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    Panama wirbt um deutsche Investoren

    Panama Invest 2011 in München: Der mittelamerikanische Staat könnte für viele deutsche Firmen zum Schlüssel zu den Märkten Nord- und Südamerikas werden / Immer mehr deutsche Global Player in Panama

    München – Investitionsprogramme in Milliardenhöhe, enorme Steuervorteile und die exzellente Lage am Schnittpunkt zwischen Nord- und Südamerika: Mit handfesten Business-Vorteilen will Panama in den nächsten Jahren mehr deutsche Investoren in das mittelamerikanische Land holen. Mit einer groß angelegten Investorenveranstaltung „Panama Invest 2011“ warben hochrangige Kabinettsmitglieder der panamaischen Regierung heute in München für mehr deutsche Investitionen in der Bauwirtschaft, im Logistiksektor, im Tourismus sowie im Dienstleistungsbereich (Handel, Banken und Versicherungen). „Panama kann für viele deutsche Unternehmen ein wichtiger und zentraler Brückenkopf zur Erschließung Nord- und Südamerikas werden“, sagte Panamas Vize-Wirtschaftsminister José Pacheco.

    Es war eine Premiere: Erstmals machte die panamaische Regierung mit einer Informations-Plattform in Deutschland Station. Das Event in der bayerischen Landeshauptstadt München reiht sich damit ein in die weltweite Marketing-Tour des Mittelamerika-Staats mit Großveranstaltungen in Tokio, New York, Toronto, London, Madrid und Paris. „Deutschlands Unternehmen sind für uns sehr interessant“, sagte die Nationale Direktorin zur Förderung der Investitionen in Panama, Michelle Sellhorn. Sie ist auch Direktorin von Proinvex, einer Agentur, die die Regierung speziell gegründet hat, um mehr ausländische Unternehmen zu Investitionen in Panama zu bewegen.
    Was den Brückenschlag zwischen Panama und Deutschland nicht nur für Geschäftsreisende, sondern auch für Touristen zukünftig erleichtern soll: Seit Neuestem gibt es – vorerst einmal wöchentlich – eine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland (Frankfurt am Main) und Panama-City. Die Fluggesellschaft Condor, die Betreiberin der Linie, will die Frequenz mittelfristig auf wöchentlich drei Rotationen ausweiten, wie Condor-Planungschef Herwig Oberhuber gestern in München sagte.

    Immer mehr deutsche Unternehmen entdecken Panama

    Bei „Panama Invest“ in München wurde gestern deutlich: Deutschlands wirtschaftliche Global-Player entdecken Panama als Schlüssel zu den Märkten Süd- und Mittelamerikas. ADIDAS, BMW und Grünenthal (Pharma) nutzen den Standort als Lateinamerika-Zentrum, Bosch baut eine neue Regionalstruktur mit Zentrum in Panama auf. BASF hat kürzlich eine Produktionsanlage für Zementadditive eingeweiht. Deutsche Baufirmen bauen derzeit an der Erweiterung des Panama-Kanals. Und eine Reihe deutscher Banken sind mittlerweile in der Transfer-Drehscheibe zwischen Nord- und Südamerika präsent. „Doch Panama bietet mehr: Optimale Produktionsbedingungen durch günstige Löhne, Förderprogramme in Milliardenhöhe und enorme Steuervorteile auch für kleine und mittlere Betriebe sowie für ausländische Unternehmen machen das Land als Produktionsstandort interessant“, sagte Vize-Wirtschaftsminister Pacheco.

    Mehr als 14 Milliarden US-Dollar will die panamaische Regierung bis 2014 in umfassende Infrastrukturmaßnahmen investieren – vor allem auch, um ausländische Unternehmen ins Land zu holen. Die Zahl der deutschen Investoren steigt angesichts dieser besonderen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren kontinuierlich. Panama ist bereits heute Schwerpunktland deutscher Investitionen in Zentralamerika, mit rund 350 Millionen Euro Investmentsumme in jüngster Vergangenheit. Die Rating-Agenturen Fitch Ratings, Standard & Poor's und Moody's haben der Republik mittlerweile als eines von fünf Ländern in Lateinamerika das Prädikat „Investitionsstandort“ verliehen. Aufgrund der wachsenden Bedeutung Panamas in der Weltwirtschaft wird zudem das „World Economic Forum“ 2014 erstmals in Panama stattfinden. 

    „Für den deutsch-panamaischen Handel gibt es noch viel Potenzial“, sagte Ansiedlungs-Direktorin Sellhorn. Deutschland importierte 2009 aus Panama Güter für 66,8 Millionen Euro, Panama im selben Zeitraum aus Deutschland Waren für 243,3 Millionen Euro. Für Niederlassungsentscheidungen deutscher Firmen in Panama sei zunächst die Bedeutung Panamas als Wirtschaftsdrehscheibe zwischen Nord- und Südamerika, als Tor zu den Märkten Zentralamerikas und als Dienstleistungszentrum mit Kanal, Häfen, Banken und Versicherungen, Sonderwirtschaftszonen und Luftverkehrsdrehkreuz ausschlaggebend. „Aber auch die stabile politische Situation und die Sicherheit sind wichtige Faktoren“, sagte Vize-Wirtschaftsminister Pacheco.

    Panama verfügt nach Angaben der panamaischen Regierung vor dem Hintergrund der weltweiten Globalisierung auch noch über andere wichtige Vorteile für Investitionen: eine privilegierte geographische Lage, die Funktion als modernes Finanzzentrum mit über 100 internationalen Kreditinstituten, die direkte Anbindung an den Dollar, geringe Inflation, gute Flugverbindungen, Häfen auf beiden Seiten des Landes, die wichtigste Freihandelszone des Kontinents und den Panama-Kanal.


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