte vermehrt Operationen durchführen, um Geld in die Kassen der Krankenhäuser zu spülen. Darüberhinaus ist bekannt, dass nahezu die Hälfte aller Anstellungsverträge von Ärzten Bonusverträge enthält, die Ärzte dafür belohnen, wenn sie bestimmte Eingriffe vermehrt vornehmen. Eine Angleichung der Fallpauschalen oder eine Neu-Kategorisierung der Krankheitsbilder könnte das verzerrte Preisgefälle im Fallpauschalensystem so umstellen, dass es den Krankenhäusern auch ohne OP-Quote schwarze Zahlen garantiert.

    Sie können die Petition unter folgendem Link einsehen und unterstützen:
    http://www.change.org/de/Petitionen/hohe-operationszahlen-fallpauschal-s...

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