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    PAVK Therapie im Stadium II: Strukturiertes Gehtraining bringt wertvolle Ergebnisse

    Berlin/Graz, 17. September 2013. Gefäßmediziner betonen die Bedeutung des strukturierten Gehtrainings bei der Behandlung von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Die konservative Therapie wurde bei dieser Patientengruppe bisher enorm unterschätzt. Dies bestätigen zahlreiche Studien.

    Strukturiertes Gehtraining kann Stents ersetzen

    Der überwiegende Teil aller PAVK-Patienten kann und sollte nach ESC-Leitlinien erfolgreich konservativ the-rapiert werden. Risikofaktorenmanagement, die medikamentöse Sekundärprophylaxe und ein strukturiertes Gehtraining sind die Grundpfeiler einer erfolgreichen PAVK Behandlung.
    Mehrere Studien zeigen, dass Patienten mit PAVK im Stadium II von einem strukturierten Gehtraining deutlich profitieren. Sie erreichen eine relevante Verlängerung der schmerzfreien sowie maximalen Gehstrecke und können somit ihre Lebensqualität enorm verbessern.
    Die in Circulation Journal (1/2012) erschienene Studie belegt sogar: Patienten mit Engstellen in den Becken-gefäßen, medikamentös therapiert, absolvierten entweder ein strukturiertes Gehtraining oder erhielten eine Stentimplantation. Die Trainingsgruppe erzielte die bessere Gehstreckenzunahme.
    Nach diesen Erkenntnissen sollte man die Entscheidung für eine endovaskuläre Therapie in Stadium II gut abwägen, denn die Langzeitergebnisse sind bei beiden Therapien nahezu gleich.

    Kaum Gefäßsportgruppen - Bewegung ist Therapie

    Die Bewegungstherapie kann durch ihren positiven Einfluss auf die meisten Risikofaktoren als nebenwir-kungsfreie „Polypille“ bezeichnet werden. Dieses gesicherte Wissen muss zukünftig noch viel stärker in der klinischen Praxis umgesetzt werden. „Leider gibt es derzeit kaum Gefäßsportgruppen, die die Gefäßpatienten gezielt trainieren können. Ein Ausbau der Angebote ist dringend notwendig – hier können die angiologischen Fachgesellschaften wertvolle Anstöße geben“, fordert Prof. Minar aus Wien.

    Medikation

    Da PAVK Patienten im Stadium II durch Herzinfarkt und Schlaganfall schwer bedroht sind, sollen die Medi-kamente vor allem diese Ereignisrate reduzieren. Für einige Medikamente, Statine (Lipidsenker) und Ramipril konnte zusätzlich eine Gehstreckenverlängerung nachgewiesen werden.

    Pressekontakt:
    Hilke Nissen | Katarina Jurk
    Deutsche Gesellschaft für Angiologie –
    Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.
    Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin
    T: 030 / 531 48 58-20
    F: 030 / 531 48 58-29
    info@dga-gefaessmedizin

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