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    Patientinnen machen sich zu Expertinnen ihrer Erkrankung: mamazones Wissensoffensive "Projekt Diplompatientin" wichtiger denn je

    Das "Projekt Diplompatientin" (13.-16. Oktober 2011) ist Deutschlands ältester und größter Fortbildungskongress für Frauen mit Brustkrebs. Seit 11 Jahren kommen hier neben Brustkrebs-Patientinnen auch Pflegende, Ärzte und am Thema Interessierte zusammen, um neuestes Wissen rund um die Erkrankung „Brustkrebs“ in verständlicher Sprache zu teilen.

    Patientinnen werden so in einem regelrechten „Curriculum“ zu „Diplompatientinnen“ weitergebildet – Ärzte im Dialog mit den Betroffenen geschult, deren Sprache zu sprechen. Letztes Jahr zählte der Kongress etwa 600 Besucher. In Fachkreisen gilt es inzwischen als Auszeichnung, dort einen Vortrag halten zu dürfen.

    Das viertägige Programm enthält zahlreiche wissenschaftliche Vorträge namhafter Krebsexperten aus ganz Deutschland, umfasst jedoch auch andere Themenbereiche, die für Patientinnen wichtig sind – egal ob sie erstmals von der Diagnose betroffen sind, sich in der Zeit der Nachsorge befinden, oder ob sie sich seit einem Rückfall erneut mit der Erkrankung auseinandersetzen müssen.

    Neben medizinischen Fachthemen, wie etwa die neuesten Behandlungsmöglichkeiten eines „dreifach negativen Brustkrebs“ oder der Antwort auf die Frage, wann Chemotherapie wirklich sein muss, geht es auch um den Alltag mit der Krankheit. Zum Beispiel bei der Frage, welchen Einfluss Sport auf die Genesung haben kann, oder was eine Schwangerschaft für Brustkrebspatientinnen bedeutet.

    Eine „Offene Hörsaal-Sprechstunde“ mit renommierten Brustkrebsexperten und ergänzende Veranstaltungen rund um das Vortragsprogramm bieten den Teilnehmern die Möglichkeit zum Austausch und persönlichen Gespräch.

    Wissen und Mehr-Wissen kann für Frauen mit Brustkrebs in Zeiten heimlicher oder offener Rationierung im Gesundheitssystem überlebensnotwendig sein. Davon ist die Medizinjournalistin und Betroffene Ursula Goldmann-Posch mehr denn je überzeugt: „Wenn 19 Prozent der deutschen Onkologen in einer Umfrage angeben, dass sie Krebspatienten nicht die Behandlungen verordnen, die eigentlich die besten sind, dann ist es an der Zeit, uns selbst zu Experten unserer eigenen Erkrankung zu machen“, sagt die Initiatorin des „Projekt Diplompatientin“.

    Die Teilnahme am Projekt Diplompatientin ist kostenlos, Anmeldung erwünscht.

    mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. ist mit mehr als 1800 Mitgliedern und einem wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus 28 Brustkrebsexperten mit internationalem Ruf, die aktivste Brustkrebs-Patientinnen-Initiative in Deutschland. mamazone e.V. wurde 1999 von der Medizinjournalistin und Buchautorin Ursula Goldmann-Posch gegründet, die 1996 selber an Brustkrebs erkrankt war. Das „Projekt Diplompatientin“ wurde als eines der wichtigsten Projekte im Mai 2000 ebenfalls von ihr ins Leben gerufen. Für ihr außerordentliches Engagement wurde die Ehrenvorsitzende von mamazone 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

    mamazones Vision: An Brustkrebs erkrankte Frauen, Ärzte und Wissenschaftler sollen sich zusammenschließen, um gemeinsam die Lebens- und Überlebensperspektiven von Frauen mit Brustkrebs zu verbessern. Das Bewusstsein, selbst etwas für den eigenen Heilungsprozess tun zu können, führt Patientinnen aus der lähmenden Opferrolle heraus.

    Brustkrebs ist mit etwa 57.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. In Europa und Nordamerika nimmt die Zahl der Betroffenen in den letzten Jahrzehnten zu. Gleichzeitig gelang es jedoch, die Sterblichkeit an Brustkrebs zu senken. Grundlage dafür ist eine qualitätsgesicherte Früherkennung, eine der individuellen Krankheitssituation angemessene Therapie und Nachsorge und die Behandlung mit immer gezielter wirkenden Medikamenten.

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