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    Neuer Funktionstrakt im Albertinen-Krankenhaus: 75 Millionen Euro für moderne und menschliche Medizin

    Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: Heute wurde am Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen der Grundstein gelegt für den neuen Funktionstrakt der Klinik. Rund zweihundert Gäste, darunter Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer Storcks und Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke, waren gekommen, um der feierlichen Zeremonie beizuwohnen. Bis Ende 2013 entstehen auf einer Bruttogrundfläche von knapp 23.000 qm die OP- und Funktionsbereiche einschließlich Intensiveinheit, Frauen– und Geburtsklinik, Diagnostikzentrum, zentrale Notaufnahme, Elektives Aufnahmezentrum und Räume für die Zentralsterilisation neu. Hinzu kommt ein lichtdurchfluteter Eingangsbereich. Der Neubau entsteht im wesentlichen auf der Fläche des bisherigen Funktionstraktes. Die alten Gebäude – sie stammten aus dem Jahr 1964, dem Gründungsjahr der Klinik - waren in den vergangenen Monaten abgetragen worden. Hierzu wurde 40.000 Kubikmeter umbauter Raum abgebrochen, der Bodenaushub betrug ca. 20.000 Kubikmeter. Die Generalplanung liegt beim Architekturbüro Henke & Partner.

    Investition in medizinische Versorgung auf modernstem Stand
    Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks unterstrich in ihrem Grußwort, dass Hamburg weiter auf hohem Niveau in den Gesundheitsstandort investiere und den Neubau des Funktionstrakts des Albertinen-Krankenhauses mit fast 50 Millionen Euro fördere. „Als Investition in eine medizinische Versorgung auf dem modernsten Stand und Beitrag zur Gesundheitswirtschaft ist das gut angelegtes Geld. Zu würdigen ist aber auch das Engagement des Trägers, der sich mit 25,6 Millionen Euro als Eigenanteil beteiligt.“ Dr. Torsten Sevecke, Bezirksamtsleiter des Bezirks Eimsbüttel, hob hervor: „Die heutige Grundsteinlegung ist nicht nur für das Albertinen-Krankenhaus ein weiterer Meilenstein in der nunmehr 47-jährigen Geschichte der Klinik. Auch für den Bezirk Eimsbüttel ist dies ein wichtiger Schritt zur Erweiterung und Optimierung der medizinischen Versorgung weit über die Grenzen des Bezirks und der Stadt Hamburg hinaus.“

    Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks und Bauherr, bedankte sich in seiner Ansprache für die erhaltene Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg, ohne die das größte Bauprojekt in der Geschichte des Krankenhauses nicht realisiert werden könnte: „Albertinen weiß es sehr zu schätzen, dass die Freie und Hansestadt Hamburg auch in wirtschaftlich wie finanziell nicht einfachen Zeiten in seine Krankenhäuser investiert.“ Das Geld komme der hochwertigen Versorgung der Patienten im Albertinen-Krankenhaus zugute. Ter Haseborg hob die gute Zusammenarbeit sowohl mit der Planungsbehörde als auch mit dem Bezirk Eimsbüttel hervor und dankte ebenfalls den ausführenden Architekten. Mit der Inbetriebnahme des neuen Funktionstraktes, so der Vorsitzende weiter, werde die Klinik innerhalb von 15 Jahren komplett erneuert und erweitert worden sein. Der Neubau mache das Albertinen-Krankenhaus fit für zukünftige Herausforderungen und schaffe die Voraussetzung dafür, dass das Albertinen-Krankenhaus auch baulich zu den modernsten Kliniken in der Hansestadt gehöre. „Hier werden 75 Millionen Euro in moderne und menschliche Medizin investiert – das ist eine gute Investition!“

    Hochmodernes „Herzstück“ der Klinik
    Der neue Funktionstrakt – das Herzstück eines jeden Krankenhauses - wird die Versorgung der Patienten bei gleichzeitig effizienteren Betriebsabläufen weiter verbessern. Zukünftig werden Bereiche, die eng zusammenarbeiten, jeweils auf einer Ebene zusammengefasst. So entsteht im zweiten Obergeschoss ein zentraler OP- und Intensivbereich mit insgesamt neun OP-Sälen, einem sog. Hybrid-OP sowie 36 Intensivbetten und zusätzlich sog. acht fast-track-Betten nach modernsten Standards. Alle OP-Säle werden über Tageslicht verfügen. Der Intensivbereich wird mit einem sog. Patientendatenmanagementsystem ausgestattet, das durch die Zurverfügungstellung von zahlreichen elektronischen Erleichterungen wie z.B. der elektronischen Fieberkurve oder vereinfachten Dokumentationswerkzeugen eine nochmalige Steigerung der Patientensicherheit gewährleistet.

    Weitere Neuerungen betreffen die integrierte Frauen- und Geburtsklinik im ersten Obergeschoss, eine Zentrale Notaufnahme mit unmittelbarer Anbindung an Radiologie und Diagnostik sowie weitere medizinische Funktionen und das Elektive Aufnahmezentrum im Erdgeschoss. Herz- und Gefäßzentrum, die Urologie sowie die Zentral-Sterilisation und Logistikflächen finden ihren Platz im Sockelgeschoss. Der Neubau wird rund 680 Räume umfassen. Wege und Abläufe werden einfacher, schneller und reibungsloser – das ist gut für Patienten, für Mitarbeiter, aber auch für den wirtschaftlichen Betrieb. Hierzu trägt auch ein High-Tech Rohrpostsystem bei: Mit ihm können alle Dinge, die nicht zu groß sind befördert werden, ohne dass Personal diesen Weg gehen muss. Dies können z.B. Laborproben, Blutkonserven oder Schnellschnitte sein. Der Eingangsbereich der Klinik wird in Form einer Magistrale hell, großzügig und lichtdurchflutet neu gestaltet.
    Tobias Schwarz, Geschäftsführer im Albertinen-Krankenhaus: „Das Albertinen-Krankenhaus steht bereits heute für kompetente Medizin und Pflege mit Herz. Mit dem Neubau werden wir high-tech und high-touch zum Wohle unserer Patienten verbinden.“

    Schwierigste Bauphase ist bereits überstanden
    Der Neubau geschieht bei laufendem Betrieb. Bedingt durch den Wegfall von rund 5000 qm Nutzfläche mussten deshalb von Mitte 2010 bis März 2011 rund 300 Umzüge zahlreicher Funktionsbereiche durchgeführt worden: Vom Untersuchungsraum über den Linksherz-Katheter-Messplatz bis hin zum Kernspintomograph hat alles im bestehenden Gebäude einen neuen Platz gefunden. Zahlreiche Neuerungen konnten bereits in dieser Phase realisiert werden: Sie verfügt das Herzzentrum nicht nur über größere Untersuchungsräume, sondern insbesondere auch über einen neuen Linksherz-Katheter-Messplatz. Die Kreißsäle wurden ebenfalls als Themenwelten neu gestaltet und haben über Hamburg hinaus für Aufsehen gesorgt. In der Radiologie wurde eine hochmoderne Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) zur Untersuchung von Blutgefäßen in den Betrieb genommen. Um den notwendigen Platz für die Umzüge zu schaffen, mussten lediglich zwei Bereiche anderswo untergebracht werden: Eine neue Zentralküche wurde in Rellingen – keine 500 m Luftlinie vom Albertinen-Krankenhaus entfernt – gebaut und der Blutspendedienst ist ins Albertinen-Haus umgezogen. Schwarz: „Die schwierigste Bauphase für den Krankenhausbetrieb mit den zahlreichen Vorabmaßnahmen liegt bereits hinter uns. Mein Dank gilt zum einen der Projektgruppe Bau für die logistische Meisterleistung bei der Planung und Umsetzung der Interimsphase, ebenso aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Schnelsen, die in dieser nicht einfachen Zeit mit großem Engagement eine hervorragende Versorgung unserer Patienten sichergestellt haben.“

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