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    PKV: Bundesgerichtshof entscheidet über Selbstbehalt bei privaten Krankenversicherungen

    Wer innerhalb seiner privaten Krankenversicherung (PKV) in einen anderen Tarif wechselt, darf im neuen PKV Tarif nicht schlechter gestellt werden als in seinem Ausgangstarif. Dies bestätigte nach Informationen der Online Verbraucherplattform PKV-Vergleich.de (http://www.pkv-vergleich.de/) wieder einmal der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Im vorliegenden Fall ging es jedoch nicht um die Höhe von PKV Beiträgen oder eine Einschränkung von Leistungen, sondern um den Selbstbehalt eines privat Krankenversicherten.

    Der Bundesgerichtshof hatte über die Klage eines Münchners zu befinden, der bei seiner angestammten privaten Krankenversicherung einen Tarifwechsel durchgeführt hatte. Der Mann hatte zuvor einen PKV Beitrag von 350 Euro pro Monat zu zahlen und trug einen Selbstbehalt von 2300 Euro jährlich. Im neuen Tarif seiner PKV sollte er monatlich 163 Euro Beitrag leisten, und dafür einen Selbstbehalt von 10 Euro für jede Behandlung bzw. jedes Medikament tragen. Soweit, so gut, doch als ihm der neue Vertrag zugesandt wurde, kam für den Kläger zunächst ein böses Erwachen, denn er sollte zusätzlich zu den neuen Tarifbedingungen auch weiterhin den Selbstbehalt von 2300 Euro pro Jahr beibehalten.

    Der Münchner wollte dies selbstverständlich nicht so stehen lassen, unterschrieb den neuen Vertrag nur unter Vorbehalt und wandte sich zur weiteren Klärung des Falles an das Amtsgericht München, welches ihm prompt Recht gab. Einen Rückschlag gab es dann, als das Landgericht München das Urteil der ersten Instanz kassierte und sich auf die Seite der PKV schlug. Die Revision vor dem BGH brachte nun aber dem Kläger endgültig den erwarteten Erfolg. Denn die Richter des Bundesgerichtshofes entschieden, dass ein doppelter Selbstbehalt in einer privaten Krankenversicherung unzulässig ist.

    Die Richter verwiesen die beklagte PKV konkret auf § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes. Mit dem Zusammenwirken eines jährlichen und eines für jede Einzelbehandlung anfallenden Selbstbehaltes sei der Kläger durch seinen PKV internen Tarifwechsel unzumutbar benachteiligt worden. In dem zu entscheidenden Fall könne dem Kläger aber tatsächlich nur der behandlungsbezogene Selbstbehalt in Höhe von 10 Euro zugemutet werden, stellten die BGH Richter klar.

    Auch wer innerhalb seiner angestammten privaten Krankenversicherung einen Wechsel des PKV Tarifs anstrebt, sollte zuvor unbedingt einen unabhängigen PKV Vergleich durchführen. Denn wie man sieht, steckt bei Verträgen der Teufel im wahrsten Sinne des Wortes meist im Detail. Wer also auf Nummer sicher gehen und für ihn interessante PKV Tarife sucht, kann sich diese mit Hilfe eines PKV Vergleichsrechners durchrechnen lassen. Auf diese Weise kann sich jeder Laie viel Geld, Zeit und Aufwand bei der Suche seiner neuen private Krankenversicherung sparen. Einen PKV Vergleichsrechner finden Sie unter: http://www.pkv-vergleich.de/private-krankenversicherung-rechner

    Pressekontakt:

    Claus J. Kirsten
    Dorotheenstraße 48
    22301 Hamburg

    Homepage: http://www.pkv-vergleich.de
    EMail: kirsten@powerleads.de

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