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    Nicht-medikamentöse Therapie von Herzrhythmusstörungen: Neue Möglichkeiten mit der EPU/Forum am 27. März

    Frankfurt a.M. Allein in Deutschland leiden etwa 300.000 Menschen unter Vorhofflimmern, der häufigsten Form von Herzrhythmusstörungen. Das Vorhofflimmern ist zwar nicht lebensbedrohlich, doch bedeutet es ein erhöhtes Schlaganfallrisiko für die Betroffenen. Das Klinikum Frankfurt Höchst kann seine Patienten mit Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern sowie Kammertachykardien mit Hilfe der Elektrophysiologie jetzt noch besser versorgen und schonender therapieren.

    „Die in der Elektrophysiologie erzielten Fortschritte ermöglichen in vielen Fällen eine totale Kontrolle des Patienten bis hin zur kompletten Heilung“, unterstreicht Dr. med. Thomas Massa, Leiter der Elektrophysiologie der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie). Die Elektrophysiologen leiten inzwischen fast alle Herzrhythmusstörungen interventionell ab und können viele Patienten dadurch heilen, in dem unerwünschtes Gewebe abgetragen oder verödet wird. Heute gilt das Vorhofflimmern gerade in Frühstadien durch gezielte Ablation als eine heilbare Herzrhythmusstörung.

    Im Gegensatz zu Vorhofflimmern zählt die ventrikuläre Tachykardie (auch Kammertachykardie) zu den lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen. Die möglichen Folgen von Kammertachykardien, die ihren Ursprung in den erregungsleitenden Fasern der Herzkammern haben und zu einer sehr schnellen Kammerschlagfolge mit über 180 bis 200 Schlägen pro Minute führen, hängen davon ab, wie stark der Herzschlag erhöht ist, wie viel Blut durch den Herzschlag in den Körperkreislauf ausgeworfen wird und ob die Betroffenen bereits an einer Herzerkrankung leiden. Die Beschwerden können sich in Herzrasen, Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit oder gar als lebensbedrohender kardiogener Schock äußern. Daher gehören diese Patienten unbedingt in die Obhut der erfahrenen Elektrophysiologen, zumal diese gefährlichen Herzrhythmusstörungen heute auch einer ablativen Therapie zugeführt werden können. „Der Elektrophysiologe entscheidet, ob hier eine alleinige Behandlung mit einem implantierbaren Defibrillator ausreichend ist oder ob eine Hybrid-Behandlung – Defibrillator-Implantation und Ablation – mehr Nutzen für den Patienten bringt“, erklärt Prof. Dr. med. Semi Sen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologe, konservative Intensivmedizin, Angiologie) am Klinikum Frankfurt Höchst.

    Die Diagnostik bei allen Formen von Herzrhythmusstörungen (elektrophysiologische Untersuchung) und die interventionelle Therapie (Ablation) stellen einen besonderen Schwerpunkt in der Kardiologie des Klinikums Frankfurt Höchst dar. Hierzu steht das so genannte Elektrophysiologie-Labor zur Verfügung, das mit modernen dreidimensionalen Bildverfahren bestückt ist. Durch den Einsatz der Ablationsverfahren beim Vorhofflimmern erlebt – in großen Zentren wie im Klinikum Frankfurt Höchst – die Elektrophysiologie eine bis dahin nicht dagewesene Nachfrage. Pro Jahr werden ca. 1.000 elektrophysiologische Eingriffe hier vorgenommen.

    Patienten-Forum „Medizin höchst aktuell“ am 27. März 2012 zum Thema „Nicht-medikamentöse Therapie von Herzrhythmusstörungen“

    Fragen rund um die Therapie von Herzrhythmusstörungen mit der Elektrophysiologie beantwortet das Patienten-Forum aus der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ am Dienstag, 27. März 2012, ab 19 Uhr, im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Als Experten stehen der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 am Klinikum Frankfurt Höchst, Prof. Dr. med. Semi Sen, und der Leiter der Elektrophysiologie, Dr. med. Thomas Massa, den Gästen Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Über das Klinikum
    Das Aufgabenspektrum der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie) umfasst die Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Herzens und der Gefäße. Die Klinik bietet das gesamte Spektrum moderner Untersuchungsverfahren und Behandlungsmethoden für Herz- und Gefäßerkrankungen an. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit akuten Herzschmerzen. Hierfür ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein Team erfahrener Spezialisten in Bereitschaft, welches diese Patienten sofort in unserer zertifizierten Brustschmerz-Einheit und bei Bedarf im Herzkatheterlabor versorgt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet dabei die Abklärung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen aller Art unter Verwendung spezieller Kathetertechniken (elektrophysiologische Untersuchung, Ablationsbehandlung).

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Klinikum der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit 19 Kliniken (rund 1.000 Betten inkl. tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem SPZ und einem MVZ. Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe sind ein Teil unserer Ausbildungskapazität. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich über 33.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Das Klinikum wird bis 2015 einen Ersatzneubau erhalten. Mehr Informationen unter www.KlinikumFrankfurt.de

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de

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