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    Patienten des Klinikums Frankfurt Höchst nicht von erneutem Hüftprothesen-Rückruf betroffen

    Frankfurt a.M. Patienten, die im Klinikum Frankfurt Höchst eine Hüftprothese erhalten haben, sind nicht von der jüngst veröffentlichten Rückrufaktion des Herstellers DePuy betroffen. „Unsere Klinik hat nicht auf die Kappenprothesen gesetzt. Wir verwenden am Klinikum Frankfurt Höchst nur lang erprobte und auf Basis der internationalen Literatur empfohlene Implantate mit guten Langzeitergebnissen“, betont Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, Chefarzt des Schwerpunktes Orthopädie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

    Immer wieder hatten in den vergangenen Jahren Warnmeldungen vor Kappenprothesen für Verunsicherung unter den Patienten gesorgt, da diese in Verdacht stehen, giftige Schwermetalle abzugeben. Durch den Metallabrieb können Entzündungen ausgelöst und allergische Reaktionen hervorgerufen werden. Die Folgen sind ständige Schmerzen, und das künstliche Hüftgelenk funktioniert nicht richtig.

    Um die Haltbarkeit von Hüft- und Knieendoprothesen bundesweit zu erfassen und die Gründe für mögliche Wechseloperationen zu analysieren, startete kürzlich das Endoprothesenregister Deutschland (kurz EPRD) in seine Pilotphase. Aus bundesweit über 2.000 orthopädischen Kliniken wurden 40 Krankenhäuser ausgewählt, darunter auch die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst. Langfristig soll das Endoprothesenregister dazu beitragen, dass die Revisionsraten deutlich geringer ausfallen und weltweite Rückrufaktionen durch fehlerhafte Hüftprothesen möglichst vermieden werden.

    Welche Krankenhäuser sich am EPRD und damit an den wegweisenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung beteiligen, können Patienten sich zukünftig schon frühzeitig informieren und somit das für sie „richtige Krankenhaus“ auswählen. Eingebunden in die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), gewährleistet das Endoprothesenregister Neutralität und Unabhängigkeit. Gemeinsam mit dem Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) werden die Daten über implantierte Hüft- und Knieendoprothesen über eine Vertrauensstelle als pseudomisierte Daten im EPRD erfasst und ausgewertet. Mehr Informationen unter www.eprd.de

    Orthopädie und Unfallchirurgie mit überdurchschnittlicher Behandlungsqualität
    Auch die Krankenversicherungen haben die Bedeutung der Versorgungsqualität erkannt und erfassen die Güte der Hüft- und Knieprothesen der einzelnen Häuser anhand einer komplexen Datenauswertung. „Wir sind stolz, anhand der jüngsten Erhebung der AOK zur Hüft- und Knieprothetik zu den qualitativ besten Häusern der Region zu zählen“, sagt Prof. Daecke. „Dies zeigt, dass unsere Bemühungen um überdurchschnittliche Qualität jetzt auch durch eine unabhängige Institution messbar und darstellbar geworden sind.“

    Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst zählt aber nicht nur bei den Hüft- und Knieprothesen zu den besten Häusern. Für seine herausragende Behandlungsqualität bei der Versorgung von Oberschenkelfrakturen wurde der Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Klinikums vor kurzem ebenfalls durch die AOK Hessen ausgezeichnet.

    Oberschenkelhalsbrüche sind typische Verletzungen im höheren Lebensalter, die vor allem durch Stürze oder Osteoporose (Knochenschwund) entstehen. Gerade bei älteren Menschen waren diese Frakturen lange gefürchtet. „Oberschenkelhalsbrüche sind heutzutage gut behandelbar. Die Patienten sind meist kurze Zeit nach der OP schon wieder auf den Beinen“, berichtet Dr. med. Harald Hake, der den Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie seit 2011 als Chefarzt leitet. Im Klinikum Frankfurt Höchst werden jährlich über 100 Ober-schenkelhalsbrüche, je nach Bruchtyp mit verschiedenen Operationsmethoden, versorgt. Die Tatsache, dass es sich hierbei um akute Verletzungen, das heißt nicht planbare Eingriffe handelt, die innerhalb von 24 Stunden versorgt werden sollten, unterstreicht die Objektivität der erhobenen Daten und macht die Auszeichnung noch wertvoller. „Die hohe Weiterempfehlungs-quote ist nicht nur ein Beleg für die hohe Akzeptanz unter den Patienten im Rhein-Main-Gebiet, sondern zeigt auch die überdurchschnittlich gute Versorgungsqualität in unserer Klinik“, so Dr. Hake.

    Mit dem AOK-Krankenhausnavigator, der 2008 ins Leben gerufen wurde, können Patienten und Angehörige die Behandlungsqualität von Kliniken bundesweit vergleichen. Die Daten basieren auf externen Daten aus Patientenbefragungen der AOK sowie aus den Qualitätsberichten der Krankenhäuser, die seit 2003 dazu verpflichtet sind, alle zwei Jahre einen strukturierten Qualitätsbericht als Patienteninformation zu veröffentlichen. Mehr Informationen im Internet unter http://weisse-liste.krankenhaus.aok.de

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für Anfragen der Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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