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    Neue Studie zum Thema individuelles und betriebliches Gesundheitsmanagement bringt Klarheit in Marktstrukturen

    In Deutschland gibt es potentiell über 100.000 Anbieter aller Größenordnungen zu den beiden Themenbereichen individuelles Gesundheitsmanagement (IGM) und betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Sie stammen aus 16 Branchen des Ersten (GKV) und Zweiten Gesundheitsmarktes („Alle Gesundheitsleistungen deren Kosten die Krankenkassen nicht übernehmen). Beim Marktvolumen muss dabei von mindestens 3 bis 4 Mrd. Euro p.a. ausgegangen werden, so eines der Ergebnisse einer neuen dostal-Studie. Die Studie wurde im Auftrag der Xundland®-Akademie in Vilsbiburg erstellt.

    Im IGM-Bereich kommen die Anbieter sowohl aus dem medizinischen Bereich der Arztpraxen (inkl. IGeL-Angeboten), den unübersehbaren zahlreichen Anbietern ganzheitlicher Gesundheit aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt, den Sport- und Fitnesseinrichtungen bis hin zum (Medical)Wellness-Markt. Daneben zählen auch Akteure wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), zahlreiche Sozialverbände (Stichwort: Gesundheit ist ein soziales Gut) und Selbsthilfegruppen sowie Einrichtungen aus den umfangreichen stationären medizinischen Bereichen inkl. Rehabilitation dazu. Der IGM- und BGM-Markt wird dabei begleitet von Wissenschaftlern, Verbänden, politischen und sozialen Gruppierungen, Gesundheitspolitikern (Stichwort. Neues Präventionsgesetz) und Fachjournalisten mit ihrer jeweiligen Anschubprogrammen, Einflussnahmen und Profilierungsversuchen.

    Die auf den ersten Blick enorm hohe Anzahl von Akteuren auch im Bereich BGM wird schnell verständlich, wenn man die unterschiedlichen Ansatzpunkte und Begrifflichkeiten erkennt, mit denen diese Akteure auf dem Markt aktiv sind: Die eine Gruppe aus dem Bereich BGM nähert sich vom eng definierten Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) dem Thema BGM, die andere aus den Themenfeldern Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit (derzeit durch den § 5 Arbeitsschutzgesetz „Beurteilung Arbeitsbedingungen“ hoch aktuell), die nächsten aus den Bereichen Organisationsberatung sowie aus den Bereichen Betriebsärztewesen, Kostenträger (Krankenkassen und Berufsgenossenschaften). Dazu kommen aber noch weitere zahlreiche Anbieter, die losgelöst von gesetzlichen Begrifflichkeiten und Reglementierungen innovative Angebote für die Unternehmen individuell entwickeln.

    Das im Verhältnis zur Anteil der Marktteilnehmer und z.B. im Bereich BGM (rd. 3,7 Milo. Unternehmen) noch viel zu geringe Marktvolumen wird verständlich, wenn man berücksichtigt, so die Studie, dass nur etwa jeder vierte Akteur sein IGM-Angebot als eines der Hauptgeschäftsfelder seines Unternehmens bzw. seiner Praxis sieht. Bei BGM-Anbietern ist es sogar in etwa nur jeder Zwanzigste mit einem Hauptgeschäftsfeld BGM. Dies begründet nochmals zusätzlich die Schwierigkeit „harte“ Marktgrößen zu finden. Nicht nur ist die marktseitige Abgrenzung und Zuordnung nicht schnittklar, auch die innerbetrieblichen Budget- und Umsatzzuordnungen sind dies.

    Geht man erfahrungsgemäß davon aus, dass bei Erstumfragen – wie hier vorliegend – sich eher sogen. interessierte „Early Adopters“ verstärkt einbringen, so ist unschwer abzuschätzen, dass viele Akteure nur im einstelligen Prozentbereich anteilige Umsätze mit entsprechenden Angeboten realisieren. Allerdings ist nicht zu verkennen, so die Studie, dass zahlreiche Akteure entweder an ihrem geplanten Markteinstieg feilen bzw. ihr bestehendes Geschäft ausbauen wollen: Der Markt wird also an Dynamik zunehmen. Die Struktur und Gliederung der Studie sowie Bestellinformationen sind zu finden unter www.dostal-partner.de oder unter Telefon 08741 – 967890.

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