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    Pauschalierung löst nicht den Kapitalmangel als chronisches Grundproblem der Krankenhäuser

    Nach wie vor zu knappe Mittel bremsen notwendige Investitionen in Qualitätssteigerung

    Die im novellierten Hessischen Krankenhausgesetz vorgesehene pauschalierte Investitionsfinanzierung reicht aus Sicht des Klinikverbundes Hessen nicht für die notwendigen Investitionen in den Krankenhäusern aus. Zu den jährlich in Hessen bereitgestellten 250 Millionen Euro müssten weitere 150 Millionen Euro hinzukommen, damit die Kliniken gezielt in ihre Wirtschaftlichkeit und die weitere Verbesserung der Qualität investieren können. Der medizinische Fortschritt und veränderte Abläufe erforden, wie auch in anderen Branchen, Investitionen, so Arist Hartjes, Geschäftsführer der Klinikverbund Hessen GmbH. Die Novelle sei aber ein erster sinnvoller Schritt in diese Richtung.

    Die Haltung des Klinikverbundes Hessen deckt sich mit dem vergangene Woche in Berlin vorgestellten neuen Krankenhaus Rating Report des Rheinland-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Beratungsunternehmens Accenture. Die Autoren des Rating Reports haben festgestellt, dass eines der großen Probleme der Krankenhäuser die unzureichenden Investitionen sind. So müssten die deutschen Krankenhäuser jährlich 5,4 Milliarden Euro investieren. „Die Bundesländer, die für die Investitionsfinanzierung zuständig sind, stellen aber nur gut die Hälfte dieser Summe zur Verfügung“, betonte Hartjes. So litten die Kliniken weiterhin unter chronischem Kapitalmangel.

    Hiervon sind leider auch kommunale Kliniken betroffen. So sind die Investitionen der Länder im Vergleich zu den Krankenhausausgaben kontinuierlich von zehn Prozent Anfang der 90er Jahre auf vier Prozent zurückgegangen. „Die Bundesländer sind jetzt gefordert, die Krankenhäuser finanziell besser auszustatten“, so Hartjes weiter. Nur so könne die hohe Qualität der Patientenversorgung auch in Zukunft weiter verbessert werden. Unterbliebene Investitionen führten, wie in jeder anderen Branche auch, dazu, dass es immer schwerer fällt, erfolgreich zu wirtschaften und eine hohe Qualität aufrecht zu erhalten. Damit einher geht eine stetige Arbeitsverdichtung bei den Mitarbeitern. Als Folge eines solchen Prozesses der permanent unzureichenden Investitionen gerieten immer mehr Krankenhäuser in eine wirtschaftliche Schieflage.

    Das Hessische Krankenhausgesetz sieht vor, dass die Investitionsförderung der hessischen Kliniken über jährliche Pauschalen abgedeckt wird. Pro Jahr sollen damit circa 250 Millionen Euro für Kliniken zur Verfügung gestellt werden. „Um den tatsächlichen Investitionsbedarf jedoch solide zu finanzieren, benötigen wir jährlich aber 100 bis 150 Millionen Euro mehr“, erklärte Hartjes. Die nun geplanten Investitionen reichten also bei weitem nicht aus, um die Kliniken langfristig zu sichern.

    Der Klinikverbund Hessen ist die Interessenvertretung von leistungsfähigen Akut-und Rehabilitationskliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft mit rund 17.500 Betten. Insgesamt werden jährlich mehr als 600.000 stationäre und 1.400.000 ambulante Patientinnen und Patienten versorgt. Mit einem hochwertigen Behandlungsangebot von der stationären Grundversorgung über Pflege, der Notfallversorgung und Rehabilitation bis zur Spitzenmedizin bilden die öffentlich-rechtlichen Kliniken das Rückgrat der Krankenhausversorgung in Hessen. www.klinikverbund-hessen.de

    Pressekontakt: Talitha Strickler, Tel.: 069/95 43 16 0, talitha.strickler@fup-kommunikation.de

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