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    PREVAIL-Studie: Robuster Überlebensvorteil unter Enzalutamid in der OS-Update-Analyse

    (München, 1. April 2015) Im Rahmen der Late-Breaking-News-Session der EAU-Jahrestagung in Madrid präsentierte Professor Dr. Bertrand Tombal, Brüssel, Belgien, die jüngsten Ergebnisse der PREVAIL-Studie – ein Update der Überlebensanalyse. Die Auswertung nach 764 Todesfällen zeigt einen signifikanten Überlebensvorteil von vier Monaten für Enzalutamid im Vergleich zu Placebo – und das obwohl viele Patienten zum Zeitpunkt der Update-Analyse bereits zusätzliche Therapien erhielten.1 Dies bestätigt Tombal zufolge die Robustheit der Ergebnisse der ersten Auswertung.

    In die PREVAIL-Studie wurden 1.717 Männer mit progressivem metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) eingeschlossen. Die Patienten waren asymptomatisch oder zeigten einen mild symptomatischen Verlauf und hatten bisher noch keine zytotoxische Chemotherapie erhalten. Sie wurden randomisiert entweder mit 160 mg/d Enzalutamid (n=872) oder Placebo (n=845) behandelt. Co-primäre Endpunkte der Phase-III-Studie waren Gesamtüberleben (OS) und radiographisch progressionsfreies Überleben (rPFS).2 Basis der von Beer et al. 2014 publizierten Ergebnisse war eine Interimsanalyse nach 540 Todesfällen (Daten-Cut-off im September 2013).2 Weil der Vorteil von Enzalutamid gegenüber Placebo bereits damals so deutlich war, wurde die Studie entblindet und die Ergebnisse als endgültig definiert. Patienten aus dem Placebo-Arm konnten in den Enzalutamid-Arm wechseln. Nach 784 Todesfällen wurde jetzt ein Update der OS-Analyse vorgenommen. Daten-Cut-off war im Juni 2014.1

    Vorteil Enzalutamid: Plus vier Monate beim Gesamtüberleben
    In der Interimsanalyse überlebten Patienten im Placebo-Arm im Median 30,2 Monate (95%-KI: 28,0 - noch nicht erreicht) und unter Enzalutamid 32,4 Monate (95%-KI: 30,1 - noch nicht erreicht). In dem Update der OS-Analyse ist der Überlebensvorteil unter Enzalutamid auf vier Monate angewachsen: Die mediane Überlebenszeit unter Placebo betrug 31,3 Monate (95%-KI: 28,8 - 34,2) und 35,3 Monate (95%-KI: 32,2 - noch nicht erreicht) unter Enzalutamid. Die Hazard-Ratio (HR) lag bei 0,77 (95%-KI: 0,67 - 0,88), der Unterschied war statistisch signifikant (p = 0,0002).1 Tombal, der europäische Leiter der PREVAIL-Studie, hob hervor, dass dieser signifikante Überlebensvorteil unter Enzalutamid erreicht werden konnte, obwohl viele Patienten zum Zeitpunkt der Update-Analyse zusätzliche Therapien wie Docetaxel oder Abirateron bzw. seit der Entblindung auch im Placebo-Arm Enzalutamid erhielten.

    Wie in der Interimsanalyse war auch in diesem Update der Überlebensvorteil unabhängig von ECOG-Status, Alter (über oder unter 75 Jahre), der geo-graphischen Region oder der Tatsache, ob eine viszerale Erkrankung vorlag oder nicht. 26 Prozent der Patienten, die seit Beginn der PREVAIL-Studie Enzalutamid erhalten hatten, waren im Juni 2014 immer noch unter der Therapie mit dem Androgenrezeptor-Signalweginhibitor.1

    „Das bisher übliche Vorgehen war es – wie im Placebo-Arm der PREVAIL-Studie geschehen –, abzuwarten bis es zu Symptomen oder einer raschen radiographischen Progression kommt, bevor eine Chemotherapie begonnen wurde. Diese Studie zeigt jedoch, dass der Beginn der Therapie mit Enzalutamid bereits zum Zeitpunkt der Metastasierung das Potenzial für ein verlängertes Überleben hat“, kommentierte Tombal die Ergebnisse.

    Vorteile beim rPFS und der Zeit bis zur zytotoxischen Chemotherapie
    Die positiven PREVAIL-Ergebnisse beim OS-Update1 fügen sich nahtlos die anderen positiven Daten der Studie ein: So war das Risiko einer radiogra-phischen Progression unter Enzalutamid mit einer Reduktion um 81 Prozent signifikant geringer als unter Placebo (HR 0,19; 95 %-KI: 0,15 - 0,23; p<0,001). Die Zeit bis eine Chemo¬therapie initiiert werden musste, war bei Patienten, die mit Enzalu¬tamid behandelt wurden, im Ver¬gleich zu Patienten unter Place¬bo um 17 Monate länger. Die objektive Ansprechrate des Weichteilgewebes lag unter Enzalutamid bei 59 Prozent versus 5 Prozent unter Placebo (p<0,0001) und 39,7 Prozent der Enzalutamid-Patienten zeigten Verbesserungen bei der Lebensqualität im Vergleich zu 22,9 Prozent unter Placebo.2

    Häufigste Nebenwirkung unter Enzalutamid war Fatigue, die bei etwa einem Drittel der Patienten auftrat (35,6% vs. 26% unter Placebo).2

    Androgenrezeptor-Signalweginhibitor
    Enzalutamid ist ein Androgenrezeptor-Signalweginhibitor, der einmal täglich oral eingenommen wird. Er hemmt mehrere Schritte des Androgenrezeptor-Signalwegs, reduziert so das Wachstum der Karzinomzellen und induziert das Absterben maligner Zellen (Apoptose).3

    1. Tombal B et al., Late Breaking News Plenary Session im Rahmen der Jahrestagung der European Association of Urology (EAU), 24. März 2015, Madrid, Spanien
    2. Beer TM et al., N Engl J Med 2014;371:424-433
    3. Scher HI et al., Lancet 2010;375(9724):1437-1446

    Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten

    Redaktion:
    John Warning
    Corporate Communications GmbH
    Martina John
    Wiesendamm 9
    22305 Hamburg
    Tel. 040/ 533 088 80
    E-Mail: M.John@johnwarning.de

    Herausgeber:
    Astellas Pharma GmbH
    Dr. Anne Röseler
    Manager Medical Information Uro-Oncology
    Georg-Brauchle-Ring 64-66
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    E-Mail: Info.de@astellas.com
    www.astellas.de

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