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    Patienten-Café für onkologische Patienten und ihre Angehörigen am 16. November

    Frankfurt a.M. Gespräche mit anderen Betroffenen können hilfreich sein, um mit der veränderten Lebenssituation nach der Diagnose Krebs besser umzugehen. Daher veranstalten die Teams der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, und der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Möbus, regelmäßig ein „Patienten-Café“ im Klinikum. Alle onkologischen Patienten und deren Angehörige sind herzlich zum Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Los geht’s am Mittwoch, 16. November 2011, von 15 Uhr bis 17 Uhr im Tagungsraum 2 (Gebäude A, EG) des Klinikums. Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter 069 3106-3745 oder -2661.

    Das Wissen um die eigene Krebserkrankung führt auch zu psychischen Folgen. Zum Teil fühlen sich die Patienten überfordert, hilflos und sind verzweifelt. Damit die Betroffenen nicht den Mut verlieren und als aufgeklärte Patienten mit dieser veränderten Lebenssituation besser umgehen lernen, steht das nächste Patienten-Café unter dem Motto „Hilfen im Umgang mit Karzinomerkrankungen“. Referent ist PD Dr. med. Michael Grube, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie-Psychosomatik.

    Leben mit Krebs:
    Krebswoche am Klinikum Frankfurt Höchst
    Antworten auf die Fragen nach Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige, wie hoch die Heilungschancen sind und welche neuen Therapien es gibt, bekommen Interessierte zudem im Rahmen der Krebswoche des Tumorzentrums Frankfurt Höchst (TFH), die vom 10. November bis zum 17. November am Klinikum Frankfurt Höchst stattfindet.

    Die Krebswoche richtet sich an Krebspatienten und ihre Angehörigen sowie an Interessierte, die sich über Vorsorge, Früherkennung und Therapie informieren möchten. In Vorträgen, an Informationsständen und in ärztlichen sowie pflegerischen Fortbildungen diskutieren Krebsspezialisten über aktuelle Entwicklungen. Besucher erfahren im Rahmen der Krebswoche nicht nur, wie verschiedene Krebserkrankungen früh erkannt und behandelt werden. Selbsthilfegruppen geben als Experten in eigener Sache ihre Erfahrungen weiter und stehen als wertvolle Ratgeber zur Seite. Rehabilitationseinrichtungen aus dem Rhein-Main-Gebiet informieren über ihre Angebote. Palliativ- und Hospizteams runden das Informationsangebot ab. Schirmherrin der Krebswoche ist Dr. Manuela Rottmann, Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main.

    Über das Tumorzentrum Frankfurt Höchst
    Im interdisziplinären Tumorzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (TFH) erfolgt die fachübergreifende Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung aller Krebsarten und deren Palliativbehandlung am Klinikum. Das Tumorzentrum hat kürzlich die Auditierung durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie erfolgreich durchlaufen. Grundlage dafür bildet eine enge Zusammenarbeit mit den ärztlichen Partnern in Praxen und anderen Krankenhäusern auf Grundlage des Hessischen Onkologiekonzeptes.

    Im Mittelpunkt des Tumorzentrums am Klinikum Frankfurt Höchst unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, steht die individualisierte Tumortherapie. „Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitiert der Patient z. B. von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach. D.h., bei uns wird jeder Patient von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt. Diese treffen sich regelmäßig in Tumorboards, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. Der Kranke erhält so die für ihn optimale Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung er betreut wird“, unterstreicht Prof. Derigs. Hierzu gehören am Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten/ Gastroenterologen und Chirurgen, Neurochirurgen, HNO-Ärzten beispielsweise Radiologen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren die Erkrankung nachweisen, sowie Pathologen, die Gewebeproben sichern können. Unter einem Dach vereint, können die verschiedenen Spezialisten jederzeit in Austausch treten und gemeinsam mit dem Patienten eine optimale Therapiestrategie erarbeiten, wie etwa in den regelmäßig stattfindenden Tumorboards, bei denen auch ambulant tätige Ärzte ihre Patienten vorstellen können. Der Zugang zu einer psychologischen Betreuung, zu Sozialdienst und zu Selbsthilfegruppen gehört ebenfalls zu den Vorteilen, die die Behandlung in einem Tumorzentrum dem Patienten bietet. Sie haben auch die Möglichkeit, an klinischen Studien teilzunehmen und so Zugang zu Studienmedikamenten zu bekommen.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069/3106-3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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