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    Nur auf einem Ohr taub – und dennoch ein Cochlea-Implantat? - Zeitschrift „Schnecke“ zur Indikationserweiterung bei CIs

    Allein in Deutschland leben mittlerweile mehr als 30.000 ertaubte Erwachsene sowie gehörlos geborene bzw. hochgradig hörgeschädigte Kinder mit Cochlea-Implantaten (CI). Diese Innenohrprothesen bieten den Betroffenen die große Chance, kommunikative Barrieren zu überwinden und ihr Leben hörend zu meistern. Doch damit noch nicht genug: Im Zuge der technologischen Weiterentwicklung der Hör-Implantate vergrößert sich der Personenkreis, der von einer CI-Versorgung erheblich profitieren kann. Wie die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift „Schnecke“ informiert, werden in jüngster Zeit immer mehr einseitig Ertaubte erfolgreich mit einem Cochlea-Implantat versorgt.

    Noch vor wenigen Jahren war es ausgeschlossen, Menschen, die auf einem Ohr ertaubt waren, auf dem anderen jedoch hören konnten, ein CI zu implantieren. Doch heute ermöglicht neueste CI-Technik selbst denjenigen ein Mehr an Sprachverstehen und Lebensqualität, die auf dem nicht ertaubten Ohr noch gut hören können. Wie die Diplom-Pädagogen Angelika Strauß-Schier und Urte Rost in der aktuellen „Schnecke“ berichten, lässt sich bei diesen Menschen anhand moderner Sprachtests bereits unmittelbar nach der Erstanpassung eine deutliche Verbesserung im Verstehen gesprochener Worte und Sätze nachweisen – und zwar sowohl in ruhiger als auch in geräuschvoller Umgebung.

    „Betrachtet man nicht die CI-Seite allein, sondern das beidseitige Hören, so geben die meisten Patienten an, dass sie mit ihrem beidseitigen Hören sehr zufrieden sind und die Synchronisation der beiden Höreindrücke gut gelingt“, so die Autorinnen, die beide Mitarbeiterinnen des Hörzentrums der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sind. „Im Alltag wird das CI von den Patienten in der Regel ganztägig getragen. Viele berichten, dass sie durch die CI-Unterstützung subjektiv über ein räumliches Hören verfügen und auch im Störschall besser verstehen.“

    Wie zahlreiche Beispiele belegen, kann das CI auch einseitig ertaubten Menschen eine große Hilfe im Alltag sein. Der Hörerfolg – so der Beitrag weiter – lasse sich bei diesen Patienten durch kontinuierliches Training mit MP3-Playern, speziellen Hörbüchern oder Musik stabilisieren und fortlaufend erweitern.

    Weitere Informationen unter www.schnecke-online.de sowie unter www.schnecke-ci.de. Medienvertretern stellen wir auf Anfrage gerne auch ein Ansichtsexemplar der aktuellen „Schnecke“ sowie ein Pressefoto zur Verfügung.

    Redaktioneller Hinweis:

    Die „Schnecke“ ist eine seit 1989 erscheinende unabhängige Fachzeitschrift, die von der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft DCIG (www.dcig.de) herausgegeben wird. Die Zeitschrift, die als gemeinnützige GmbH agiert, informiert ihre Leser über die Themen Cochlea-Implantat, Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln dem Leser einen besonders tiefen Einblick in die Problematik von Hörschädigungen und ihrer Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift den Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Thematischer Schwerpunkt ist das Leben mit Cochlea-Implantaten (CI) und Hörgeräten. Die „Schnecke“ erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 6.000 Exemplaren. Die Redaktion hat ihren Sitz in Illertissen; Chefredakteurin der „Schnecke“ ist Hanna Hermann. Seit 2008 gibt es in Ergänzung zur Print-Ausgabe der „Schnecke“ das Informationsportal www.schnecke-online.de.

    Pressekontakt: Martin Schaarschmidt, Tel: (030) 65 01 77 60, eMail: martin.schaarschmidt@berlin.de; www.martin-schaarschmidt.de.

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